Opel Mokka und Mokka-e im Test

Das Interesse an SUV-Modellen ist ungebrochen, handelt es sich hier weiterhin um einen schnell wachsenden Markt. In 2021 wird im europäischen SUV-B-Segment ein Marktanteil von über 18 Prozent erwartet. Mit den Fahrzeugen Crossland und Mokka bedient Opel die Sparte sogleich mit zwei Modellen.

Im September 2020 durfte ich erstmals in der zweiten Generation Opel Mokka Platz nehmen. Die Rüsselsheimer haben das Kompakt-SUV einmal auf links gedreht, an das Vorgängermodell möchte so gar nichts mehr erinnern. Das völlig neu aufgelegte Fahrzeug konnte mich bereits auf den „ersten Sitz“ für sich einnehmen.

Ein Blick auf die Vorbestellungen zeigt auf, der Kunde teilt meine Begeisterung. Der Run war derart groß, Meldungen kamen auf, Opel kann dieser Nachfrage nicht standhalten. Doch gegen aller Gerüchte, ist man bei Opel gewappnet, die Bänder laufen, die Kapazitäten sind gewährleistet. Bestellstart war am 22. September, Ende Februar führt Opel die zweite Generation Mokka in den Handel ein. Die Lieferzeiten bei den Modellen mit Verbrennern belaufen sich auf Ende zweites Quartal, es gibt laut Opel keine Einschränkungen. Der elektrisierte Mokke-e wird Ende des Jahres, Anfang 2022 an den Kunden ausgeliefert.

Mit der Auszeichnung „Restwertriese 2025“ erzielt der neue Opel Mokka im Segment eine der höchsten Restwertprognosen in Prozent. Die Analysten ermitteln einen Restwert nach vier Jahren von vorbildlichen 57,5 Prozent des Neuwagenpreises.

Der neue Opel Mokka bekam im September als erster Rüsselsheimer das neue Markengesicht mit dem Opel-Vizor und dem neugestalteten Opel-Blitz spendiert. Als erstes Modell im Opel-Portfolio zierte das Heck den Modellschriftzug und im Innenraum sticht das volldigitale Cockpit hervor, bei Opel Pure Panel genannt. Vollgepackt mit Innovationen und Sicherheitsfeatures, fährt die neue Modellgeneration von Beginn an als Mokka mit klassischen Verbrennern und als Opel Mokka-e emissionsfrei vollelektrisch vor.

Bis Ende 2021 bringt Opel neun elektrifizierte Modelle auf den Markt. Heutiger Hauptakteur ist der Mokka-e.

Der batterie-elektrische Opel Mokka-e bringt 100 kW/136 PS Leistung und 260 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Straße. Wer auf den Elektroboost hofft, wird allerdings enttäuscht. Der Mokka-e spricht zwar unmittelbar an und vermittelt ein spritziges Fahrgefühl, Tempo 50 habe ich nach 3,7 Sekunden erreicht.Für den Sprint von null auf 100 km/h vergehen dennoch neun Sekunden.

Nun wird der Vortrieb zunehmende zäher, die Autobahn ist ohnehin nicht sein favorisiertes Einsatzgebiet. Bei 150 Stundenkilometer ist im Opel Mokka-e ohnehin Schluss. Opel möchte mit der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit die gespeicherten Energie schonen und die Reichweite gewährleisten.

Fahrstil, Geschwindigkeit, Umgebungstemperatur und Klimaanlage nehmen Einfluss auf die Reichweite. Die winterlichen Witterungsverhältnisse und Minusgrade bei meiner ersten Testfahrt fordern das Fahrzeug sogleich heraus. Auf meiner ersten Ausfahrt mit dem Opel Mokka-e konnte ich im Mix von Stadt-, Landstraße- und Autobahnfahrten einen Durchschnittsverbrauch von 17 bis 22 kWh pro 100 Kilometer ermitteln.

Im Normal-Modus lassen sich laut Opel bis zu 324 Kilometer gemäß WLTP-Zyklus rein elektrisch zurücklegen. Der Eco-Modus ist hierfür definitiv Voraussetzung und es gilt die Rekuperation clever zu nutzen. Der Fahrmodus B wird von mir favorisiert, um mehr Reichweite zu erzielen. Den aktivierten Eco-Modus bekam ich sogleich körperlich zu spüren, wird neben der Leistung des Motors auch die Klimaanlage gedrosselt. Wer diese Einschränkungen nicht hinnehmen möchte, sollte Reichweiten von 250 bis 200 Kilometer in Kauf nehmen.

Der Reichweitenrechner auf Opel.de kann Dir bei der Frage, ob ein rein elektrisches Fahrzeug bei Deinen Fahrgewohnheiten wirklich das Richtige ist, behilflich sein. Entscheidend beim Kauf eines Elektroautos ist selbstverständlich die Ladeinfrastruktur vor Ort. Welche Möglichkeiten hast Du Zuhause das Fahrzeug zu laden?

Der Opel Mokka-e ist in jedem Fall gewappnet, vom einphasigen bis zum dreiphasigen Laden mit 11 kW, ob Wall Box, High-Speed-Charging oder Kabellösung für die Haushaltssteckdose. Der dreiphasige 11 kW-On-Board-Charger ist im Opel Mokka-e stets serienmäßig an Bord.

Auf Deinen Reisen kannst Du an einer 100 kW-Gleichstrom-Säule bei einer Kaffeepause in zwölf Minuten 100 Kilometer Reichweite auftanken. In einer halben Stunde ist der 50 kWh-Akku bei einer Schnellladung bis zu 80 Prozent wieder aufgeladen. Bei 11 kW musst Du für eine vollständige Batterieladung ca. 5 Stunden 15 Minuten einzuplanen.

Opel gewährt eine 8-Jahres-Garantie für die Batterie (Laufleistung von 160.000 Kilometer). Ein sicheres und entspanntes Gefühl vermittelt der Hersteller zudem dank OpelConnect, myOpel App und Free2Move. Diese Services ermöglichen Dir die Nutzung von über 220.000 Ladepunkten europaweit, Bezahlung inklusive. Mithilfe der Funktionen findest Du Ladepunkte und wirst über die Entfernung, die Ladegeschwindigkeit vor Ort sowie den aktuellen Preis informiert.

Sollte der rein elektrische Antrieb für Dich nicht von Interesse sein, kannst Du aus zwei Benzinern und einem Diesel auswählen. Die Aggregate decken ein Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 96 kW/130 PS ab. So aufsehenerregend die Optik, so bodenständig das Motorenportfolio.

Der 1,5-Liter-Diesel ist ein Vierzylinder mit Sechsgang-Schaltgetriebe und leistet 81 kW/110 PS. Der Hersteller gibt für den Selbstzünder Verbrauchswerte von 3,8 Liter auf 100 Kilometer im kombinierten Fahrzyklus an. Der CO2-Ausstoss beläuft sich auf 100 g/km.

Auf Seiten der Benziner findet sich der Dreizylinder 1.2 Turbo in zwei Leistungsstufen. Der Einstiegsmotor mit 74 kW/100 PS ist ebenfalls an ein Schaltgetriebe mit sechs Gängen gekoppelt. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 104 g/km. Durchschnittlich sollen gemäß NEFZ 4,6 Liter auf hundert Kilometer Benzin durch die Spritleitungen fließen.

Für die alternative Leistungsstufe 96 kW / 130 PS gibt Opel einen Kraftstoffverbrauch abhängig vom Getriebe mit 4,8-4,5 l/100 km an. Die CO2-Emissionen betragen 111-103 g/km.

Der stärke 1.2 Turbo ist wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Achtstufen-Automatik erhältlich. In meinem Testwagen konnte ich mir ein Bild von der sehr feinen Automatik machen, die über eine Quickshift-Technologie verfügt und mir Adaptive Schaltprogramme bereitstellte. Die sanften und schnellen Schaltvorgänge verlangen keinen manuellen Eingriff, wäre dieser aber über Schaltwippen am Lenkrad möglich.

Beschleunigungsorgien sind bei diesen PS-Zahlen selbstverständlich keine zu erwarten. Der Opel Mokka 1.2 Turbo setzt sich von unten heraus souverän in Bewegung. Wer die 130 PS unter der Haube und das maximale Drehmoment von 230 Nm voll abruft, beschleunigt in 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h und wird maximal 200 km/h schnell. Gefordert tritt der Dreizylinder akustisch präsent in Erscheinung, negatives Knattern ist zu keiner Zeit zu vernehmen.

Die Multi-Energy-Plattform CMP ist flexibel und ermöglicht Opel den Einsatz von konventionellen Verbrennern oder einem rein batterie-elektrischen Antrieb. Was mir beim Opel Mokka besonders gut gefällt, die Rüsselsheimer differenzieren nicht zwischen den Antrieben. Ob vollelektrisch oder ob mit Benzin oder Diesel unterwegs, die ausdrucksstarke Optik eint alle Mokka. Dies gilt darüber hinaus für die einfache Bedienung und das Handling.

So steige ich in den Opel Mokka-e ein und starte das Fahrzeug wie den zuvor gefahrenen 1.2 Turbo per Start-/Stopp-Taste, wähle die Fahrstufe D und fahre los. In diesem Fall, einfach geräuschlos und emissionsfrei.

Im Vergleich zum Vorgänger haben die Ingenieure das Fahrzeuggewicht um bis zu 120 Kilogramm reduziert und die Verwindungssteifigkeit nochmals erhöht. Mit Air Curtains und aktiven Aero-Shutter setzt der neue Opel Mokka auf innovative Luftwiderstands-Optimierer. Mit dem Aero-Shutter öffnet und schließt die Kühlerjalousie abhängig von Motorentemperatur und Geschwindigkeit. Der Durchströmungswiderstand wird entsprechend reduziert. Der cW-Wert der zweiten Generation Opel Mokka konnte auf 0,32 gesenkt werden.

Die Optik verspricht Fahrspaß. Die Verantwortlichen haben sich für ein angenehm straff abgestimmtes Fahrwerk entschieden und finden dennoch eine Balance zwischen Komfort und Fahrdynamik. Der Opel Mokka hat bereits nach den ersten Testkilometern einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Um das sportliche Potential vollends auszuloten, fehlt es der zweiten Generation aktuell jedoch an der nötigen Power und der Lenkung mangelt es an direkter Rückmeldung.

In der GS Line und der Variante Ultimate der konventionell angetriebenen Modelle sowie dem Mokka-e kann ich zwischen unterschiedlichen Fahrstufen Normal, Eco und Sport wählen. Per Tastendruck ändern sich Gaspedalannahme und Lenkung, die Automatik agiert im Sport-Modus dynamischer. Mit einem speziell abgestimmten Motorsound weiß der Mokka sich nun auch akustisch in Szene zu setzen.

Die gute Geräuschdämmung macht sich insbesondere bei der Elektrovariante positiv bemerkbar. Mangels Motorgeräusch fällt auf, Abroll- und Windgeräusche dringen kaum ins Innere.

Auf das Angebot eines Allradantrieb verzichtet Opel in der zweiten Generation Mokka. Ganz gleich für welche Motorisierung Du Dich entscheidest, den neuen Opel Mokka gibt es ausschließlich mit Frontantrieb.

Ich möchte ja nicht oberflächlich sein, doch ich finde den neuen Opel Mokka optisch einfach geil. Das SUV hat das Zeug dazu die Wahrnehmung von Opel zu ändern. In meinen Augen hätte das zwar schon längst erfolgen sollen, denke ich da nur an den neuen Corsa oder den Insignia. . . doch der neue Opel Mokka geht einen entscheidenden Schritt weiter. Der Mokka verfolgt als erstes Fahrzeug die neue Opel-Designphilosophie, die Mut zur harten Karte beweist.

Nichts erinnert mehr an den Vorgänger, von eingestaubtem Opel-Charme keine Spur. Der neue Opel Mokka wirkt modern ohne aber überladen oder abgedreht zu sein. Künftig tragen alle kommenden Opel-Modelle den neuen Opel-Vizor und den neu gezeichneten Marken-Blitz. Diese Ehre wurde dem neuen Opel Mokka als erster zu Teil.

Das neue Markengesicht mit dem sogenannten Opel-Vizor erstreckt sich horizontal verlaufend über die gesamte Fahrzeugfront, verleiht dem Fahrzeug eine stattliche Breite. Die IntelliLux LED-Matrix-Scheinwerfer wurden perfekt darin integriert und setzen auf das charakterisierende LED-Tagfahrlicht in Flügelform.

Namentlich kehrt Opel zu alten Wurzeln zurück und streicht das X im Namen. Der Namenszug Mokka prangt in der zweiten Generation stolz mittig auf der Heckklappe. Im Falle der rein elektrischen Variante ist am rechten Rand der Heckklappe zusätzlich ein kleines „e“ zu finden.

Sportlich oder elegant? Diese Wahl bleibt Dir überlassen. Unzählige Individualisierungsmöglichkeiten, Clips für die Felgen und unterschiedliche Dachfarben scheinen keine Wünsche offen zu lassen. Mit der erstmals erhältlichen GS Line setzt Opel den neue Mokka betont sportlich in Szene.

Markant sticht die rote Fenster- bzw. Dachsignaturlinie ins Auge. Schwarze Zierelemente anstelle von Chrom-Dekor, Leichtmetallräder in TriColor-Schwarz und eine Hochglanzschwarz-Zweifarblackierung sorgen an Dach, Motorhaube und Außenspiegeln für einen starken Kontrast.

Stolze 12,5 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, misst der neue Opel Mokka 4,15 Meter. Den Designern ist trotz dieser neuen Abmessungen und den deutlich kürzeren Fahrzeugüberhängen gelungen, gestrecktere Proportionen zu erzielen. In der Breite nimmt das Fahrzeug um zehn Millimeter zu, dies unterstreicht den sportlichen Stand des Mokka.

Die zweite Generation zeigt außen wie innen, der neue Mokka steht für die Zukunft von Opel. Der neue Opel Mokka setzt auf moderne Digitalisierung und vermittelt diese auch optisch. Das neue Pure Panel verleiht dem Cockpit eine futuristische Anmutung. Digitalisiert, modern, aber keineswegs redundant. Statt Reizüberflutung kommt Wohlfühlfaktor auf. Das Opel Pure Panel integriert zwei hochwertige Widescreen-Displays und integriert in das volldigitale Cockpit ein Fahrerinfodisplay mit bis zu 12 Zoll. Horizontal verlaufend, fügt sich die Instrumentenanzeige stimmig in das Gesamtbild ein.

Hartplastikelemente sind dem Opel Mokka nicht fremd, für die Preiskategorie gehen diese aber in Ordnung. In punkto Anmutung und Verarbeitung weißt der Opel Mokka keine Schwächen auf.

Verabschiedet sich manch Autohersteller gänzlich von physischen Tasten, lassen sich im neuen Opel Mokka wichtige Funktionen weiterhin über Bedientasten direkt ansteuern. Opel trifft damit genau meinen Geschmack. Die Lautstärke kann über einen Drehregler reguliert werden, die Klimaanlage verfügt über ein Bedienfeld und der Spurhalteassistent oder die Sitzheizung kann per Tastendruck aktiviert werden, mein Blick muss nicht von der Straße weichen. Bei einer rein digitalen Bedienung ist dies nicht gewährleistet.

Die neue Mokka-Generation ist optimal vernetzt. Das Infotainment-Angebot umfasst Multimedia-Systeme mit 7- bis 10-Zoll großen Farb-Touchscreen-Displays. Bei der Multimedia Navi Pro Ausführung erstreckt sich das Fahrerinfodisplay über 12 statt 7 Zoll.

Ob als Apple- oder Android-Kunde, das Smartphone ist im Nu mit dem Auto vernetzt. Die integrierte Sprachsteuerung reagiert auf einfache Äußerungen. Ist Dein Handy in der Lage, kannst Du dieses in der Ablage mit rutschfester Gummimatte kabellos per Wireless Charging aufladen. OpelConnect ergänzt das Angebot um den automatischen Notruf und die LIVE Navigation.

Sitze, ein Thema, welches bei Opel groß geschrieben wird. Der Hersteller ist für seine preisgekrönten Sitze mit AGR-Gütesiegel bekannt und so habe ich diese in Opel-Modellen stets bevorzugt. So war ich doch sehr überrascht, Opel bietet diese im neuen Mokka nicht an. Das in meinen Ausführungen vorgefundene Gestühl konnte mich aber versöhnlich stimmen, nahmen mich die Sitze sehr wohlig auf. In der GS-Line hielt mich der knackige Sportsitz im Sattel, im Opel Mokka-e umschmeichelte mich Alcantara und Leder. Du hast stets die Wahl, Sechs-Wege-Ergonomiesitze oder beheizbare Komfortsitze mit Massagefunktion.

Die erstmals erhältliche GS Line hebt sich im Innenraum durch rote Ziernähte und Streifen in den Sitzbezügen, Aluminium-Sportpedale, dem schwarzen Dachhimmel und speziellen Dekorelementen ab. Die Armatureneinheit vereint großflächige rote Zierleisten und schwarze Klarlackelemente. Mein Befürchtung, diese wären anfällig für Fingerabdrücke, wurde bereits bei der ersten Sitzprobe widerlegt.

Apropos Sitzprobe, nehme ich mit meinen 1.80 Meter auf der Rückbank Platz, störe ich mich leider etwas am eng geschnittenen Ein- und Ausstieg. Mit großen Füßen bleibt man gerade im engen Fußraum hängen.

Auf der Rückbank angelangt, erwartet mich im Kopfbereich ein luftiges Raumgefühl, im Beinraum wird es spürbar enger. Unkomfortabel reise ich dennoch nicht. Kunden die mehr Raum und Flexibilität suchen, werden den Opel Crossland bevorzugen. Steht der Nutzfaktor im neuen Mokka wahrlich nicht im Vordergrund.

Ich muss eine breite ungeschützte Ladekante beim Be- und Entladen überwinden. Befindet sich der doppelte Ladeboden in der untersten Stellung, ergibt sich zudem eine erhebliche Stufe. Und auch wenn die Heckklappe sehr weit öffnet, eine elektrische Ausführung gibt es tatsächlich nicht. So ist es gut zu wissen, die Taste um den Kofferraum zu öffnen, befindet sich unten am Nummernschild.

Wer auf eine Anhängerkupplung gehofft hat, wird ebenfalls enttäuscht. Mit 350 Liter Stauvolumen bietet die zweite Generation in der Standardkonfiguration aber eine alltagstaugliche Ladekapazität. Diese ist auch im rein elektrischen Mokka-e gegeben, ist die Batterie vollständig in die Plattform integriert. Der Kofferraum im Opel Mokka-e fasst 310 Liter. Durch umlegen der Rücksitzlehnen ist das Ladeabteil im Handumdrehen auf 1.060 Liter im Mokka-e beziehungsweise 1.105 Liter in den herkömmlich angetriebenen Versionen erweitert.

Die Liste an Assistenzsystemen, über die der Opel Mokka bereits als Einstiegsmodell verfügt, führt einen Spurhalte-Assistenten, die Müdigkeitserkennung, die elektrische Parkbremse und den intelligenten Geschwindigkeitsregler und -begrenzer auf. In Kombination mit der Verkehrsschilderkennung passt das System die Geschwindigkeit an.

Der Frontkollisionswarner mit automatischer City-Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung findet sich ebenfalls an Bord. Ab einer Geschwindigkeit von mehr als fünf Stundenkilometer ist die Fahrhilfe aktiv. Näherst Du Dich nun einem anderen Verkehrsteilnehmer, ertönt eine akustische Warnung und Du wirst über eine Anzeige in der Instrumentenanzeige auf das Fahrzeug oder den Fußgänger hingewiesen.

Bei Bedarf bereitet das System einen Bremseingriff vor, um die schwere der Kollision zu reduzieren. Mittels Notfallbremsung verzögert der Assistent den Opel Mokka unter 30 Stundenkilometer bis zum Stillstand.

Abhängig von Ausstattung und gewähltem Extra hält der neue Opel Mokka mittels Geschwindigkeits-Assistent ACC den Abstand zum Vordermann. Die Ausführungen mit Automatikgetriebe beinhalten zudem eine Stop & Go-Funktion und lassen uns auch ein hohes Verkehrsaufkommen in der Stadt und auf der Autobahn entspannt meistern. In einem kurzweiligen Stau vor Ort konnte ich mich von der tadellosen Funktionsweise überzeugen. Ebenso verrichtete der Aktive Spurhalteassistent seine Arbeit und hielt das Fahrzeug mittig in der Spur. Der Toter-Winkel-Warner hat herannahende Autos im Blick.

Die Innovationen reichen bis hin zum sensorgesteuerten Flankenschutz, dem Automatischen Parkassistent und der 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera. Preisgekrönt, die Lichttechnologie von Opel. Das adaptive und blendfreie IntelliLux LED-Matrix-Licht mit insgesamt 14 Elementen findet sich in der neuen Opel Mokka Generation. Das Lichtsystem ermöglicht Dir Fahren mit Dauerfernlicht. Entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge werden erkannt, niemand wird geblendet. LED-Technik findet sich bis hin zu den Leuchten am Heck.

In wenigen Tagen rollt der neue Opel Mokka in den Handel. Die Bestellbücher öffnete Opel bereits Ende September 2020. Käufer konnten bis Ende des Jahres von der reduzierten Mehrwertsteuer profitieren. Nun gelten wieder die 19 Prozent, dennoch weiß der Opel Mokka mit reizvollen Preisen zu locken.

Das Basismodell Opel Mokka 1.2 Benzin ist für 19.990 Euro erhältlich und an den Sechsgang-Handschalter gekoppelt. So auch der 1.5 Diesel, der mit 23.595 Euro bereits in der Ausstattung Edition startet. Die Variante „Mokka“ ist ausschließlich mit dem kleinen Benziner kombinierbar. Alternativ stehen den Antriebsvarianten die Versionen Edition, Elegance, GS Line und Ultimate zur Wahl. Den konventionellen Verbrennermotoren stellt Opel darüber hinaus eine Business Elegance Linie zur Wahl.

Die 8-Stufen-Automatik steht einzig dem 130 PS starken 1.2 Direct Injection Turbo für einen Aufpreis von 1.950 Euro zur Wahl. Der Opel Mokka-e verfügt über einen Elektroantrieb mit fester Getriebeübersetzung.

Unter den Elektrofahrzeugen sticht der Opel Mokka-e mit seiner Preisgestaltung hervor. Beim Kauf des Opel Mokke-e sicherst Du Dir den Umweltbonus von 9.570 Euro und reduzierst den Einstiegspreis auf eindrucksvolle 23.510 Euro. Unter Berücksichtigung der Steuerersparnis von 94 Euro pro Jahr, der geviertelten Dienstwagen-Besteuerung oder dem Energiekostenvorteil gegenüber dem Benziner von rund 1.000 Euro im Jahr sowie dem E-Auto-Stromtarif ergeben sich weitere Finanzvorteile.

Am Beispiel der von mir gefahrenen Modelle, ist der Opel Mokka 1.2 130 PS inklusive Automatik in der Ausstattung GS Line mit 29.635 Euro notiert. Der rein elektrische Opel Mokka-e verwöhnte mich in der Topversion Ultimate und ist regulär mit 41.220 Euro gelistet.

Stand: Februar 2021; Test und Fotos: Lexi Lind

7 Gedanken zu “Opel Mokka und Mokka-e im Test

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    • Für eine genaue Auskunft müsstest Du bitte bei Deinem Händler vor Ort nachfragen. An sich konnten Automobilbauer während der Coronazeit kurze Wartezeiten gewährleisten – Elektroautos ausgenommen – doch das zunehmende Halbleiter-Problem könnte für Verzögerungen sorgen. Daher kann nur eine konkrete Anfrage beim Hersteller/Händler Abhilfe schaffen.

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