Getestet: Jeep Renegade 1.5l e-Hybrid

Die Marke Jeep blickt auf 80 Jahre Erfolg zurück und steht für Allrad-Kompetenz wie kaum eine andere Marke. Nun stellt der Autobauer die Weichen für die Zukunft und präsentiert seine Baureihen elektrifiziert. Das Portfolio eröffnet der in diesem Test erfahrene Jeep Renegade 1.5 e-Hybrid. Die neue Hybridversion stellt der Hersteller ergänzend dem Compass zur Seite. Teilelektrisch geht es in den 4xe-Modellen voran. Die Plug-in Hybride sind darüber hinaus als Wrangler 4xe und im neuen Grand Cherokee 4xe erhältlich. Die konventionellen Antriebe streicht Jeep aus dem Angebot, den Gladiator derzeit noch ausgenommen. Während der neue Avenger bereits mit den Hufen scharrt. Doch komme ich zurück zu unserem heutigen Testgefährten, dem Einstiegs-Jeep.

Mehr als eine Million Renegade konnte Jeep seit Einführung im Jahr 2014 absetzen. Dieser weltweite Erfolg drückt sich nicht nur in den Verkaufszahlen aus. Das kleinste SUV im Hause Jeep fährt in Einzel- und Vergleichstests gute Bewertungen ein und erhält im Euro NCAP-Crashtest die Bestnote von fünf Sternen. Preisgekrönt, sichert sich der Jeep Renegade fünf Mal in Folge den Titel Allradauto des Jahres und erhält in der Kategorie „Importwertung Geländewagen und SUVs bis 30.000 Euro“ die Auszeichnung „Auto des Jahres“.

SUV mit kompakten Abmessungen eroberten den Automobilmarkt im Sturm. Stand die Fahrzeuggattung in der Urform für Geländetauglichkeit, war diese bei kompakten SUVs nicht gefordert. Mitbewerber bieten ihre kleinsten SUV in der Regel ausschließlich mit Vorderantrieb an. So hob sich der Jeep Renegade im Segment von Beginn an mit seinem Design und seiner Offroad-Qualitäten ab. Im rauen Test-Parcours konnte mich die erste Generation derart überraschen. Der Eindruck war nachhaltig.

Der Hersteller stellte den Modellen – erhältlich mit Benzin und Diesel – die Allradsysteme Active Drive Low und Active Drive Lock. Mit der neuen elektrifizierten Motorenpalette entfällt diese Auswahl.

Jeep bietet den Allradantrieb derzeit ausschließlich in Verbindung mit einer der beiden Plug-in Hybride an. Darüber hinaus steht der Plug-in Hybrid als Trailhawk für die Allradkompetenz der Marke. Im Gegensatz zu seinen großen Modellgeschwistern, setzt Jeep beim Renegade 1.5l e-Hybrid rein auf Frontantrieb. Mit dieser Entscheidung folgt der Hersteller im Grunde der Kundenanfrage. Legt dieser Wert auf ein entsprechendes Offroad-Design, rufen die Performance jedoch nicht auch fahrerisch ab.

Auf meinen Fahrten haben ich den Allradantrieb ebenfalls nicht vermisst. Kühle Nässe und Schneegestöber blieben allerdings auch aus.

Der Jeep Renegade wird fortan von einem Hybriden oder Plug-in Hybrid angetrieben. Stellte sich die PHEV-Version bereits meinem Test, erfahre ich nun den 1,5 Liter Turbobenziner , der aus vier Zylindern 96 kW / 130 PS schöpft. An ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen gekoppelt, entwickelt der Renegade 240 Newtonmeter Drehmoment. Elektrifiziert, integriert Jeep einen 15 kW / 20 PS starken Elektromotor ins Fahrzeug. Mit einem Drehmoment von 55 Newtonmetern treibt der E-Motor die Räder auch bei ausgeschaltetem Benziner an.

Diese rein elektrische Wegstrecken setzt der Hybrid beim Anfahren, Manövrieren, niedrigen Geschwindigkeiten und bei Segelpassagen um. Dabei beläuft sich das auf wenige Meter. Wer Stadtfahrten oder Strecken bis zu 50 Kilometer vollständig elektrifiziert zurücklegen möchte, muss den Plug-in Hybrid wählen.

Der Jeep Renegade 1.5l GSE e-Hybrid baut auf dem Turbomotor aus der Global Small Engine-Motorenfamilie auf. Der Benziner wurde für die Mildhybrid-Einsatz entwickelt und arbeitet nach dem Miller-Zyklus. Der integrierte 48 Volt-Elektromotor, eine wassergekühlte 48 Volt-Batterie und der 48-zu-12 Volt-DC/DC-Wandler sowie der Riemenstarter-Generator komplementieren den Mildhybrid.

Ich fahre das SUV rein elektrisch an und lege Wegstrecken mit geringer Geschwindigkeit lokal emissionsfrei zurück. Sei es beispielsweise in Stausituationen oder bei Parkmanövern. Während der Fahrt entkoppelt der Renegade den Benziner im Segelmodus. Diese einzelnen Einsatzbereiche gliedert der Hersteller in einzelne Funktionen. Angefangen vom Silent Start über die EV-Modi e-Parking und e-Queueing, welcher den Bereich im Stop-and-Go-Verkehr bezeichnet. Die verbauten Technikkomponenten garantieren reibungslose Übergänge zwischen den Aggregaten.

Electric Drive umfasst darüber hinaus die Programme e-Launch und e-Creeping. Jeep spricht von einer Fortbewegung in Kriechgeschwindigkeit, die mit dem Standgas eines konventionellen Verbrenners zu vergleichen ist. So setzt sich der Renegade bei lösen der Bremse durch den Antrieb des E-Motors in Kriechgeschwindigkeit in Bewegung.

Unter e-boosting versteht Jeep die Unterstützung durch den Elektromotor. Schöpft der Autobauer aus dem elektrischen Antrieb ein zusätzliches Drehmoment und Erhöht der elektrische Antrieb das Drehmoment und lässt den Turbomotor im optimalen Lastzustand agieren.

Gegenüber den Verbrennermotoren der Vorgänger verbucht der Jeep Renegade mit Hybridtechnologie eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 15 Prozent. Jeep notiert für den Renegade 1.5l GSE e-Hybrid von 5,8 bis 6,2 Liter. Der reduzierte CO2-Ausstoß wird in technischen Daten mit 131 und 141 g/km beziffert. Der Kraftstoffverbrauch sowie die Emissionen wurden nach dem WLTP-Messverfahren ermittelt.

In der Praxis attestiere ich dem Jeep Renegade geringfügig höhere Verbrauchswerte. Im Mix pendele ich mich mühelos unter sieben Liter ein. Im Stadtverkehr unterschreite ich die sechs Liter. In Anbetracht der kantigen Karosserie und der steil stehenden Windschutzscheibe die der Renegade dem Wind entgegenstellen muss gute Werte.

Schön zu erfahren, durch den Hybrideinsatz überspielt der Renegade e-Hybrid ein Turboloch. Nichts desto trotz fühle ich mich bei entspannter Fahrweise am wohlsten und erfreue mich am Zusammenspiel zwischen Antrieb und Doppelkupplungsgetriebe. Wenn auch der e-Hybrid durchaus zügig beschleunigt. Wer die volle Leistung fordert, sprintet in zehn Sekunden von 0-100 Stundenkilometer. Maximal erreiche ich im Test eine Höchstgeschwindigkeit von 191 Kilometer pro Stunde.

Fortschrittliche Wege verfolgt Jeep nicht nur beim Antrieb, mit einer Vielzahl an Fahrerassistenten steigert der Hersteller den Sicherheitsanspruch.

Aktiv sowie passiv rüstet sich das kompakte SUV mit unterschiedlichen Fahrassistenten und Sicherheitselementen. Abhängig der Ausstattung variiert der Umfang. In meinem Jeep Renegade konnte ich das Auffahrwarnsystem mit Notbremsfunktion sowie den Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten erfahren.

Das Fahrzeug hat meine Wachsamkeit sowie Tempolimits im Blick, dank Aufmerksamkeits-Assistent und der neuen Verkehrszeichen-Erkennung. Nicht mehr missen möchte ich die Adaptive Cruise Control und die hintere Querbewegungserkennung. Ebenso die Rückfahrkamera mit den dynamischen Führungslinien.

Die automatische Einparkhilfe findet bei mir im Alltag keinen Einsatz, stellt für viele andere im rasanten Stadtgetümmel aber durchaus eine Erleichterung dar. Die Jeep nun ausweitet. Unterstützt Dich der automatische Park-Assistent nun beim Ein- und Ausparken und berücksichtigt parallele und rechtwinklige Parklücken.

Der Jeep Renegade polarisiert mit seinem Design von Anfang an. Die markanten Rückleuchten mit dem X-Design sollen an die Benzinkanister am Heck des Militärfahrzeugs Willys MB erinnern und sorgen für einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Die Gefahr, der Renegade könnte in der Masse an Fahrzeugen auf unseren Straßen untergehen, besteht ohnehin nicht. Das Einstiegsmodell polarisiert und vereint klassische Jeep-Elemente mit einer modernen Designsprache.

Im Segment weiß der FCA Konzern unter den kleinen SUV Open-Air-Vergnügen zu bieten. Sowohl der Fiat 500X Hybrid wie auch der Renegade heben sich somit von den Mitbewerbern ab. An dieser Stelle sei das VW T-Roc Cabriolet ausgenommen. Bieten die Wolfsburger ihre SUV-Baureihe ergänzend als reines Cabriolet an.

Der 500er aus dem Hause Fiat setzt ebenfalls auf ein Stoffverdeck, die Dachsäulen bleiben jedoch fest stehen. Somit reicht keiner der beiden an das Frischluftangebot des T-Roc Cabrio heran. Der Jeep Renegade bietet das My Sky Dachsystem. Dieses besteht aus zwei Dachpanelen in leichter Glasfaser Honeycomb-Struktur mit Polyurethan-Bezug. Die Elemente lassen sich mit geringem Aufwand herausnehmen und bequem im Kofferraum verstauen. Bei Bedarf lässt sich auch nur das vordere Paneel wie ein elektrisches Schiebe-/ Hubdach nutzen. Wenn es etwas weniger Frischluftspaß sein soll, bietet Jeep alternativ auch nur ein zweiteiliges elektrisches Glas-Schiebe-Hubdach an.

Jeep stellt dem Renegade e-Hybrid die Farben Alpine White, Colorado Red, Graphite Grey und Solid Black sowie das neue Blue Shade zur Wahl. Welches meinen Testwagen gelungen kleidet. Wer seinen Renegade in den zweifarbigen Look hüllen möchte, schränkt die Auswahl der Ausstattungen ein. Du kannst sowohl die Farben Blau und Rot in Kontrast mit einem schwarzen Dach setzen. Passend hierzu finden sich im Katalog schwarze Felgen. Die Größe der erhältlichen Leichtmetallräder umfasst Angebote in 16, 17 und 19 Zoll.

Die Rolle des Sondermodells nimmt der Jeep Renegade Upland ein. Der e-Hybrid wird in dieser Variante in der zweifarbigen Lackierung ausgeliefert. Die Farbe Azure Blue-Green stellt Jeep exklusiv dem Renegade Sondermodell zur Wahl. Der Upland ist insgesamt in fünf Farben verfügbar. Vier Ausführungen legt der Hersteller als zweifarbige Variante aus, einzig die Karosserie in der Farbe Schwarz bleibt einfarbig. Die Motorhaube ziert ein spezieller Upland-Aufkleber.

Das SUV bekommt exklusive schwarz glänzende Leichtmetallräder aufgezogen und erhält bronzefarbene Akzente. Diese farbigen Details zieren das Blechkleid sowie den Innenraum. Hier finden sich im Jeep Renegade e-Hybrid Upland recycelte Materialien. Das Sondermodell steht für Exklusivität gepaart mit Nachhaltigkeit. Diese wiederverwerteten Elemente verbaut Jeep über den Mitteltunnel hinaus, dem Armaturenbrett entlang, bis in den Türbereich.

Nicht zu vergessen, die Fußmatten, den Dachhimmel und die Sitze. Das Gestühl erhält einen Bezug aus Bio-Vinyl und Seaqual-Stoff. Geschöpft aus Kunststoffen, die der Hersteller aus dem Meer bezieht.

Sehe ich mir das Cockpit meines Testwagens etwas genauer an. Im Vergleich zum Sondermodell verzichtet meine Ausstattung auf farbliche Akzente.

Wenn Jeep diese auch den regulären Ausstattungen zur Wahl stellt. Sowie Sitzbezüge aus Stoff, Leder oder einer Kombination daraus. 8fach elektrisch verstellbar, bietet mir der Fahrersitz zusätzliche eine verstellbare Lendenwirbelstütze. In meinem Fahrzeug Serie, je nach Ausstattung gegen Aufpreis an Bord, die Sitz- und Lenkradheizung.

Das Multifunktionslenkrad ist für ein kompaktes SUV ungewohnt massiv, der dicke Kranz steht aber ganz für die Gene eines Jeep und liegt gut in meinen Händen. Die Ausführung vermittelt Premium-Flair.

Den eher robusten Charme vermittelt der Haltegriff vorm Beifahrer sowie die gesamte Cockpit-Gestaltung. Die auf den ersten Blick nicht erahnen lässt, dass hier Soft-Touch-Materialien verbaut wurden.

Die Digitalisierung weitet sich in der Automobilbranche rasant aus und so weicht eine analoge Instrumenteneinheit zunehmend einer volldigitalen Lösung. Im Jeep Renegade variiert diese derzeit noch zwischen Ausführungen mit einer Diagonale von 8,9 und 19 Zentimetern. Das große Vollfarb-Display bietet dem Nutzer die Konfiguration der Darstellung und Anzeige der Informationen. Den Jeep Renegade auf mich zuschneiden kann ich darüber hinaus mit dem großartigen Angebot von Mopar.

Der Umfang an Zubehör ist derart reizvoll, das Sortiment deckt verschiedene Kategorien ab. Ob ich nun das Auto personalisieren oder den Nutzfaktor steigern möchte. Später mehr dazu.

Jeep Fans sind die Easter Eggs ein vertrauter Begriff. Alle Neukunden werden sie noch kennenlernen und ihre Freude daran haben. Jeep versteckt die sogenannten Easter Eggs in Form von liebevollen Details. Wie beispielsweise dem Ur-Jeep in Miniatur-Ausführung, der bei meinem Testwagen an der Heckscheibe entlang fährt. Bei verdunkelter Scheibe von außen gar nicht zu sehen, fällt mir der kleine Willy lediglich bei geöffneter Heckklappe und Blick nach oben auf. Weitere Easter Eggs möchte ich an dieser Stelle nicht verraten und wünsche Dir viel Spaß beim Entdecken.

Die Liebe zum Detail weitet Jeep auf den funktionalen Bereich aus. Dient die X-Struktur der Gummi-Einsätze im Cupholder der Fixierung von Getränkebehältern unterschiedlicher Größe.

Das Infotainment-Angebot führt Jeep unter der Bezeichnung Uconnect auf. Die erhältlichen Systeme stehen in Verbindung mit einem Touchscreen, der in der Größe variiert. Je nach Ausstattung erreicht der Bildschirm eine Diagonale von 12,7, 17,8 oder 21,3 Zentimeter. Eine Freisprecheinrichtung via Bluetooth sowie die Anschlüsse für USB und AUX findest Du in allen Renegade serienmäßig. Nutzer von Uconnect 7 und 8.4NAV können ihr iPhone oder Android-Endgerät im Handumdrehen mit dem SUV verbinden und dank Apple CarPlay und Android Auto diverse Funktionen über das Auto ansteuern.

In Verbindung mit der Uconnect Box hält der Jeep Renegade eine SIM-Karte bereit. Die der Hersteller ohne Aufpreis ins Fahrzeug integriert und Dir somit weitere Funktionen bereit stellt. Das Multimedia-Angebot umfasst den My Assistant sowie die Bereiche My Car, My Remote und My Navigation. My eCharge bietet Besitzern der 4xe-Modelle weitere Vorteile und Annehmlichkeiten.

Steht Dir der My Assistant im Notfall zur Seite, ermöglicht Dir My Remote Deinen Renegade von überall aus und jederzeit anzusteuern und auf Funktionen zuzugreifen und diese zu bedienen. Fahrzeugstandort und -status überwachst Du mit My Car.

Auf Deinen Reisen bietet Dir My Navigation Echtzeit-Verkehrs-Updates, Wetterprognosen und zeigt Dir Points of Interest an. Geplante Routen lassen von Zuhause aus per App direkt vom Smartphone an das Navigationssystem im Renegade senden.

Mit den Paketen My Wi-Fi, My Theft Assistance und My Fleet Manager stellt Jeep noch weitere Uconnect Services zur Verfügung.

Mit My Wi-Fi wird Dein Jeep Renegade zum Hotspot, der es Dir und Deinen Mitreisenden ermöglicht, bis zu acht elektronische Endgeräte gleichzeitig mit dem Internet zu connecten. Sollte jemand Dein Auto stehlen, informiert Dich der My Theft Assistance umgehend. Kleinere Fuhrparks können diese über den My Fleet Manager verwalten. Bietet der Hersteller diesen Nutzern ein benutzerfreundliches Web-Portal mit Funktionen die den Zugriff aus der Ferne ermöglichen. Die Pakete aktiviert Jeep ab Kauf oder wenn gewünscht zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant erweitern das Angebot im neuen Jeep Renegade.

Der Renegade zählt zu den kleinen SUV, weiß aber mit Raum und Variabilität zu überzeugen. 351 Liter fasst der Gepäckraum bei voller Nutzung der fünf Sitzmöglichkeiten. Klappe ich die Rücksitzbank um – abhängig der Ausstattung im Verhältnis 60:40 oder dreigeteilt im Verhältnis 40:20:40 – wächst das Stauvolumen auf 1.297 Liter an.

Bei Bedarf lege ich zusätzlich die Beifahrersitzlehne um und transportiere auch längere Gegenstände ohne Mühe und Hürden. Sehr erfreulich, Jeep schränkt die Variabilität bei der nun elektrifizierten Baureihe nicht ein. Ich kann den doppelten Ladeboden weiterhin in der Höhe verstellen und wenn nötig heraus nehmen.

Spezifikationen und Preise listet Jeep für den Renegade im Modelljahr 2023 wie folgt: Der von mir im Test erfahrene Mild-Hybrid Jeep Renegade 1.5l GSE e-Hybrid eröffnet als Longitude die Preisliste. Über den 29.300 Euro rangiert der Limited mit 31.300 Euro. Darauf baut die S-Edition auf und verlangt einen Aufpreis von 5.300 Euro.

Die Ausstattung Trailhawk bleibt dem Plug-in Hybrid mit 240 PS Systemleistung vorbehalten. Die 1.3l PHEV Variante mit 190 PS ist wiederum in den Linien Limited und S-Edition erhältlich.

Doch zurück zum Mild-Hybrid, der sich meinem aktuellen Test stellt. Der Jeep Renegade 1.5 e-Hybrid mit 130 PS ist ausschließlich an das Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Die Automatik verfügt über sieben Schaltstufen.

In den rein frontangetriebenen Jeep MHEV packt der Hersteller von Haus aus Uconnect. Begnügt sich die Basis mit einem sieben Zoll Touchscreen, erhalten die anderen Ausstattungen eine Ausführung in 8,4 Zoll. DAB, Apple Car Play und Android Auto erhältst Du unabhängig der Display-Größe in allen Jeep Renegade Modellen. Dies gilt darüber hinaus für die Klimaautomatik und die folgenden Assistenten: Spurhalteassistent, Auffahrwarnsystem, Verkehrszeichenerkennung und die Cruise Control.

Ab dem Niveau Limited findest Du eine Rückfahrkamera sowie die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage an Bord. Die S-Edition packt den Parkassistenten und den Totwinkel-Assistenten oben drauf.

Die Topausstattung für den Jeep Renegade 1.5l GSE e-Hybrid fährt mit schicken 19 Zoll Leichtmetallrädern vor. Beim Limited sind es 17 Zoll und beim Einstiegsmodell 16 Zoll. Wer auf dem 8-fach-elektrisch verstellbaren Ledersitz Platz nehmen möchte, wählt den Renegade S-Edition. Ergänzend hierzu hüllt Jeep den Schaltsack und das Lenkrad in Leder. Letzteres ist zudem beheizbar, ebenso das Gestühl. Der Zugang zum Fahrzeug gelingt dank Keyless Enter-N-Go schlüsselos. Weitere Kennzeichen für das höchste Niveau des Mild-Hybrides finden sich im Text.

Unter den Extras finden sich Einzel- und Paketoptionen. Mit Jeep Wave bietet der Autobauer dem Besitzer ein neues Treueprogramm. Dieses bietet Dir verschiedene Vorteile. Angefangen beim Jeep Wave Wartungspaket über zwei Jahre, der individuelle Kundendienst sowie den VIP-Pass. Dieser gewährt Dir Zugang zu privaten Marken-Events sowie einer großen Palette an attraktiven Sonderangeboten und Rabatten. Mit Jeep Wave erhältst Du darüber hinaus Zugang zum MOPAR E-Store. Hier findest Du eine große Auswahl an Original-Zubehör und -Ersatzteilen.

Das Mopar-Angebot bietet praktische Elemente, von abwaschbaren Kofferraumwannen und Dachboxen bis hin zu unzähligen Möglichkeiten der Personalisierung. Je nach Geschmack ziert die Front ein verchromter oder mattlackierter Kühlergrill, passend dazu erhalte ich Spiegelgehäuse, Tankdeckel und Reserverad-Cover. Aufkleber zieren wenn gewünscht die Motorhaube, Türen und Karosserieflanken. Charakterisierend und an den Ur-Jeep angelehnt: Der „U.S. Army Star“. Absoluter Kult beim Jeep Willy. Aluminiumfelgen in verschiedenen Farben und Formen, Dachscheinwerfer… Mopar hält mehr als 100 exklusive Angebote an Zubehör bereit. Dabei lassen sich zahlreiche Feautres, bis hin zu den Parksensoren nachträglich aufrüsten. Mopar bietet ergänzend einen Kundendienst und Services.

Mit dem Sondermodell Jeep Renegade „Upland“ setzt der Traditions-Autobauer auf Nachhaltigkeit. Verwendet Jeep umweltverträglichere Lacke und Oberflächen, verbaut nachhaltige und recycelte Materialien. Die SEAQUAL-Sitze aus recyceltem Kunststoff, welches aus dem Meer gefischt wurde, wandelt Jeep in eine Polyesterfaser um. In der Web-Phase wird das SEAQUAL-Garn mit anderen nachhaltigen Fasern gemischt, die alle natürlich oder recycelt sind.

Zu erkennen ist das Sondermodell „Upland“ an der neuen Außenfarbe „Azure Green“ und dem dazu in Kontrast stehenden Dach in Schwarz. Hervorstechend führt Jeep die Einfassungen der vorderen Kühllufteinlässe und der hintere Unterfahrschutz in bronzefarben aus. Ergänzt um die glänzenden Leichtmetallräder in 17 Zoll.

Die bronzefarbenen Elemente ziehen sich bis ins Interieur. Der Innenraum bringt zudem Türverkleidungen und ein Armaturenbrett mit recycelten Kunststoffen hervor.

Stand: November 2022; Test und Fotos: Lexi Lind

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