SEAT Leon Sportstourer

Mehr als 2,3 Millionen verkaufte Fahrzeuge in 22 Jahren stehen für die Erfolgsgeschichte des SEAT Leon. Der sich als Fünftürer und Kombi aktuell in der vierten Generation präsentiert. Frisch gekürt, als „Best Buy Car of Europe 2021“, steht der bei SEAT als Sportstourer bezeichnete Kombi dem Fünftürer in keiner der ausgezeichneten Qualitäten nach. Im Gegenteil, mit seinen praktischen Vorzügen weiß er diese noch zu übertreffen. Digital, elektrisiert und teilautonom wie nie zuvor, mein ausführlicher Fahrbericht zeigt es auf.

Mit der vierten Generation Leon präsentierte SEAT die weiterentwickelte Designsprache. Basierend auf der MQB-Evo-Plattform verzeichnet die Leon Baureihe im Vergleich zum Vorgänger größere Abmessungen und nochmals harmonischere Proportionen. Der Kombi misst mit 4,64 Meter nun 93 Millimeter mehr in der Länge und steht drei Millimeter flacher da.

Der Sportstourer übernimmt die Front mit den charakteristischen LED-Scheinwerfern vom Leon Fünftürer. Der Kombi lebt von der zusätzlichen Länge von 27,4 Zentimeter. Die gestreckte Silhouette vereint Sportlichkeit mit Eleganz. Die Dachreling betont den praktischen Anspruch, fügt sich aber gelungen in das Design ein.

Die aktuelle Generation sticht besonders am Heck hervor. Trotz der um 16 Millimeter reduzierten Breite zum vorherigen Modell, verleiht das neue Rückleuchtendesign dem Fahrzeug mehr Breite. Das durchgängige LED-Lichtband zwischen den Rücklichtern sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Dieser wird durch die dynamischen Blinker verstärkt.

Was der Sportstourer schon äußerlich erwarten lässt, bestätigt sich im Innenraum. Sowohl der Fünftürer wie auch der Sportstourer überragen das Vorgängermodell beim Radstand um 50 Millimeter.

Im Vergleich zum SEAT Leon Fünftürer schafft die zusätzliche Länge beim Kombi abhängig von der Motorisierung 180 bis 240 Liter mehr Raum für das Gepäck. Der Kofferraum ist großzügig und gut nutzbar geschnitten, die Ladeöffnung ist groß. Die angenehm niedrige Ladekante lässt mich Gegenstände mühelos ins Fahrzeug laden. Variabilität schafft der in der Höhe verstellbare Ladeboden.

In der Standard-Konfiguration fasst der Sportstourer mit 620 Liter etwas mehr als der Vorgänger. Wer sich für den e-HYBRID entscheidet, kann auf 470 Liter zugreifen. Bei der Erdgas-Variante SEAT Leon Sportstourer TGI reduziert sich das Fassungsvermögen auf 480 Liter.

Durch einfaches Umlegen der Rücksitze erweitert sich der Stauraum auf maximal 1.600 Liter. Die alternativen Antriebe müssen sich mit 140 bis 150 Liter weniger begnügen. Zusatzfächer in den Seiten nehmen in allen Leon Kombi kleinere Gegenstände auf.

Der SEAT Leon Sportstourer präsentiert sich in Sachen Laden von seiner praktischen Seite. Und dennoch weiß der Spanier die praktischen Züge mit Emotion und Sportlichkeit zu vereinen.

Nehme ich zunächst auf der Rücksitzbank Platz, fällt bereits auf den ersten Sitz auf, hier reise ich auch als Großgewachsener sehr bequem. Der Ein- und Ausstieg gelingt mühelos und die beiden äußeren Sitze sind angenehm ausgeformt, während der Mittelsitz in Sachen Komfort wie üblich außer Acht zu lassen ist.

Glänzen kann der SEAT Leon Sportstourer XCELLENCE im Test mit dem Gestühl für Fahrer und Beifahrer. Optisch mit einem Mix aus Stoff und Leder ein Hingucker, begeistert mich der Sitzkomfort. Auf langen Strecken sorgt die straffe Polsterung für einen rückenschonenden Sitz. Bei der flotten Kurvenhatz dagegen hält mich der gebotene Seitenhalt optimal fest. Wohlbefinden garantiert.

Untermalt von einer harmonischen Cockpitgestaltung und hoher Funktionalität. Weiche und angreiffreundliche Materialien, gepaart mit Stoffeinsätzen in den Türen, die die Sitzbezüge wieder aufnehmen. Ein optisches Detail, welches mir in der Kombination in meinem Testwagen mit dem Dekor in Holz-Optik sehr gefällt.

Auf ein Lichtkonzept setzt SEAT außen wie innen. Neben den Scheinwerfern und Rückleuchten, empfängt mich zunächst das Begrüßungslicht mit dem Wort „Hola!“. Dieses projiziert der SEAT Leon Sportstourer über die Seitenspiegel inklusive LED-Blinker auf den Boden vor dem Fahrzeug.

Im Innenraum angelangt, setzt sogleich das Ambientelicht das Cockpit des Sportstourer in Szene. Die Beleuchtung umfasst ein durchgängiges Licht von den vorderen Türen über das Armaturenbrett. Dieses taucht das Innere des SEAT Leon Kombi in verschiedene Lichtstimmungen. Ob ein wohlig warmes Gelb, ein hoffnungsvolles Grün oder doch lieber ein kühles Blau. Die Farben kannst Du abhängig von Deiner Situation ändern.

Die ergonomische Gestaltung beinhaltet den mittig platzierten Touchscreen in 10 Zoll. Das Infotainment mit Gestensteuerung kommt ohne Schalterelemente aus. Unter dem Display findet sich eine Bedienzeile für die Klimaanlage, die sich über sogenannte Touch-Slider regeln lässt. Ein Drehregler für die Lautstärke ist im Leon einzig am Lenkrad zu finden. Dieses verfügt über eine heiße Lenkradheizung, die über eine Bedientaste im Lenkrad aktiviert wird. Die Sitzheizung ist dreistufig über den Touchscreen einstellbar.

Der Touchscreen lässt sich bei kalten Temperaturen selbst mit Lederhandschuhen bedienen. Dies ist bei zahlreichen Mitbewerbern nicht möglich.

Die Menüführung wirft keine Fragen auf, selbsterklärend klicke ich mich durch die Funktionen oder bemühe die Sprachbedienung. Diese reagiert im Test auf einfach geäußerte Befehle und setzt diese sofort um. In spanischer Manier aktiviere ich die Sprachsteuerung mit den Worten „Hola, Hola“.

Die Digitalisierung hält Einzug in die vierte Generation Leon. Die Kompaktfamilie ergänzt das 10 Zoll große Infotainmentsystem um ein Digital Cockpit. Das Display hinter dem Lenkrad misst 10,25 Zoll, ist volldigital und individuell konfigurierbar.

Frei nach meinem Gusto kann ich zwischen analogen Rundinstrumenten, sportlichen Anzeigen und der Navigationskarte wechseln. Die Anzeigen des SEAT Digital Cockpit sind hochauflösend.

SEAT integriert mit Full Link eine Konnektivitätslösung die Dir ermöglicht, Dein Smartphone in wenigen Schritten vollständig mit dem Leon Sportstourer zu vernetzen. Apple-Kunden können über Apple CarPlay wireless ihr Gerät kabellos über Bluetooth oder WLAN mit dem Auto verbinden. Über Android Auto ist derzeit noch eine Kabelverbindung nötig.

Wer gegen Aufpreis die Connectivity Box ordert und im Besitz eines Qi-fähigen Smartphones ist, kann dieses kabellos laden. Mit Strom lassen sich Endgeräte aller Insassen versorgen. Verbaut SEAT vorn und hinten USB-Anschlüsse. Dabei handelt es sich bereits um moderne C-Anschlüsse, die ein entsprechendes Kabel oder einen Adapter voraussetzen.

Der SEAT Leon Sportstourer mit eingebauter SIM-Karte ist zu jederzeit online. Aktualisierte Updates, Echtzeitdaten, eCall-Service und Fahrzeugortung inklusive. Die Kompatibilität mit dem Leon geht über den Bereich im Fahrzeug hinaus. Über die Connect App kann ich aus der Ferne Informationen abfragen und auf Funktionen zugreifen. Beim Kauf des Plug-in-Hybrid SEAT Leon Sportstourer e-HYBRID beinhaltet das Angebot die Möglichkeit, den Ladevorgang und die Klimaanlage von außerhalb des Autos per App zu steuern.

Der SEAT Leon Sportstourer setzt im alltäglichen Fahrbetrieb auf eine unaufgeregte Fahrwerksabstimmung. Dies ist nicht negativ zu verstehen. Im Gegenteil. Der Kombi stellt mir in jeder Situation den ausgewogenen Charakter zur Seite. Bei Autobahnetappen entpuppt er sich als hervorragender Langstreckengleiter der mich im Test mit Komfort verwöhnt und die Passagen entspannt meistern lässt. Zurück auf der Landstraße oder in kurvigen Bergpassagen angekommen, streift der Leon den Business-Anzug ab und schlüpft in Sportschuhe.

Wer einen reinrassigen Sportler sucht, findet diesen im CUPRA Leon Sportstourer. An dessen Qualitäten das SEAT-Pendant nicht heranreicht, aber mich mit seiner neutralen und souveränen Performance sehr zufriedenstellt. Der Kombi lässt sich spielerisch mit hohen Geschwindigkeiten durch die Kurven manövrieren. Das sichere Gefühlt verliert sich auch bei Nässe nicht.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC überwacht die Fahrbahnbedingungen, Deine Lenk-, Gas- und Bremsvorgänge und passt das Fahrwerk basierend auf diesen Informationen und dem Fahrverhalten an. SEAT findet somit einen perfekten Kompromiss zwischen Komfort und Agilität, der mit dem Kombi-Feeling harmoniert. Deine eigenen Vorlieben vereinst Du im individuell regelbaren Setup. Diese Einstellung findet sich bei der adaptiven Fahrwerksregelung DCC neben den vorprogrammierten Modi Eco, Normal und Sport.

Der Leon-Familie stellt SEAT eine breitgefächerte Palette an Antrieben zur Seite. Und wenn die Spanier dem Leon Sportstourer nicht all die für den SEAT Leon Fünftürer verfügbaren Aggregate zur Auswahl anbieten, so ist das Angebot vielfältig.

Das aktuelle Kombi-Modell ist mit den TSI-Benzinern, als Mildhybrid eTSI, einem Erdgas-Modell 1.5 TGI, den Dieselvarianten 2.0 TDI und erstmals als Plug-in-Hybrid verfügbar.

Natürlich liefert der Einstiegsmotor 1.0 TSI mit 90 PS keine Beschleunigungsorgien. Der Dreizylinder genehmigt sich entspannte 13 Sekunden für den Sprint von 0 bis 100 km/h. Untermotorisiert fühlt man sich im SEAT Leon Sportstourer dennoch nicht. Maximal wird der Kombi mit diesem Motor 184 Stundenkilometer schnell. Als einziger Motor an einen Handschalter mit fünf Gängen gebunden, liegt der kombinierte Verbrauch bei 5,4 Liter auf hundert Kilometer nach WLTP. Die Emissionen sind mit 124 g/km aufgeführt.

Gekoppelt an den knackig angenehmen Sechsgang-Handschalter hat SEAT mit dem 1.0 TSI in der stärkeren Variante 110 PS einen weiteren Dreizylinder im Motorenregal. Dieser, wie auch der 1.0 eTSI mit 7-Gang-DSG und Mildhybrid Technik sind derzeit ausschließlich im Leon Fünftürer verfügbar. Nicht im Sportstourer.

Hier geht es mit den 1.5 Liter Motoren weiter. Mit dem 1.5 TSI verbaut SEAT einen Vierzylinder mit wahlweise 130 oder 150 PS Leistung. Beide Versionen sind alternativ mit dem DSG-Getriebe erhältlich. Im Falle der stärkeren Ausführung koppelt der Hersteller den Motor auch in diesem Fall an die Mildhybrid-Technologie. Der SEAT Leon Sportstourer 1.5 eTSI mit DSG verzeichnet einen Verbrauch gemäß WLTP von 5,7 Liter Benzin auf hundert Kilometer. Kombiniert stößt das Aggregat 1.5 eTSI 129 g/km CO₂ aus.

Den 2.0 TSI bietet SEAT für den Leon, aber nicht für den Leon Sportstourer an. Auf Seiten der Dieselmotoren kann der Kombi dagegen mit dem 2.0 TDI 4Drive mit 150 PS und 7-Gang-DSG aufwarten. Den Allradantrieb bietet der spanische Autobauer exklusiv im Sportstourer in der starken Dieselvariante an. Der ausschließlich mit der Doppelkupplung DSG ausgelieferte 150 PS starke 2.0 TDI Diesel ist wahlweise mit 115 PS erhältlich. In dieser Leistungsstufe wird der Leon wiederum mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert.

Mit dem 1.5 TGI hat SEAT zudem eine Motorisierung mit Erdgasantrieb im Angebot. In Verbindung mit dem 7-Gang-DSG leistet das Aggregat 130 PS. Der TGI ist mit einem Verbrauch von 3,7 kg/100 km Erdgas angegeben. Auf Seiten des Benziners stößt die Antriebsalternative nach WLTP 110 g/km CO2 auf hundert Kilometer aus und verbraucht 4,1 Liter Kraftstoff.

Bleibt abschließend die Neuheit SEAT Leon Sportstourer e-HYBRID zu erwähnen. Die Motorleistung der zwei Motoren setzt sich aus den 75 kW des Elektroantriebes und der Kraft des 1,4 Liter TSI zusammen. Die Gesamtleistung liegt bei 150 kW. Der neue SEAT Leon e-HYBRID legt rein elektrisch und somit frei von CO₂ Emissionen bis zu 72 Kilometer zurück.

An der herkömmlichen Steckdose benötigst Du sechs Stunden für eine 100 %ige Akkuladung. An einer Wallbox genehmigt sich der SEAT Leon Sportstourer e-HYBRID zwei Stunden weniger.

Wer sich Zuhause für den Charger Pro oder Charger Connect des Herstellers entscheidet, lädt die Batterie bis zu 8-mal schneller als an einer Steckdose. Mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW werden die SEAT Charger Modelle im Rahmen des KfW-Programms staatlich bezuschusst.

Die Installation und ein Volkswagen Naturstrom Vertrag ist auf Wunsch im Paket inklusive.

Fakt ist, mit dem SEAT Leon Sportstourer e-HYBRID sicherst Du Dir die e-Mobilitätsprämie in Höhe von 7.177,50 Euro. Diese senkt den Kaufpreis, der für den 1.4 e-HYBRID mit 36.425 Euro als FR und mit 36.625 Euro in der Ausstattung XCELLENCE gelistet ist.

Die eingefahrene Bestnote im Euro-NCAP-Crashtest belegt den hohen Sicherheitsstandard der SEAT Leon Baureihe. Fünftürer und Kombi setzen in der vierten Generation auf moderne Fahrassistenten, die dem Fahrer sicher zur Seite stehen.

Das Sicherheitspaket beinhaltet weiterentwickelte Hilfen und neue Features, die abhängig von der Ausstattung serienmäßig oder gegen Aufpreis erhältlich sind.

Der SEAT Leon Sportstourer agiert mit der automatischen Distanzregelung vorausschauend, erkennt Hindernisse und reagiert. Dabei bezieht das Auto Daten des Navigationssystems mit ein und passt das Fahrtempo an die Straßenführung an. Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen werden erkannt, wie auch Verkehrszeichen. In Verbindung mit der Verkehrszeichenerkennung reagiert das System umgehend. Während die Distanzregelung ACC die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer hält, spricht der Spurassistent für sich. Im Falle meines Testwagens war der Helfer etwas übereifrig, da er mich teils grundlos darauf aufmerksam machte, in der Spur zu bleiben.

Auf die Distanzregelung und den Spurhalteassistenten greift die Travel-Assist-Funktion zurück. Diese realisiert teilautonomes Fahren und hält den SEAT Leon Sportstourer mittig in der Fahrspur. Die Geschwindigkeit wird an den aktuellen Verkehrsfluss angepasst. Aktiv ist der teilautonome Travil Assist bis zu 210 Stundenkilometer. Besonderes Gimmick: Du musst lediglich den Blinker setzen und der Leon setzt eigenständig zum Überholvorgang an, vorausgesetzt das Verkehrsgeschehen erlaubt das Manöver.

Sich zurücklegen und den Kopf ausschalten ist allerdings trotz der guten Funktionsweise im aktuellen Stadium nicht erlaubt. Daher bist Du als Fahrer aufgefordert mindestens eine Hand am Lenkrad zu lassen. Ist dies nicht der Fall, ertönt ein Warnsignal und eine optische Anzeige leuchtet auf, während das Auto einen Bremsimpuls auslöst. Bleibt eine Reaktion Deinerseits weiterhin aus, tritt der Notfallassistent in Aktion und bremst das Auto bis zum Stillstand herunter.

Die im SEAT Leon Sportstourer verbaute SIM-Karte stellt umgehend den Kontakt zum eCall-Service her. Dies geschieht zudem im Falle eines Unfalls. Im Zuge dessen werden wichtige Informationen, darunter der Standort und die Anzahl der im Kombi befindlichen Insassen an den Rettungsdienst übermittelt.

Mit dem Side und Exit Assist finden sich in der aktuellen Baureihe Leon weitere Neuheiten. Die Ausstiegswarnung gibt bei öffnen der Tür ein akustisches Signal ab, sollte sich bei stehendem Fahrzeug ein Auto, Fahrradfahrer oder Fußfänger von hinten nähern. Der SEAT Leon Sportstourer erkennt diese auf der Fahrer- wie auf der Beifahrerseite.

Die Qual der Wahl bleibt abschließend Dir überlassen. Vier Ausstattungen und neun Motor-/Getriebekombinationen sind in der Preisliste des SEAT Leon Sportstourer aufgeführt. Das Einstiegsmodell Reference 1.0 TSI eröffnet mit 21.920 Euro das Portfolio.

Das schlüssellose Schließ- und Startsystem, die LED-Lichttechnologie, ein 8-Zoll-Infotainment-System inklusive SEAT Connect, die zwei USB-C-Anschlüsse, die Klimaautomatik, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, ein in Leder gehülltes Multifunktionslenkrad, beheizbare Außenspiegel sowie ein Tempomat kennzeichnen den SEAT Leon Reference. Die Bezeichnung „Basismodell“ ist bei all diesen Features in jedem Fall nicht gerechtfertigt.

Die Version Reference beschränkt die Motorenauswahl allerdings auf den 1.0 TSI und den 2.0 TDI mit 115 PS und 6-Gang-Schalter für 26.350 Euro. Die Ausstattung Style kann, ausgenommen den 1.4 e-HYBRID, mit allen Aggregate kombiniert werden. Die Preise reichen von 23.900 bis 30.350 Euro. Den Umfang an Serienausstattung baut der SEAT Leon Style um eine Lendenwirbelstütze, den Beifahrersitz mit Höhenverstellung und die 16-Zoll-Leichtmetallräder aus.

Mit dem SEAT Leon XCELLENCE und dem FR entscheidest Du Dich für reichlich Ausstattung. Den Basismotor ausgeklammert, sind beide Linien mit allen Motoren verfügbar.

Der XCELLENCE ergänzt das Auto mit weiteren USB-Anschlüssen vom Typ C in der zweiten Sitzreihe, ist mit einer 3-Zonen-Klimaautomatik dem SEAT Digital Cockpit, der Ambientebeleuchtung und weiteren Komfort-Features und optischen Raffinessen gespickt.

Diese gefallen mir besonders beim SEAT Leon FR. Die speziellen FR Schürzen sowie Auspuffblenden, die getönten hinteren Scheiben und die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen (optional 18-Zoll) kleiden den SEAT Leon Sportstourer gut. Im Innenraum ist das Gestühl wie das Multifunktionslenkrad in der FR Ausführung vorzufinden. Die FR Fahrwerksabstimmung ist im Vergleich sportlicher und rundet das Paket ab.

Stand: Mai 2021; Test und Fotos: Lexi Lind

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