Weltpremiere: VW ID.4

Mit der ID. Familie, einer neuen eigenständigen Produktreihe, ergänzt Volkswagen seit kurzem das klassische Produktportfolio der Marke. Nach dem kompakten ID.3 ist das SUV ID.4 das zweite vollelektrische Modell. SUVs stehen hoch im Kurs. Während der Wolfsburger heute seine digitale Premiere gefeiert hat, durfte ich im neuen Mokka-e Platz nehmen und meine Wahl entfällt ganz klar auf den Rüsselsheimer.

Der Vorverkauf des VW ID.4 beginnt jetzt ebenfalls und zwar mit zwei vorkonfigurierten Editionsmodellen. Dir steht der ID.4 1ST und der ID.4 1ST Max zur Wahl. Beide bieten 150 kW (204 PS) Leistung, eine Batterie mit 77 kWh sowie eine sehr großzügige Ausstattung. Der ID.4 1ST kostet 49.950 Euro, der ID.4 1ST Max 59.950 Euro. Alle Modelle sind im Rahmen des Umweltbonus voll förderfähig: Die Netto-Fördersumme in Deutschland beträgt jeweils 9.000 Euro. Die Editionsmodelle sind auf 27.000 Exemplare limitiert. Wenn sie verkauft sind, folgen die vorkonfigurierten Modelle. Sie bündeln die am häufigsten nachgefragten Ausstattungsoptionen, in attraktiven Paketen.

Der VW ID.4 zieht bei mir allein optisch den Kürzeren. Aber dies soll an dieser Stelle keine Rolle spielen. Volkswagen spricht von einem klaren, fließende Design das für eine sehr gute Aerodynamik mit einem cw-Wert von 0,28 sorgt. Schon in der Basis sind die Scheinwerfer fast vollständig und die Rückleuchten komplett aus Leuchtdioden aufgebaut. Noch progressiver sind die interaktiven IQ.Light-LED-Matrix-Scheinwerfer als Topversion: Sie begrüßen Dich mit einem Schwenk ihrer Linsenmodule und strahlen ein intelligent geregeltes Fernlicht ab. Dazu gibt es die neuartigen 3D-LED-Rückleuchten. Ihr Schlusslicht ist besonders homogen und leuchtet in intensivem Rot. Die großen Räder bis 21 Zoll Diagonale unterstreichen seinen Charakter.

Der 4,58 Meter lange ID.4 nutzt die Architektur des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) von Volkswagen. Das Platzangebot im Innenraum liegt auf dem Niveau eines konventionellen SUV der nächstgrößeren Klasse. Der Gepäckraum fasst je nach Stellung der Rücksitzlehnen 543 bis 1.575 Liter. Zum Ausstattungsprogramm des ID.4 gehören eine elektrische Heckklappe, eine Dachreling und eine Anhängevorrichtung.

Der ID.4 ist das erste rein elektrisch angetriebene SUV von Volkswagen, das lokal emissionsfrei fährt und bilanziell CO2-neutral produziert wird. Die Batterie speichert bis zu 77 kWh Energie (netto) und erlaubt bis zu 520 km Reichweite (WLTP).

Die Batterie liegt unter der Passagierzelle, das garantiert einen tiefen Schwerpunkt. Die E-Maschine, die an der Hinterachse sitzt, leistet 150 kW (204 PS) – genug für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden und eine Spitze von 160 km/h. Mit der starken Traktion des Heckantriebs und seinen 21 Zentimeter Bodenfreiheit schlägt sich das E-SUV auch im leichten Gelände gut.

Zusammen mit den ID. Modellen bringt Volkswagen unter dem Begriff We Charge ein Gesamtpaket für das komfortable, vernetzte und nachhaltige Laden von E-Autos auf den Markt. Es bietet stets die passende Lösung – zu Hause, unterwegs und auf Langstrecken. An einer DC-Schnellladestation kann der ID.4 in rund 30 Minuten Gleichstrom für die nächsten 320 km (gemäß WLTP, bei 125 kW) nachladen.

Parallel dazu baut Volkswagen rund um die ID. Modelle ein Ökosystem nachhaltiger Elektromobilität auf. Die ID.4 Kunden erhalten ein Auto, das bilanziell CO2-neutral produziert worden ist. Wenn sie es mit nachhaltig erzeugtem Strom – etwa Volkswagen Naturstrom – laden, bleibt es auch im Betrieb klimaneutral.

Das Bedienkonzept des E-SUV kommt ohne physische Tasten und Schalter aus. Auch hier hat bei mir der Opel Mokka-e die Nase vorn. Bei VW stützt man sich auf zwei Displays – eines davon mit bis zu 12 Zoll Diagonale und Touch-Funktion – und auf die natürliche Sprachbedienung „Hallo ID.“. Das neuartige ID.Light – ein schmales Lichtband unter der Windschutzscheibe – soll den Fahrer auf intuitive Weise unterstützen.

Optional gibt es ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das einige Anzeigen mit der Realität fusioniert – Abbiegepfeile der Navigation beispielsweise werden spurgenau auf die Straße projiziert. Das Navigationssystem Discover Pro holt die Online-Dienste von We Connect Start an Bord.

Die Assistenzsysteme von IQ.Drive machen das Fahren noch gelassener, das gilt besonders für den Travel Assist. Software und Hardware des ID.4 sind in einer völlig neuen Architektur konzipiert, dadurch kann der Kunde nach dem Kauf Updates ins Auto holen.

Stand: September 2020; Fotos: VW

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