Kia Sportage Plug-in Hybrid im Test

Ende Januar dieses Jahres hat mich die neue Kia Sportage Generation für sich eingenommen. War ich nach ersten veröffentlichen Fotos durchaus skeptisch und ein wenig enttäuscht – hatte ich mir insgeheim eine kleine Ausführung des Kia Sorento gewünscht – stellte sich bei meinem ersten Aufeinandertreffen pure Begeisterung ein. Das sich diese letztlich nicht nur auf das mutige Blechkleid beschränkt, zeigt mein ausführlicher Fahrbericht vom Kia Sportage Mildhybrid 1.6 T-GDI 180 4WD DCT auf. Kia ist es gelungen, mit der fünften Generation Maßstäbe zu setzen. Nun möchte der koreanische Autobauer seinen Vorsprung weiter ausbauen und geht mit dem elektrifizierten Kia Sportage an den Start. Der Plug-in Hybrid verspricht auf dem Papier eine elektrische Reichweite von 70 Kilometer. Dieser Aussage bin ich in meinem Fahrbericht vom Kia Sportage PHEV auf den Grund gegangen. Ergänzt um weitere Fahreindrücke, Informationen und Fotos.

In der vierten Generation Sportage sticht Kia als einer der ersten SUV-Anbieter hervor, die mit einem Diesel-Mildhybrid an den Start gehen. Mit dem neuen Modell positioniert sich der Hersteller mit einem Diesel und Benziner und erstmals mit einem Plug-in Hybrid. Der Plug-in Hybrid Anteil im C-SUV Segment wächst zusehend und Kia springt mit dem Sportage auf den Zug auf. Der Kia Sportage PHEV wird ausschließlich mit Vierradantrieb ausgeliefert. Mit dieser Entscheidung nimmt Kia neben der Konzernmutter Hyundai und BMW eine gesonderte Stellung ein. Bietet diese Kombination in der Klasse derzeit kein weiterer Autohersteller.

Im Hause Kia entfallen heute mehr als 32 Prozent der verkauften Fahrzeuge auf die vollelektrischen Modelle (EV) und Baureihen mit PHEV Antrieb. Der Kia Sportage wird diese Zahlen weiter ausbauen.

In der fünften Generation wird der Kia Sportage erstmals mit einem Plug-in-Hybridantrieb angeboten. Der unter Strom stehende Sportage nimmt im Angebot die Rolle des stärksten Modells ein. Die Systemleistung beträgt 195 kW / 265 PS und wird rein elektrisch bis zu 140 Stundenkilometer schnell.

Auch im teilelektrifizierten Modell verbaut Kia den bekannten 1.6 T-GDI. Während dieser im herkömmlichen Modell in den Leistungsstufen 150 und 180 PS erhältlich ist, setzt man beim PHEV auf die stärkere Ausführung. Die Steckervariante kombiniert den Turbobenziner mit einem 66,9-kW-Permanentmagnet-Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit 13,8 kWh. Hieraus resultiert die Gesamtleistung von 265 PS und ein Drehmoment von 350 Newtonmeter.

Der allradgetriebene Plug-in Hybrid agiert in Verbindung mit einer sechsstufigen Automatik. Der Elektromotor ist zwischen dem Turbobenziner und dem Getriebe montiert.

Sticht der Sportage unter den SUVs in vielen Punkten positiv hervor, gelingt es dem Plug-in Hybrid leider nicht hervorzustechen. Stattdessen bewegt man sich unter den Teilzeitstromern auf durchschnittlichem Niveau. Gut, mit der Ansage 70 Kilometer elektrische Reichweite bewegt sich Kia im oberen Bereich, doch mit der Möglichkeit DC-Laden kann der Kia Sportage PHEV leider nicht aufwarten. Ein Vorteil, den derzeit leider nur wenige bieten und mich sofort an den neuen Mitsubishi Eclipse Cross PHEV denken lassen. Schade, hätte ich mir von Kia gewünscht, dass sie sich mit dem großartigen Sportage auch im Bereich Batterie und Lademöglichkeiten von VW und Co. absetzen können.

Der Kia Sportage wird ausschließlich mit Wechselstrom geladen und wenn er auch nicht über die Schnelllademöglichkeit (DC-Laden) verfügt, kann das SUV zumindest mit bis zu 7,2 kW Leistung den Strom aufsaugen. Jedoch setzt dies eine öffentliche Ladestation voraus. An der heimischen Wallbox steht die komplette Ladeleistung nicht bereit. Abhängig von der Wallbox begrenzt die sogenannte Schieflastverordnung die Ströme auf 4,6 kW oder sogar 3,7 kW bei dreiphasigen Laden.

Der Ladevorgang an einer öffentlichen Ladestation, bei der man die 7,2 kW ausreizen kann, wird mit unter zwei Stunden verbucht (105 Minuten von 10 auf 100 Prozent). An der Wallbox zuhause genehmigt sich der Kia Sportage PHEV bei 4,6 kW zwei Stunden und 45 Minuten.

Meine erste Ausfahrt gab mir mangels vollständiger Batterieladung leider nicht die Möglichkeit, eine fundierte Aussage treffen zu können. Ob der Kia Sportage PHEV im Alltag die 70 Kilometer rein elektrisch realisiert, wird ein Autotest vor Ort zeigen müssen. Im reinen Stadtverkehr verspricht Kia 78 Kilometer. Bei leerer Batterie ist mit einem Benzinverbrauch um die sechs Liter zu rechnen.

Das offizielle Datenblatt gibt neben den WLTP-Reichweiten einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 1,1 Litern pro 100 Kilometer an. Der Stromverbrauch wird mit 16,9 kWh/100 km beziffert. Die CO2-Emission bei 26 g/km. Der PHEV entspricht der Effizienzklasse A+++.

Los geht es im Kia Sportage im EV-Modus, heißt rein elektrisch. Agiert der Elektromotor, stellt das SUV ein Drehmoment von 304 Newtonmeter bereit. Bei ausreichend Batterieladung bezieht Kia dennoch den Verbrenner mit ein, die Klimaanlage nimmt hier spürbar Einfluss.

Die Antriebskombination an sich harmoniert mit dem Kia Sportage . Das Zusammenspiel im Hybridmodus gefällt, die Steuerung der Motoren geht nahezu unmerklich vonstatten.Das Zuschalten des Benziners geht ohne großes Aufsehen vonstatten. Der Verbrenner hält sich im alltäglichen Verkehr angenehm zurück. Bemühe ich den 1.6 T-GDI mit vollem Tritt auf das Gaspedal, tritt er merklich aber nicht unangenehm in Erscheinung. Begleitet wird diese akustische Präsenz erfreulicherweise von souveränem Vortrieb.

Der Plug-in Hybrid beschleunigt in 8,2 Sekunden auf Tempo 100. Im elektrischen Modus wird das SUV bis zu 140 Stundenkilometer schnell, mit dem Verbrenner im Schlepptau ist die Höchstgeschwindigkeit bei 191 km/h angesetzt.

Mit Kia Charge bietet der Hersteller den Käufern von elektrifzierten Modellen einen tollen Service. Dieser bietet Strom aus erneuerbaren Energien und die Möglichkeit mit einer Karte zu laden. So gestaltet sich Stromtanken leicht. Über eine App erhältst Du Zugang zu mehr als 250.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Europa. Dir stehen zwei Tarife oder der Pauschaltarif zur Wahl.

Mit dem Ladeservice Kia Charge bietet Kia ihren Kunden die Möglichkeit an den Autobahnstationen des Anbieters Ionity ihre Batterie schnell aufzuladen. Das Schnellladenetzwerk beinhaltet heute mehr als 1.600 Hochleistungsladepunkte in 24 europäischen Ländern.

Leider bietet der Kia Sportage PHEV noch nicht die Voraussetzung für DC-Laden. Gut, das Kia Charge eines der größten öffentlichen Netzwerke bietet. Mit mehr als 300.000 Ladepunkte in 29 europäischen Ländern bietet Kia dem Nutzer eine leicht zu bedienende Plattform. Europaweit kannst Du per Kia-Charge-Ladekarte oder Kia-Charge-App die Ladepunkte aller großen Betreiber ansteuern ohne zusätzliche Verträge abschließen zu müssen. Diverse Zahlungen werden über eine monatliche Rechnung abgewickelt, Du erhältst eine übersichtliche Auflistung.

Die neue elektronische Dämpferkontrolle ist beim Plug-in Hybrid Bestandteil des GT-line-Pakets. Während meiner ersten Ausfahrt habe ich in der Version mit Spirit-Paket Platz genommen.

Die kontinuierliche Dämpfungsregelung reagiert auf die Bewegungen der Karosserie sowie Deine Lenkmanöver. Entsprechend ändert das Fahrzeug sein Dämpfungsverhalten. Dies steigert den Komfort sowie die Kurvenperformance.

Ohne dieses Gimmick an Bord verfügt der Kia Sportage Plug-in Hybrid über eine konventionelle Dämpferregelung sowie ein ein neues E-Handling-System. Dieses nutzt die Drehmomentwerte des Elektromotors. Somit kann ich mich auch in meinem Testwagen nicht beschweren. Das elektrifizierte SUV lässt sich stabil und sportlich durch die Kurven manövrieren. Die Lenkung reagiert direkt und bietet mir eine exakte Rückmeldung.

Die Platzierung der Batterie bringt eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt mit sich. Dies hat positive Auswirkungen das Handling betreffend zur Folge.

Mir gefällt die getroffene Abstimmung sowohl seitens der Dynamik als auch dem Komfort. Auf der Autobahnfahrt wechsele ich in den Comfort-Modus, befindet sich diese in schlechtem Zustand. Vollständig ausbügeln kann der Kia Sportage die Schäden und Querrillen nicht. Nehmen die Fahrmodi Einfluss auf das Getriebe, die Motorsteuerung und die Lenkunterstützung. Nicht auf das Fahrwerk, doch negativ stößt das SUV mir dennoch nicht auf. Die zunehmenden Windgeräusche bei Tempo 140 überraschen mich dennoch.

Die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ bietet mir zwei weitere Einstellungen, Eco und Sport. Über die Schaltwippen am Lenkrad greife ich wenn gewünscht manuell in das Schaltgeschehen ein.

Stellt Kia den Antrieben Diesel, Benzin und Mildhybrid den Allradantrieb in Form des elektronisch gesteuerten AWD-Systems optional zur Seite, ist der PHEV von Haus aus Vierradgetrieben unterwegs. Der Kia Sportage Plug-in Hybrid verfügt serienmäßig über die neue Funktion „Terrain Mode“. In Verbindung mit den Einstellungen Snow, Mud und Sand rüstet sich der elektrifizierte Sportage für die rauen Gefilde. Das Drehmoment sowie dessen Verteilung wird entsprechend angepasst sowie das Stabilitätsprogramm und die Getriebecharakteristik abgestimmt.

An die Anhängelast des 1.6 CRDi in der Ausführung 2WD und Schaltgetriebe reicht der Plug-in Hybrid mit 1.350 Kilo gebremst nicht heran. Nimmt der Diesel in der Modellfamilie mit bis zu 1.950 Kilogramm die Rolle des Zugpferdes ein. Auf Seiten der Benziner zieht der Kia Sportage 1.650 Kilo. Unterliegt der Kia Sportage Plug-in Hybrid seinen Modellschwestern mit reinen Verbrennern, so rangiert er im direkten Vergleich mit anderen SUV inklusive PHEV-Antrieb auf den vorderen Plätzen. Die serienmäßige Gespannstabilisierung baut das Angebot um einen weiteren Vorteil aus.

Das sich die neue Sportage Baureihe auch im Bereich Sicherheit keine Schwächen erlaubt, war zu erwarten. Präsentiert Kia mit Einführung der vergangenen Neuheiten nicht nur umfangreiche Sicherheitselemente und Fahrassistenten, sie wissen zum Beispiel mit dem aktiven Totwinkelassistent inklusive Monitoranzeige Innovationen im Automobilbereich zu bieten. Der Blind Spot View Monitor verfügt darüber hinaus über einen Lenk- und Bremseingriff.
Aus dem EV6 und Sorento übernommen, ist und bleibt die Monitoranzeige eines meiner Highlights.

Auf den ersten Blick eine Spielerei, im Großstadtdschungel ein durchaus geschätztes Feature, einparken per Schlüssel. Der Kia Sportage Plug-in Hybrid wartet serienmäßig mit dem Remote-Parkassistent auf.

Der Ausstattungsumfang die Sicherheit betreffend, weiß in der fünften SUV-Generation mit weiteren Neuheiten zu glänzen. Gegenüber dem Vorgänger wartet der neue Sportage mit adaptiven Dual-LED-Scheinwerfern, einem Autobahn-, Stau- und Ausstiegsassistenten auf. Der Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent und der Insassenalarm zählen bei neuen Kia-Modellen ebenfalls zum serienmäßigen und/oder erhältlichen Umfang.

Bewährte Features wie der Frontkollisionswarner setzen auf einen erweiterten Umfang. Nun mit Abbiegefunktion und Querverkehrerkennung ausgerüstet, verfügt die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage über eine Stop-and-go-Funktion und agiert navigationsbasiert. Der Querverkehrwarner besitzt in der fünften Generation eine Notbremsfunktion und verhindert Kollisionen.

In das DriveWise-Park-Plus-Paket packt Kia den Totwinkel- und Ausstiegsassistent, die Rundumsichtkamera und den Auspark-Kollisionsvermeidungassistent. Erhältlich für 1.390 Euro Aufpreis. Die übrigen Sicherheitsmerkmale sind im Plug-in Hybrid serienmäßig verbaut.

Der neue Kia Sportage ist ein regelrechter Eyecatcher. Die Designer wagen mit Einführung der fünften Generation einen Quantensprung. Das SUV erfindet sich völlig neu und sticht aus der Masse hervor. Habe ich die Optik im ersten Autotest des Kia Sportage ausführlich beleuchtet, möchte ich an dieser Stelle lediglich auf die Unterschiede beim PHEV eingehen. Womit ich auch schon zum nächsten Punkt kommen kann.

Kia unterscheidet zwar zwischen den Versionen für den europäischen und globalen Markt, ist letztere Modellvariante in der Länge deutlich gewachsen. Doch der Kia Sportage Plug-in Hybrid differenziert nicht wirklich von den anderen Motoren. Elektrifziert gibt sich der Sportage minimal an dem seitlichen Radarsensor und der zusätzlichen Ladeklappe zu erkennen. Am Heck ist der Teilzeitstromer lediglich am PHEV-Logo zu erkennen. Auch bei den Abmessungen sind keine Unterschiede zwischen den Antrieben auszumachen.

Die 19 Zoll Leichtmetallfelgen kennzeichnen den Teilzeitstromer serienmäßig. Die Möglichkeit der Individualisierung gewährt Kia allen Antrieben. So stellt Kia auch dem Plug-in Hybrid mit dem optionalen GT-line Paket die Zweifarblackierung zur Auswahl. Das kontrastierende Dach in Schwarz ist erstmals in der Sportage-Baureihe erhältlich. Insgesamt kannst Du aus 22 Farbvarianten wählen. Zu meinen persönlichen Highlight Farben zählen das abgelichtete Splash Lemon sowie Orange Fusion und Experience Green.

Das volldigitale Kombiinstrument zeichnet den neuen Sportage Plug-in Hybrid serienmäßig aus. Dies gilt ebenfalls für den 12,3 Zoll Touchscreen inklusive Kia Connect und die darunter platzierte Multi-Mode-Bedienleiste.

Mit dieser Doppelbelegung ist Kia wahrlich ein cleverer Schachzug gelungen. Der Kia Sportage besticht mit seiner Raffinesse im Detail und paart diese mit einer Wertigkeit, die im Segment die Messlatte hoch legt. Der Autobauer aus Korea bietet eine durchweg hochwertige Auswahl an Materialien die in ihrer Verarbeitung überzeugen.

Die tolle Cockpit-Gestaltung und dessen Highlights teilen alle Motoren. Daher möchte ich mich an dieser Stelle nicht wiederholen und erneut auf den bestehenden Test verweisen. Unterschiede im Innenraum sind zwischen der Basis und der GT-Line auszumachen, auf die ich ebenfalls beim Mildhybrid eingegangen bin.

Das Wohlfühlambiente untermalt die individuell einstellbare Ambientebeleuchtung. Abhängig von der gewählten Motorisierung und Ausstattung stehen Dir bis zu 64 Farben zur Wahl. Der Plug-in Hybrid hebt mit dem verfügbaren GT-line-Paket den optischen Auftritt außen wie im Innenraum auf ein dynamisch ansprechendes Niveau.


Die Sitze hüllt der Hersteller in eine Kombination aus Veloursleder und einem Stoff der auf eine Ledernachbildung setzt. Das unten abgeflachte Lenkrad mit GT line-Emblem, die Aluminium-Dekorleiste, Sportpedale, Einstiegsleisten mit Aluminium sowie ein schwarzer Dachhimmel werden dem sportlichen Anspruch gerecht. Das sich der Sportage mit Spirit-Paket keineswegs hinter diesem Auftritt verstecken muss, zeigt mein Testwagen auf.

Beim PHEV findet sich der Drive Mode Select Schalter plus Terrain Mode. Der Schalter EV/HEV findet sich natürlich nur im Plug-in-Hybrid. Der Kia Sportage präsentiert sich anwenderfreundlich, unabhängig vom Motor. Kia Connect wurde speziell für den Plug-in Hybrid mit weiteren Funktionen gefüttert. Den Batterie-Alarm beispielsweise. Der Hersteller sieht für Kia Connect zwei Updates im ersten Jahr kostenlos vor. Diese können sowie neue Software inklusive neuen Inhalten bequem im Fahrzeug runtergeladen werden.

Die Plattform der neuen Sportage-Baureihe wurde von vorne herein auf elektrifizierte Antriebe zugeschnitten. Daraus resultiert trotz verbauter Batterie ein großzügiges Raumangebot. Die Beinfreiheit beträgt im Fond vier Zentimeter weniger als beim Basis-Sportage. Die Batterie wurde platzsparend montiert. Sie wurde mittig zwischen den Achsen in den Boden integriert. Selbst der PHEV verzeichnet zur Vorgänger Baureihe ein Plus von 37 Liter. Der PHEV muss im Vergleich zu den konventionellen Motoren nur geringfügige Einbußen hinnehmen. Das Gepäckabteil misst im Kia Sportage PHEV 540 bis 1.715 Liter.

Die Beeinträchtigung schlägt sich in Zahlen wie folgt nieder: Der Kia Sportage 1.6 CRDi fasst 526 bis 1.715 Liter, die Mild-Hybride überragen den Selbstzünder mit 562 bis 1.751 Liter. Der Einstiegsbenziner ohne Mildhybrid-Technologie bietet ein Stauvolumen von 591 bis 1.780 Liter.

Kia stellt dem konventionell angetriebenen Sportage die Ausstattungen Edition 7, Vision, Spirit und GT-line zur Auswahl. Der Plug-in Hybrid nimmt im Portfolio eine gesonderte Stellung ein und bekommt die Pakete Spirit- und GT-line zur Seite gestellt.

Fasst der Plug-in die Ausstattungsmerkmale der Varianten Edition 7 und Vision zusammen und verfügt somit über eine Rückfahrkamera, Drei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem inklusive der Online-Dienste Kia Connect, Sitzheizung vorn und hinten oder das beheizbare Lenkrad. Die Serienausstattung des Teilzeitstromers umfasst darüber hinaus 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie die erwähnten Fahrassistenten.

Weitere Assistenzsysteme wie der aktive Totwinkelassistent mit Monitoranzeige, Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent, Ausstiegsassistent, Rundumsichtkamera und Remote-Parkassistent sind Teil der erhältlichen Pakete. Für den Plug-in Hybrid mit Spirit- oder GT-line-Paket bietet Kia darüber hinaus ein Panoramadach mit elektrischem Glasschiebedach und das tolle Premium-Soundsystem von Harman/Kardon® an.

Mit den Options-Paketen baust Du die Annehmlichkeiten am Beispiel des GT-Line-Paket um Sitzbezüge in einer Ledernachbildung/Veloursleder-Kombi, Memory-Funktion der elektrischen Sitzverstellung, Sitzventilation vorn, schwarzen Dachhimmel, Sportlenkrad, Aluminium-Sportpedale, Einstiegsleisten mit Aluminium und die elektronische Dämpferkontrolle aus.

Die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie erstreckt sich beim Kia Sportage PHEV über das gesamte Fahrzeug inklusive Batterie. Im serienmäßigen Garantie-Paket inbegriffen: Die 2-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie, das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update und die kostenfreien Online-Dienste.

Der Listenpreis für den Kia Sportage Plug-in Hybrid beziffert der Hersteller mit 44.390 Euro. Mit dem Kauf des Teilzeitstromers sicherst Du Dir die Innovationsprämie. Die Höhe und Berechtigung zur Inanspruchnahme der Innovationsprämie wird durch die auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) unter www.bafa.de abrufbare Förderrichtlinie geregelt.

Die Innovationsprämie beläuft sich beim Kauf eines Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro auf 6.750 Euro. Liegt der Nettolistenpreis über 40.000 Euro beträgt die Prämie 5.625 Euro. Der staatliche Zuschuss liegt bei 4.500 Euro beziehungsweise 3.750 Euro. Durch die Reduzierung des Kaufpreises (netto) gewährt der Hersteller 2.250 Euro beziehungsweise 1.875 Euro.

Im Falle des Kia Sportage PHEV senkt sich der Preis um 7.177,50 Euro. Der Einstiegspreis für den Kia Sportage in der Steckervariante liegt bei 37.212,50 Euro. Ist der Herstelleranteil bereits in dem ausgewiesenen Endpreis berücksichtigt, erfolgt die Auszahlung des staatlichen Zuschusses nach positivem Bescheid des von Dir gestellten Antrags. Dienstwagenfahrer profitieren auch nach 2022 von dem geldwerten Steuervorteil. Die Begünstigung beläuft sich weiter auf 0,5 statt ein Prozent.

Das Paket Spirit preist der koreanische Autobauer für den Sportage Plug-in Hybrid für 3.700 Euro an. Das Paket GT-Line verlangt einen Aufpreis von 5.900 Euro.

Wem an dieser Stelle detaillierte Informationen zur Konnektivität und den Online-Diensten Kia Connect, den Fahrassistenten oder dem Raumangebot, dem Design sowie dem Fahrwerk fehlen, findet diese in folgendem Fahrbericht Kia Sportage. Widme ich mich dort der gesamten Kia Sportage Baureihe ausführlich. Der heutige Test legt den Fokus bewusst auf den neuen Plug-in Hybrid, der ab sofort im Handel zu finden ist.

Stand: Mai 2022; Test und Fotos: Lexi Lind

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