Mercedes EQA 250 im Fahrbericht

Unter dem Namen „ Generation EQ“ bietet Mercedes-Benz dem Kunden eine rein elektrifizierte Modellfamilie. Gibt die Studie EQ erstmals einen konkreten Ausblick für ein rein batterieelektrische Modelle, rollt 2019 mit dem EQC das erste Serienmodell in den Handel. Die heutige Elektrosparte EQ deckt Segmente der Kompakten, Limousinen und SUV ab. Einstieg in die vollelektrische Welt von Mercedes eröffnet der im Test erfahrene EQA.

Ein Blick auf unser Straßenbild zeigt auf, der Mercedes-Benz EQA ist alles andere als ein selten gesehener Gast. Das rein elektrische SUV mischt im Segment der Kompakten mit und misst sich unter anderem mit den Wettbewerbern Tesla Model Y, Hyundai Kona Elektro oder Volvo XC40 Pure Electric.

Der elektrische Ableger des Mercedes GLA präsentiert sich völlig eigenständig und nimmt die Rolle des kompakten SUV ein. Der Mercedes EQA positioniert sich im Portfolio der vollelektrischen Modelle unter dem EQB und EQC. Mercedes bietet mit der Luxuslimousine EQS und der Großraumlimousine EQV derzeit fünf vollelektrische Modelle an.

Das Angebot an Motoren für den Mercedes EQA umfasst die Leistungsstufen 350, 300 und 250, die ein Leistungsspektrum von 215 bis 140 kW abdecken. Das man mit dem Einstiegsmodell keineswegs untermotorisiert unterwegs ist, zeigt der Mercedes EQA 250 im Test auf. Ich durfte das Modell im Alltag und auf Langstrecke erleben.

Befeuert von 190 PS geht es bei vollem Tritt aufs Gaspedal in 8,6 Sekunden von Null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit erzielt das Elektro-SUV bei 160 km/h. Die Daten machen deutlich, der Einstiegs-EQA steht für eine solide Performance. Diese hinterlässt im Test einen positiven Eindruck. Zwar bleibt der WOW-Effekt aus, souveräne Überholmanöver sind aber dennoch nicht ausgeschlossen. Ich fühle mich zu keiner Zeit untermotorisiert und finde im Mercedes EQA 250 ein harmonisches Gesamtpaket.

Um ein Gefühl für die Elektromobilität und ihre Vorzüge zu erlangen, stellt Mercedes-EQ Dir den ECO Assistent zur Seite. Der Helfer bietet eine situationsoptimierte Rekuperation. Bezieht Navigationsdaten, Infos der Sicherheitsassistenten und Verkehrszeichenerkennung ein. Unter Berücksichtigung dieser Resultate gibt der ECO Assistent Hinweise und unterstützt Dich bei einer vorausschauenden Fahrweise.

Gewinnt der Mercedes EQA nicht nur durch das Ladekabel Energie. Rekuperation ist ein entscheidendes Schlagwort. Im Test lädt die Batterie sowohl im Brems- und Schubbetrieb. Das Elektro-SUV wandelt die elektrische Energie um.

Einfluss auf die Stärke der Rekuperation nehme ich bequem über die Wippen am Lenkrad. Mercedes unterteilt die Rekuperationsstufen. Im Fahrprogramm D rekuperiert der EQA zunächst schwach. Die Rekuperationsstärke steigere ich in der Stufe D- und D- -. Während der ECO Assistent in der Stufe „Auto“ die Rekuperation situationsoptimiert vornimmt, befinde ich mich auf der Stufe D+ im Segelmodus. Selbst bei der stärksten Verzögerung, benötigt der Mercedes EQA einen Tritt auf die Bremse, um zum Stehen zu kommen. One Pedal Drive, wie beispielsweise beim Mitbewerber Volvo möglich, realisiert Mercedes im EQA nicht.

Laut Datenblatt führt Mercedes für den EQA 250 eine Reichweite von 458 - 496 Kilometer auf. Dies entspricht einem kombinierten Stromverbrauch von 15,7 Kilowattstunden auf 100 Kilometer auf. Im Schnitt lege ich mit dem 140 kW starken Elektro-SUV mit einer vollen Batterieladung 360 bis 410 Kilometer zurück. Steigt der Stromverbrauch im alltäglichen auf 20 Kilowattstunden. Bevorzuge ich in den Tests Fahrten in der Stadt, steigt die Reichweite spürbar. Bei den eisigen Temperaturen im Winter muss man selbstverständlich Abstriche machen. Der Mercedes EQA 250 bleibt jedoch in allen Bereichen alltagstauglich.

Die Lithium-Ionen-Batterie hat im Basismodell einen Energieinhalt von 66,5 kWh und liefert stets über 300 Kilometer Reichweite. Alternativ stellt Mercedes dem Fahrzeug eine Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 70,5 kWh zur Verfügung. Die Reichweite steigt auf 489 - 531 Kilometer, gemessen nach WLTP.

Unabhängig der verbauten Batteriegröße, sorgt das intelligente Thermomanagement im EQA bei Bedarf für eine Kühlung oder Erwärmung. Dies realisiert der Hersteller mittels kühlmitteldurchströmter Platte, die Mercedes unter dem Akku platziert.

Gekoppelt an die Navigation mit Electric Intelligence wärmt oder kühlt das Fahrzeug die Batterie während der Fahrt. Somit schafft Mercedes-EQ ein optimales Temperaturfenster für den bevorstehenden Stopp an einer Schnellladestation. Dies hat verbesserte Ladezeiten zur Folge. Vergeudet der EQA keine weitere Zeit zum Vorheizen der kalten Batterie.

Der Mercedes EQA eignet sich mit seiner CCS-Ladedose für das Laden mit Wechsel- und Gleichstrom. Zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen nehme ich in den Tests mittels Onboard-Lader Wechselstrom mit bis zu 11 kW auf. Ladezeit spare ich an einer Mercedes-Benz Wallbox ein.

An einer Schnellladestation mit Gleichstrom verkürze ich die Ladezeit von 10 bis 80 Prozent Batterieleistung auf eine halbe Stunde. Optimale Bedingungen sowie eine maximale Leistung von bis zu 100 Kilowatt vorausgesetzt. Der CCS-Kombistecker für AC- und DC-Laden findet sich an der rechten Karosserieseite.

Mit Mercedes me Charge bietet der Hersteller den Zugriff auf über 450.000 AC- und DC-Ladepunkte. In über 31 Länder verteilt, stellt dieses Angebot das größte Ladenetzwerk weltweit dar. Europaweit erhältst Du an über 175.000 öffentlichen Ladepunkten Strom, den Mercedes-Benz nachträglich durch Grünstrom ausgleicht.

Im Rahmen von Green Charging bietet der Hersteller aus Stuttgart mehr Transparenz für die Kunden. Ermöglicht der Hersteller mit dem Mercedes me Charge Service grünes Laden.

Für uns als Nutzer ist nicht ersichtlich, ob man an der öffentlichen Ladestation Strom aus erneuerbaren Energien oder Grünstrom erhält.

Dieser Tatsache wirkt Mercedes-Benz als erster Autohersteller entgegen und gewährt Herkunftsnachweise. Der Autobauer speist Grünstrom ins Stromnetz und gleicht die geladenen Energiemengen nach dem Ladevorgang aus.

Der Zugang gelingt Dir über Mercedes me Charge bequem und ohne Anmeldefrust. Einmal registriert, erhältst Du den Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter. Weltweit und nicht auf Deutschland beschränkt.

Die integrierten Bezahlfunktion sorgt für eine einfach Abwicklung. Ob über die Mercedes me App, das Media-Display oder die Mercedes me Charge Ladekarte, die Authentifizierung ist vielfältig. Du erhältst monatlich eine Übersicht über die einzelnen Ladevorgänge und Kosten.

Für den im Test erfahrenen EQA steht dem Kunden gegen Aufpreis das IONITY-Paket zur Wahl. Dieses garantiert Mercedes-EQ Kunden an den entsprechenden Schnellladesäulen einen vergünstigten Strompreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde. Du erhältst an allen IONITY-Chargern 100 Prozent Strom generiert aus erneuerbaren Energien.

Auf der Suche nach der geeigneten Ladesäule unterstützt mich in den Tests die Navigation. Verfügt das System über Electric Intelligence. Das System berechnet die schnellste Route unter Berücksichtigung diverser Faktoren. Sei es die Topografie, das Wetter oder notwendige Ladestopps. Die Navigation bezieht die Ladezeiten mit ein. Du erhältst eine optimale Routenplanung. Während der Reise reagiert das Navi auf das aktuelle Verkehrsgeschehen und Dein Fahrverhalten.

Das System spricht Empfehlungen aus. Ist ein vollständiger Ladevorgang für Deine geplante Route nicht von Nöten, erhältst Du an der Ladestation einen entsprechenden Vorschlag. Die Aktive Reichweiten-Überwachung gibt Ratschläge. Ist es eventuell von Vorteil, die Klimaanlage zu deaktivieren oder das Fahrprogramm ECO zu aktivieren.

In diesem Fall errechnet der EQA eine effizientere Fahrgeschwindigkeit. Aktiviere ich nun im Test die DISTRONIC, übernimmt das Auto die empfohlene Geschwindigkeit. Vor Fahrtantritt kann ich die Routenplanung in der Mercedes me App vornehmen. Sobald ich die Reise starte, bezieht die Navigation aktuelle Informationen ein und lädt die Daten im Zwei-Minuten-Turnus neu.

Der Mercedes EQA bietet serienmäßig eine Wärmepumpe. Diese nutzt die Abwärme des elektrischen Antriebs für die Aufheizung des Innenraums. Diese Lösung senkt den Energieverbrauch und steigert die Reichweite. In Verbindung mit der Vorklimatisierung birgt das Konzept einen weiteren Vorteil. Kann ich diese Funktion im Test während des Ladevorgangs nutzen. Die Steuerung nehme ich im Fahrzeug über das Infotainmentsystem MBUX oder aus der Ferne über die Mercedes me App vor.

Bei Elektroautos entfallen klassische Motorengeräusche, die Abroll- sowie Außengeräusche und Vibrationen deutlicher in Erscheinung treten lassen. Den fehlenden Verbrennergeräuschen wirkt Mercedes gelungen entgegen. Der Hersteller koppelt den Elektromotor aufwändig von den Fahrwerkskomponenten und der Karosserie ab. Ergänzend verstärkt Mercedes im Vergleich zum GLA die Dämmmaßnahmen.

Die Stuttgarter statten das Elektro-SUV mit dem Komfortfahrwerk und Stahlfederung aus. Gepaart mit einer Mehrlenker-Hinterachse. Die Abstimmung harmoniert mit dem Fahrzeug. Der gebotene Komfort gefällt und lässt sich optional mit der adaptiven Verstelldämpfung perfektionieren. In Verbindung mit diesem Extra erlaubt mir der Mercedes-Benz EQA im Test zudem eine deutlichere Spreizung zwischen Komfort und Sport. Das rein elektrische SUV präsentiert sich im Gesamten ausgewogen, zum rassigen Sportler wird der EQA 250 nicht. Dies strebt die kleinste Motorisierung die Leistung sowie das Fahrwerk betreffend nicht an.

Im Vergleich zu den stärkeren Ausführungen mit serienmäßigen Allradantrieb 4MATIC, verfügt der EQA 250 über Frontantrieb. Gravierende Traktionsprobleme konnte ich während der Testzeit auch bei Nässe keine verzeichnen.

Die Abstimmung der einzelnen Modi nimmt Einfluss auf die Stoßdämpfer und die Lenkung. Im bevorzugten Eco-Modus verliert die Lenkung etwas an Gefühl und ist betont leichtgängig. Im Fahrprogramm Sport ist der Auftritt spürbar direkter.

Das adaptive Paket lässt sich auf Wunsch den eigenen Vorlieben anpassen, so dass ich Lenkung und Fahrwerk einzeln abstimmen und kombinieren kann. Jedes Ventil der vier Stoßdämpfer lassen sich elektronisch ansteuern.

Bei Elektrofahrzeugen nicht selbstverständlich, im Mercedes EQA möglich, Hänger zu ziehen. Entsprechend findet sich unter den Sonderausstattungen eine Anhängevorrichtung inklusive ESP Anhängerstabilisierung. Am Fahrzeug findet sich ein Kugelhals, den ich elektrisch entriegeln und herausschwenken kann. Somit verschwindet die Vorrichtung bei Nichtgebrauch hinter der Verkleidung des Stoßfängers und nimmt keinen Einfluss auf die Optik.

Eignet sich die Anhängervorrichtung für die Montage eines Fahrradträgers und den Transport von Fahrrädern, zieht der Testwagen Mercedes EQA 250 ungebremst/gebremst 750 Kilo. Die stärkeren Motorvarianten mit Allrad 4MATIC nehmen gebremst 1.800 Kilogramm an den Haken.

Mercedes führt vier Modellvarianten auf, der EQA 250 eröffnet mit einem Grundpreis von 50.777,30 Euro das Angebot. Das 190 PS starke Elektro-SUV ist für einen Aufpreis von Euro mit der größeren Batterie erhältlich. Ersetzt die 70,5 kWh-Version die Ausführung mit 66,5 kWh. Der Mercedes EQA 300 4MATIC und 350 4MATIC sind ausschließlich mit dem 66,5 kWh-Akku ausgerüstet. Die Preise beziffert der Premium-Hersteller mit 53.746,35 Euro und 56.423,85 Euro.

Wie rasch sich diese Preise in die Höhe treiben lassen, zeigt ein Blick in die umfangreiche Preisliste. Zwar bestückt Mercedes-Benz das rein elektrische SUV von Haus aus mit Komfortsitzen, dem Infotainmentsystem MBUX und einem Multifunktions-Lederlenkrad. Packt serienmäßig das Licht- und Sicht-Paket, die Ambientebeleuchtung, das volldigitale Cockpit oder die Klimatisierungsautomatik oben drauf.

Doch mit einem Panorama-Glasschiebedach, dem MBUX Innovations-Paket und dem Burmester Surround-Soundsystem sowie zahlreichen anderen Extras hält der Hersteller unzählige Verlockungen bereit. Ergänzt um Lines und Design-Pakete.

Der Kauf des Mercedes EQA wird mit dem Umweltbonus gefördert. Im Rahmen der sogenannten Innovationsprämie erhältst Du bei Zulassung bis zum 31.12.2022 7.500 Euro. Schnell sein lohnt sich, die Bundesregierung nimmt zum 01.01.2023 eine Anpassung der Förderung vor. Im Falle des EQA senkt sich der Bonus auf 4.500 Euro. Die staatliche Prämie beläuft sich auf 3.000 Euro plus Zuschuss des Herstellers.

Acht Jahre Garantie gewährt Dir Mercedes auf die Hochvolt-Batterie. Das Versprechen gilt alternativ eine Laufleistung von 160.000 Kilometern. Du erhältst ein Batteriezertifikat, mit dem der Hersteller einen Kapazitätsverlust der Batterie abdeckt.

Mercedes-Benz setzt Sicherheitsstandards die im Automobilsektor richtungsweisend sind. Unabhängig der Fahrzeuggröße und dem Antrieb werden alle Modelle aus dem Hause Mercedes einem hohen Anspruch an Sicherheit gerecht und setzen teilautonomes Fahren so souverän um, wie kaum ein anderer Hersteller.

Im Test konnte ich mich von der tadellosen Funktionsweise überzeugen. Serienmäßig verbaut Mercedes im EQA den Aktiven Spurhalte- und Brems-Assistenten. Diese können Kollisionen verhindern, in jedem Fall die Aufprallschwere reduzieren. Das Elektro-SUV erkennt im Test andere fahrende sowie stehende Fahrzeuge und Fußgänger, die eine Fahrbahn queren.

Das Fahrassistenz-Paket umfasst ergänzend die Abbiegefunktion, die Rettungsgassenfunktion und die Ausstiegswarnfunktion. Letztere erkennt herannahende Radfahrer und Fahrzeuge. Fußgänger die den Zebrastreifen queren lösen im Fahrzeug eine Warnung aus.

Teilautomatisiertes Fahren dank Kamera- und Radarsysteme sowie die Nutzung der Karten- und Navigationsdaten. Die DISTRONIC ist Teil des erhältlichen Fahrassistenz-Pakets. Länder- und ausstattungsabhängig umfasst dieses die Funktion, im Stau automatisch wieder die Fahrt aufzunehmen. Ergänzend verfügt das SUV über einen Aktiven Park-Assistenten und den Lenk-Assistent. Die aktive Unterstützung umfasst den Nothalt-Assistent – mit automatischer Entriegelung und Absetzen eines Notrufs an die Mercedes-Benz Notrufzentrale und die Rettungsgassenfunktion.

Zu den weiteren aktiven Assistenten zählen der Totwinkel-, Ausweich-Lenk- und Spurhalte- sowie Bremsassistent. Der mit einer Abbiege- und Kreuzungsfunktion eine große Hilfe im Alltag darstellt.

Der EQA reagiert in den Tests auf Tempolimits und passt die Geschwindigkeit an die Fahrstrecke an. Sei es vor Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren. Oder beim Verlassen von Autobahnen oder befahren von Mautstellen.

Hinter dem Begriff PRE-SAFE PLUS verbirgt sich die Heckkollisionserkennung. Mit diesem Feature reduziert Mercedes das Risiko eines Schleudertraumas.

Während der Fahrer- und Beifahrer-Airbag, der Knieairbag für den Fahrer und die Windowbags ebenso Serie sind, bietet Mercedes die Thorax-Pelvis-Sidebags gegen Aufpreis auch für die Passagiere auf der Rücksitzbank an. Diese kann optional um das PRE-SAFE System mit elektrischen, reversiblen Gurtaufrollstraffern ausgestattet werden.

Für den Totwinkel-Assistent veranschlagt Mercedes 535,50 Euro. Während zahlreiche andere Hersteller dieses Feature serienmäßig anbieten, setzt der Stuttgarter Autobauer zudem den elektrisch einstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion für 410,55 Euro oder das Spiegel-Paket voraus. Letzteres ist zumindest als Sonderausstattung ohne Mehrpreis erhältlich und im Advanced-Paket enthalten.

Unter den Optionen führt Mercedes außerdem die Sidebags im Fond, den Verkehrszeichen-Assistent oder das Fahrassistenz-Paket auf. Für 1.439,90 Euro erhältst Du folgende aktive Assistenten: Abstand-, Lenk-, Brems-, Ausweich-Lenk-, Spurhalte- und Totwinkel-Assistent.

Der URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus bietet eine Rundum-Überwachung. In Verbindung mit der Einbruch- und Diebstahlwarnanlage sowie der Notfall-Schlüsseldeaktivierung kannst Du schnell handeln.

Mercedes-Benz differenziert die EQ-Produktpalette bewusst vom Portfolio mit Verbrenner. Charakterisierendes Merkmal für Mercedes-EQ Fahrzeuge, die Front mit dem Black-Panel-Grill. Der stolz den Zentralstern trägt. Bei Tag und Nacht unverkennbar, das Leuchtenband, welches den EQA vorne und hinten ziert.

Dieses horizontal verlaufende Licht verbindet die Heckleuchten in LED sowie die Frontscheinwerfer in Voll-LED. Ergänzend finden sich in Fahrzeugen der Sparte Mercedes-EQ blaue Streifen in den Scheinwerfern.

Wer sich für die Ausstattung AMG Line entscheidet, erhält seinen EQA mit einem Kühlergrill mit schwarz glänzendem Rahmen und einer verchromten Doppellamelle. Die angedeuteten Powerdomes in der Motorhaube vermitteln Ausdruck und Power. Ein optischer Unterfahrschutz erstreckt sich von der Front bis zum Heck und vermittelt Offroad-Charakter.

Von entscheidender Bedeutung für ein Elektroauto, der CW-Wert. Ab 0,28 quittiert der Mercedes EQA einen vorbildlichen Wert. Die Verantwortlichen legen den Fokus auf aerodynamischen Maßnahmen. Hierzu zählen eine strömungsgünstige Front- und Heckschürze. Der vollständig geschlossene Bereich im Kühlluftregelsystem und ein nahezu vollständig geschlossener Unterboden. Die speziell verbesserten Aero-Räder paart Mercedes mit optimierten Radspoilern.

18 Zoll große Leichtmetallräder zieren den EQA vom Start weg. Mercedes hat für das kompakte Elektro-SUV bis zu 20 Zoll große Leichtmetallräder in Bi- oder Tri-Color-Design im Angebot.

Im Innenraum entsteht sofort Wohlfühlatmosphäre. Maßgeblich trägt die Ambientebeleuchtung ihren Teil dazu bei. Ich kann aus 64 Farben, bis hin zu einem Wechselspiel. Das Ambientelicht setzt das sehr gelungene Cockpit perfekt in Szene.

Das von Mercedes-Benz bekannte Cockpit-Design wissen die Verantwortlichen im Innenraum mit einem elektrischen Charme zu versehen. Abhängig der Ausstattung stellt das hinterleuchtete Zierteil sowie die Elemente in Roségold einen Hingucker dar. Das farbige Dekor blitzt am Fahrzeugschlüssel hervor, und zieht sich vom Gestühl bis hin zu den Lüftungsdüsen.

Fünf an der Zahl, sticht die runde Turbinenoptik der Lüftungsdüsen toll ins Auge. Bei Electric Art roségoldfarben, steht diese Farbe in Kontrast mit dem titangrauen Leder Artico und harmonisiert mit den Stoffelementen in Roségold. Die Stoff-Leder-Kombination vermittelt einen hochwertigen Eindruck und setzt auf Nachhaltigkeit. Den verarbeiteten Stoff stellt Mercedes-EQ aus recycelten PET-Flaschen her.

Das Dekorelement auf der Beifahrerseite präsentiert sich in sogenannter Spiraloptik. Bei Nacht zählt die hinterleuchtete Ausführung bei den Ausstattungen Electric Art und AMG Line zu den optischen Highlights. Abhängig der Ausstattung ist die Oberfläche in Holz Walnuss linestructure braun offenporig, Holz Linde schwarz offenporig oder Aluminium mit Längsschliff hell gestaltet.

Ungeachtet der Ausstattung kennzeichnen das digitale Cockpit elektroautospezifische Anzeigen. Das Farbkonzept mit roségoldfarbenen und blauen Akzenten ziehen sich bis in die Instrumenteneinheit.

Die Instrumententafel setzt sich aus einer freistehenden Einheit zusammen, die abhängig der Ausstattung in zwei Ausführungen zur Verfügung steht. In der Variante mit zwei Displays in jeweils sieben Zoll oder in der Widescreen-Version. Paart Mercedes in meinem Neuwagen zwei 10,25-Zoll-Displays.

Zugeschnitten auf das Elektroauto, finden sich im Vergleich zum GLA im Menü des Infotainment- und Media-Display zusätzliche Unterpunkte. Steuere ich mit einem Fingerwisch die Menüpunkte Ladeoptionen, Stromverbrauch und Energiefluss an. Die Mercedes-EQ Funktionen fügt der Hersteller ebenfalls in Form von Kacheln in das Menü ein.

Im Automobilmarkt einzigartig und für die Marke Mercedes-Benz charakterisierend: ENERGIZING Komfort und MBUX.

MBUX steht für die einzigartige Mercedes-Benz User Experience. Bietet der Premiumhersteller mit dem Infotainmentsystem MBUX eine individuell konfigurierbare Schnittstelle.

Ein Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrer, die unendliche Funktionen bereithält. Das System setzt auf einen leistungsstarken Rechner und eine lernfähige Software. Wer möchte, baut den Umfang der Annehmlichkeiten um das vollfarbige Head-up-Display und die Navigation mit Augmented Reality aus.

Die Bedienung wirft keinerlei Fragen auf und geht gut von der Hand oder von den Lippen. Aktiviere ich mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ in den Tests die Sprachsteuerung. Die tadellose Funktionsweise sticht im Mercedes-EQ hervor.

Das ENERGIZING Paket Plus verleiht dem Mercedes EQA eine besondere Komfortsteuerung. Das System vernetzt verschiedene Funktionen und greift auf Licht- und Musikstimmungen zu und verwöhnt die Passagiere darauf abgestimmt mit verschiedenen Massagen. Die ENERGIZING Komfortsteuerung sorgt für unterschiedlichste Wohlfühlprogramme. Mit dem Programm „PowerNap“ gönnst Du Dir beispielsweise bei Pausen an der Ladesäule eine kurze Auszeit zum Schlafen. Das Kurzschlaf-Programm hat drei Phasen. Einschlafen, Schlafen und Aufwachen.

Dem Power Nap stehen weitere Programme zur Seite. Diese unterteilt Mercedes in Wärme, Freude, Behaglichkeit, Frische sowie Vitalität und Training. Im Trainings-Programm stehen mir im Test die Muskelentspannung, Muskelaktivierung und Balance mit jeweils mehreren Übungen zur Wahl. Im Vergleich zum Power Nap, kann ich die Trainings während der Fahrt ausführen.

Deiner Fitness dient darüber hinaus die ENERGIZING Sitzkinetik. Diese hält Dich durch kleinste Bewegungen von Sitzkissen und Lehne in Bewegung und fördert eine gute Sitzhaltung.

Mit dem ENERGIZING COACH perfektioniert Mercedes das Angebot. Der Coach empfiehlt mir im Test situativ das passende Programm. Nutzer der Mercedes-Benz vivoactive 3 Smartwatch, Mercedes-Benz Venu Smartwatch oder einem anderen kompatiblen Garmin Wearable lässt sich das Programm optimieren. Durch die Einbindung bezieht das SUV persönliche Werte in ihre Empfehlung ein. Der Mercedes EQA berücksichtigt Dein Stresslevel und Schlafqualität. Über die kostenlose Mercedes me App übermittelt die Smartwatch wichtige Daten. Wie deine Herzfrequenz, das Stresslevel und die Schlafqualität. Das vernetzte Garmin Wearable überträgt Deinen Puls an das System im Fahrzeug.

Mercedes platziert die Hochvolt-Batterie direkt unter den Sitzplätzen. Die mittige Anordnung dient sowohl der Sicherheit, dem ausgewogenen Fahrgefühl und der Raumausnutzung. Mit einem Kofferraumvolumen von 340 Liter bietet der rein elektrische EQA lediglich 95 Liter weniger als der Mercedes-Benz GLA.

Auch die Flexibilität schränkt der Hersteller nicht ein, lässt sich der Stauraum bei beiden SUVs mittels dreigeteilter Rücksitzbank im Verhältnis 40:20:40 variabel vergröern. Im batterieelektrischen Modell erziele ich im Test bis zu 1.320 Liter Fassungsvermögen. Der Kofferraum ist gut nutzbar, die Ladefläche eben und die Öffnung groß geschnitten. Mit einer Ladekantenhöhe von 70 Zentimetern bewegt sich der Mercedes-EQA auf Niveau der kompakten SUV. Die EASY-PACK Heckklappe schließt und öffnet im EQA von Haus aus elektrisch.

Stand: November 2022; Test und Fotos: Lexi Lind

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.