Fahrbericht: MINI Cooper S Fünftürer

Während Playmobil jüngst die Herzen mit dem MINI-Klassiker aus den 1960er Jahren höher schlagen lässt, blickt die moderne Interpretation des Kultautos auf unglaubliche 20 Jahre zurück. Die Erfolgsgeschichte spricht für das Comeback und die Wiedergeburt des MINI. Ein Blick in mein Archiv der MINI Fahrberichte zeigt auf, der Hersteller spendiert seinem Bestseller Jahr für Jahr eine Auffrischung. Welche Neuerungen der MINI Cooper im Jahr 2021 erfahren hat, findest Du in meinem Fahrbericht heraus. Erneut stellt sich mir der Fünftürer in der S Variante. Die Optimierungen beziehen sich auf die gesamte Baureihe, bestehend aus Drei- und Fünftürer sowie dem Cabrio.

Die jüngste Modellüberarbeitung ging im März 2021 in den Handel. Die Frischzellenkur nimmt Einfluss auf das Design, die Technik und Vernetzung, die Ausstattung sowie die Fahrassistenten. Mit dem MINI Cooper SE sind die Briten mittlerweile auch rein elektrisch unterwegs. Nicht fehlen wird auch künftig der rassige MINI John Cooper Works.

Die Kontrastlackierung für das Dach hat bei MINI Tradition und kennzeichnete schon das Kultfahrzeug aus den 1960er Jahren. In punkto Zweifarblackierung setzte der classic Mini zweifelsohne den Grundstein. Findet sich dieser optische Akzent heutzutage in diversen Segmenten und sorgt für einen gewissen Lifestyle-Auftritt. Markanteste optische Neuerung ist das Multitone Roof. Auf das mein Testwagen leider verzichtet hat.

Mit dem neuen Multitone Roof hebt MINI dieses Feature auf eine neue Ebene. Mittels eines neuartigen Nass-in-Nass-Lackierverfahrens realisiert der Hersteller eine dreifarbige Gestaltung.

Diese außergewöhnliche Dachgestaltung präsentierte MINI erstmals mit dem MINI Cooper SE. Bei einem exklusiven Erkennungsmerkmal für den vollelektrische MINI sollte es jedoch nicht bleiben. Das Multitone Roof ist als Sonderausstattung für den MINI 3-Türer, 5-Türer und den MINI Clubman erhältlich.

Der fließende Verlauf zwischen den drei ausgewählten Farbtönen sorgen für einen besonderen Hingucker. Im Rahmen der innovativen Lackiertechnik trägt MINI zunächst den hellen Farbton Pearly Aqua auf. In weiteren Schritten folgt San Marino Blue im vorderen Dachbereich und schließt mit Jet Black ab. Ein fließender Farbverlauf entsteht. Das Multitone Roof ist in Verbindung mit dem aufpreispflichtigen Panorama-Glasdach erhältlich und kann darüber hinaus mit der optionalen Dachreling kombiniert werden.

Einzig die Außenfarben Chili Red uni, British Racing Green metallic sowie Indian Summer Red metallic schließt das Multitone Roof aus.

Die herkömmliche Kontrastlackierung für das Dach ist in den Farben Weiß, Schwarz und Silber verfügbar. Die John Cooper Cooper Works Modelle ergänzen die Angebote um ein rot lackiertes Dach.

Mit dem MINI Original Zubehör Programm setzt der Hersteller das Dach mithilfe von Dekors auf Wunsch zusätzlich in Szene. Die Auswahl der Ausführungen reicht vom Union Jack bis zum Checkered-Flag-Design.

Die Möglichkeiten der Individualisierung erweitert MINI im aktuellen Modelljahr mit neuen Lackierungen sowie Leichtmetallrädern. Weitere Überarbeitungen sind im Detail am Kühlergrill, den vertikalen Lufteinlässen oder den Stoßfängern auszumachen. Letztere sind jetzt in Wagenfarbe lackiert.

Die Marke MINI steht für den individuellen Auftritt wie kaum ein andere Marke. Entsprechend erweitert der Autobauer die Angebote. Neu ist obendrein das Piano Black Exterieur. Neben den Einfassungen der Scheinwerfer, des Kühlergrills und der Heckleuchten nimmt das Package Einfluss auf die Türgriffe, die Side Scuttles, die Tankklappe, die gesamten MINI Logos wie auch die Modellschriftzüge. Abschließend setzt das Paket die Endrohre der Abgasanlage in hochglänzendem Schwarz in Szene.

Das Gehäuse der Scheinwerfer ist in allen Varianten nicht mehr in Chrom gehalten, sondern in Schwarz ausgeführt. LED-Scheinwerfer gehören beim MINI nun zur Serienausstattung. Dies gilt darüber hinaus für die charakterisierenden LED-Heckleuchten im Union-Jack-Design. Müssen diese erfreulicherweise nicht mehr extra geordert werden.

Auf der Suche nach dem passenden MINI ist Zeit gefragt. Umfasst die Ausstattungsstruktur bereits die Versionen One First, One, Cooper und Cooper S, bietet MINI mit den Angeboten an Trims und Paketen sowie den Sondereditionen eine Individualität die im Segment zweifelsohne seinesgleichen sucht.

Fakt ist jedoch, wer sich mit der Serienausstattung des MINI nicht begnügen möchte, muss rasch tief in die Tasche greifen. Schlägt der von mir gefahrene Fünftürer als Cooper S mit 27.950,01 Euro zu Buche, treiben die zahlreichen Extras den Preis rasch in die Höhe. So verlockend die Optionen sind, ist die Gefahr groß, nicht widerstehen zu können.

Im Konfigurator favorisiere ich am Beispiel meines Testwagens das Automatikgetriebe. Die Steptronic verlangt einen Aufpreis von 1.800,01 Euro, in der Sportausführung sind es glatte zweitausend Euro.

Nun steht die Auswahl im Bereich Trim an. Darf es das Classic Trim, das Essential Trim oder das neue MINI Yours Trim sein. Zu dem neuen MINI Yours Trim ab 4.600 Euro zählen Außenlackierungen, MINI Yours Logos an der Säule und 18 Zoll große Leichtmetallräder im Design MINI Yours British Spoke. Das Interieur zeichnet sich durch Sportsitze in der Ausführung MINI Yours Leder Lounge Carbon Black aus. In Händen hältst Du das Nappa Lederlenkrad mit MINI Yours Logo. MINI Yours Fußmatten und die Interieuroberfläche in der neuen Variante MINI Yours Aluminium runden das Angebot ab.

Das John Cooper Works Trim ab 4.300,01 Euro sorgt mit einer spezifischen Auswahl an Außenlackierungen, dem JCW Aerodynamik Kit und dem Option Piano Black Exterieur für Verlockung. Wahlweise gespickt mit den 17 Zoll Leichtmetallrädern im Design Track Spoke schwarz beziehungsweise 18 Zoll großen Leichtmetallrädern im Design Circuit Spoke.

John Cooper Works Sportsitze in der Dinamica-/Lederkombination Carbon Black, das Nappa-Lederlenkrad mit John Cooper Works Logo, spezielle Dekorelemente und Einstiegsleisten, der anthrazitfarbene Dachhimmel und eine Edelstahl-Pedalerie ergänzen das Paket inklusive JCW spezifischem Fahrwerk.

Ab 4.400 Euro findet sich im Konfigurator die MINI Resolute Edition. Wer nun noch das Dach mit Multitone Farbverlauf möchte, muss 700 Euro mit einberechnen. Motorhaubenstreifen verlangen 150 Euro.

Mit den Komfort- oder Fahrerassistentzpaketen packt MINI noch einiges mehr ins Auto. Je nach Ausstattung sind weitere dreitausend Euro auf dem Zettel. Ab Seite 41 finden sich in der Preisliste weitere Kombinationspakete, Connected Pakete und einzelne Sonderausstattungen.

Um die Vernetzung stets auf dem aktuellen Stand zu halten, beinhaltet das Update des Modelljahres 2021 folgende Erweiterungen:

Zunächst fällt mir eine entscheidende Erneuerung hinter dem Lenkrad auf. Moment, beim Lenkrad hat sich ja auch was getan. Das Sport-Lederlenkrad präsentiert sich nicht nur im neuen Look, es ist von nun an in dieser MINI Baureihe Serie und verfügt stets über Multifunktionstasten. Erstmals bietet MINI dem Kunden die Möglichkeit das Volant gegen Aufpreis mit einer Lenkradheizung aufzurüsten.

Doch nun zum neuen Highlight, hinter dem Lenkrad. Die im MINI Cooper SE serienmäßig verbaute digitale Instrumenteneinheit bietet MINI nun auch den konventionell angetriebenen Modellen. Im Paket Option Connected Media ist das neue multifunktionale Farbdisplay im Black-Panel-Design enthalten. Das fünf Zoll große Display informiert den Fahrer über alle relevanten Infos wie Fahrgeschwindigkeit und Verbrauch und ergänzt die Anzeigen um Hinweise der Fahrerassistenten sowie weiteren Statusmeldungen.

Das Zentralinstrument ist charakterisierend für die MINI Modelle. Nun ist dieses serienmäßig in 8,8 Zoll ausgeführt und wurde überarbeitet. Ergänzt wird der Touchscreen um haptische Favoritentasten und Oberflächen in Piano Black hochglänzend. Wer sein Fahrzeug mit dem Ambiente-Licht ausstattet, setzt den LED-Lichtring farblich in Szene. Dieser umgibt in seinem neuen Oberflächendesign mit Lasergravur das große Zentralinstrument. Die Option Ambiente Licht leuchtet den Innenraum des MINI nun noch detaillierter aus.

Sowohl das Zentral-Display wie auch die digitale Cockpitanzeige verfügen über zwei Darstellungsvarianten. Im Modus „Lounge“ hält MINI den Look in den Farben Türkis bis Petrol. Während im Programm „Sport“ die Hintergründe in Rot und Anthrazit sportlich animieren. Im Falle meines Testwagens mit optionalen MINI Driving Modes koppelt MINI die Farbgebung an den aktivierten Fahrmodus. So wechselt die Darstellung in den Modi MID und GREEN in den sogenannten Lounge-Stil. Sollte Dir das nicht gefallen, kannst Du für die MINI Driving Modes einen einheitlichen Auftritt festlegen.

Dem Dreh-Controller bleibt MINI in der Mittelkonsole treu und hält ihn künftig vollständig in Schwarz. Das Bediensystem wurde im gesamten überarbeitet, von der Bildschirmdarstellung, den Funktionen bis hin zur Steuerung. Menüpunkte kann ich zum Beispiels als „Live Widgets“ darstellen mit nur einem Fingerwisch aufrufen.

Im Programm finden sich außerdem Sportsitze in der Farbvariante Light Chequered sowie Stoffe im Karo-Look, oder eine veränderte Colour Line. Chrom weicht schwarzen Blenden, Luftausströmer wurden neu gestaltet und wählbare Dekorelemente erstrecken sich über die gesamte Breite des Cockpits.

Bei meinem MINI 5-Türer ist darüber hinaus das Connected Media Paket auszumachen. Teil davon ist das Instrumentendisplay, MINI Connected, ConnectedDrive und die Remote Services. Das Paket Connected Navigation beinhaltet das MINI Navigationssystem inklusive Real Time Traffic Information. Das System ist für Apple CarPlay vorbereitet. Den Umfang baut die Stufe Connected Navigation Plus um MINI Connected XL, die Concierge Services, das MINI Head-Up-Display und die Telefonie mit Wireless Charging aus.

Mit der neuen MINI App baut der Hersteller seinen Anspruch an Konnektivität aus. Ob im Fahrzeug oder aus der Ferne, Du bleibst mit Deinem MINI in Kontakt. Du kannst den Status sowie Informationen abrufen und Navigationsrouten entspannt vom Sofa aus ans Fahrzeug senden. Dank der MINI App kannst Du die Türen via Smartphone ver- und entriegeln oder aber Service-Termine planen.

Die Nutzung von Drittanbietern ist immer mehr gefragt. MINI reagiert und integriert den Sprachassistenten Amazon Alexa in die MINI Modelle. Neben der Bedienung per Sprache kannst Du auch Smart-Home-Funktionen vom Auto aus steuern. Solltest Du diese im Privaten nutzen, einfach den eigenen Amazon Alexa Account mit der MINI App verbinden und los geht es. Mit dem neuen Modelljahr bist Du always online.

Im Bereich Nutzen, Raum und Karosserien präsentiert sich der MINI unverändert. Als Dreitürer, Fünftürer und Cabrio verfügbar, bietet mein Testwagen mit seinen zwei zusätzlichen Türen gegenüber den beiden anderen Karosserien natürlich einen leichteren Ein- und Ausstieg.

Gegenüber der Version mit drei Türen verzeichnet mein Fünftürer ein Plus von 72 Millimeter beim Radstand. Diese schlagen selbstverständlich positiv im Raumangebot nieder. In der hinteren Reihe bringe ich entspannt zwei Großgewachsene unter. Insassen mit 1.80 Meter erwartet eine ausreichende Beinfreiheit. Die Kopffreiheit gibt selbst Sitzriesen den nötigen Raum. Im direkten Vergleich mit dem dreitürigen MINI schlägt sich die Alltagstauglichkeit des Fünftürers natürlich deutlich nieder. Dennoch ist der nach unten schmal geschnittene Zustieg im Fond nicht zu ignorieren.

Mit einer Körpergröße von 1.85 Meter und größer ist zudem Vorsicht bei der geöffneten Kofferraumklappe gefragt, besteht hier insbesondere an den spitzen Ecken schmerzhafte Anstoßgefahr.

278 Liter fasst der MINI Fünftürer in der Standardkonfiguration. Bei Bedarf lässt sich der Stauraum durch umlegen der Rücksitze flexibel auf bis zu 941 Liter vergrößern. Sind die Lehnen im Verhältnis 60 : 40 teilbar.

Der Aufpreis für die beiden Türen gegenüber dem MINI 3-Türer liegen übrigens bei fairen 300 Euro pro Tür.

Den Driving Assistant inklusive Aktiver Geschwindigkeitsregelung, Fernlichtassistent und die Verkehrszeichenerkennung konnte ich im BMW X2 bereits erleben. Sowie die Personen- und Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion.

Mit dem aktuellen Modelljahr baut MINI den Umfang an Sicherheitselementen weiter aus.

Unter den Sonderausstattungen findet sich das Fahrerassistenzpaket. Dieses enthält sowohl die neue Spurverlassenswarnung, die zwischen 70 und 210 km/h agiert und ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur verhindert. Darüber hinaus ergänzt MINI die bekannte Aktive Geschwindigkeitsregelung um die Stop & Go-Funktion.

Teil des Fahrerassistenzpaketes Plus ist die in Verbindung mit der Automatik erhältliche Feature in der Lage die gewünschte Geschwindigkeit zu halten, den Abstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern in vier wählbaren Stufen zu halten und nun auch in Stausituationen entlasten. Wenn notwendig bremst der MINI bis zum Stillstand ab und fährt durch kurze Betätigung des Fahrpedals wieder an.

Die Fahrerassistenzpakete beinhalten ergänzend die Park Distance Control am Fahrzeugheck und eine Rückfahrkamera.

An die Armada von Sicherheitsassitenten manch anderer Hersteller kann der MINI somit noch nicht heranreichen.

Das Motorenangebot der MINI-Baureihe ist wahrlich vielfältig. Unter den Benzinern finden sich Drei- und Vierzylinder. Die TwinPower Turbo Ottomotoren decken ein Leistungsspektrum von 55 kW/75 PS bis 170 kW/231 PS ab.

Vollelektrisch bist Du im MINI Cooper SE unterwegs, der sich mit einer Leistung von 135 kW/184 PS einreiht und lokal emissionsfreien Fahrspaß bietet. Nach dem WLTP Testzyklus bietet der Elektro-MINI Reichweiten von 203 bis 234 Kilometer.

Ich durfte erneut im MINI Cooper S Platz nehmen. Und ich staunte bereits beim letzten Modell, senkte MINI die PS-Zahl von 192 auf 178 PS. Statt der bisher 141 kW leistet das Aggregat 131 kW.

Die Modifizierungen des Vierzylinders im MINI Cooper S gleichen diese Reduzierung jedoch gekonnt aus. Hat der Cooper S mit 192 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 232 km/h erzielt, übertrifft der Cooper S den Vorgänger sogar und wird maximal 235 km/h schnell.

Das maximale Drehmoment liegt mit 280 Newtonmeter gleich auf und liegt nun ab 1.350 Touren an. Auf der Brust zwar schwächer als zuvor, sprintet der MINI Cooper S im aktuellen Modelljahr nochmals schneller von Null auf Tempo 100 und genehmigt sich mit der Steptronic 6,7 Sekunden.

Serienmäßig mit einem 6-Gang Handschaltgetriebe ausgestattet, kam ich im Testwagen in den Genuss der 7-Gang Steptronic. Das Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt 0,1 Sekunden schneller und hängt das Schaltgetriebe beim Verbrauch sogar noch deutlicher ab.

Beziffert MINI für den Handschalter 6,8 – 6,2 Liter im Durchschnitt nach WLTP, verbraucht die Automatik 6,5 – 5,9 Liter auf hundert Kilometer. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 154 – 141 bzw. 147 – 134 Gramm pro Kilometer. Ebenfalls nach dem WLTP-Messzyklus.

In meinem Praxistest pendelt sich der MINI Cooper S bei zurückhaltender Fahrweise mit 7 Liter ein. Gebe ich dem MINI die Sporen und genieße den markentypischen Fahrspaß steigt dieser um gut zwei bis drei Liter.

Das Adaptive Fahrwerk perfektioniert den Anspruch an einen ausgewogenen Kompromiss. Denn das ein MINI für puren Fahrspaß steht, beweist das Modell seit seinem großen Comeback immer wieder aufs Neue. Ob mit drei oder fünf Türen, als Cabrio oder Clubman.

Sportlich ambitionierte Kunden sind von der MINI-Baureihe vollends begeistert. Und so kann ich mich nur wiederholen. Bei all der Sportlichkeit gerät der Komfortanspruch rasch in den Hintergrund. Im alltäglichen Fahrbetrieb zeigt der MINI Fünftürer im Test jedoch auf, er lässt diesen nicht außer Acht. Die Fahrwerksabstimmung ist dynamisch straff, keine Frage. Und doch schlägt mir kein Schlagloch oder das Kopfsteinpflaster in unserer Altstadt störend auf. Wenn er diese auch nicht ausbügelt.

Einem Untersteuern in flott gefahrenen Kurven wirkt der Cooper S souverän entgegen. Auch schlechte Wetterverhältnisse und nasse Straßen bringen das Auto nicht einschneidend aus der Ruhe. Dem Performance-Anspruch wird die Lenkung zu meiner vollen Zufriedenheit gerecht. Präzise, straff und mit einer optimalen Rückmeldung versehen, leistet die Servotronic perfekte Arbeit.

Auf langen Autobahnpassagen schaukelt sich das Fahrzeug zu keiner Zeit unangenehm auf und liegt satt und souverän auf der Straße. Entsprechend bemühe ich den Controller für die Fahrwerksprogramme. Vom Sport-Modus geht es entspannt über das Programm Normal, sprich „Mid“, direkt in den Modi „Green“. Die sportlich animierten Anzeigen in der Instrumenteneinheit wechseln ihren Look und möchten in diesem Zuge entschleunigen.

Die Parkdistance und Rückfahrkamera lernt man im MINI rasch schätzen, ist die Rundumsicht trotz der kompakten Maße nicht all zu gut. Unabhängig davon ist der MINI 5-Türer wunderbar wendig. MINI gibt den Wendekreis mit 11 Metern an.

Stand: Februar 2022; Test und Fotos: Lexi Lind

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