Gamer-Fans aufgepasst: Jaguar Vision GT für die Spielekonsole

Jaguar hat in Tokio seinen ersten virtuellen und elektrisch angetriebenen Sportwagen enthüllt – das Jaguar Vision Gran Turismo Coupé. Der futuristische Stromer wird als jüngster Neuzugang die Startfelder der beliebten Gran Turismo Konsolenspiele bereichern. Ende November geht es an den Start. Dann steht der Jaguar Vision GT zum Download für Gran Turismo Sport auf der Sony PlayStation 4 zur Verfügung.

Drei kräftige und kompakte E-Motoren – einer für die beiden Vorderräder, je einer für jedes Hinterrad – entfesseln gemeinsam eine Leistung von 750 kW (1.020 PS) und ein maximales Drehmoment von 1.200 Nm. Konsolenspieler können so in unter zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h erreichen.

Der Einfluss der reichen Jaguar Rennsportvergangenheit wird in den prägnanten Linien des Exterieurs und den kraftvoll geformten Kotflügeln des Vision GT Coupés deutlich. Beide zitieren die legendären Le Mans-Siegerwagen C-Type und D-Type. Schon diese historischen Modelle eilten in punkto Aerodynamik und Bremsen ihrer Zeit voraus. So besticht auch das Vision GT Coupé durch einen ausfahrbaren, aktiven Heckflügel, der bei hoher Geschwindigkeit die Energieeffizienz verbessert und zugleich den perfekten Anpressdruck bereitstellt.

Die betörenden Formen und ausgewogenen Proportionen von gleich drei Jaguar Rennlegenden – neben C-Type und D-Type der E-Type – haben die Form und die Graphiken des Jaguar Vision GT Coupés beeinflusst. Die vorderen Radläufe erinnern an den C-Type, die epische Draufsicht wurde vom „Long Nose“-D-Type inspiriert und die „schnelle“, elegante Kabine verweist auf den E-Type Lightweight.

Der virtuelle Elektro-Sportwagen besteht aus experimentellen Leichtbaumaterialien mit einem leichten und steifen Monocoque aus Kohlefaser-Verbundmaterial und Aluminium als solidem Grundgerüst. Die ausgefeilte Leichtbauweise verhilft dem Coupé zu einem Gewicht von lediglich 1.400 Kilogramm und einer nahezu ausgeglichenen 50:50-Achslastverteilung.

Als erster Jaguar ziert beim Vision GT Coupé der ikonische „Leaper“ – die springende Raubkatze – den Frontgrill. Die elektrischen Ladeports an beiden Seiten der hinteren Hüften erinnern an die XJ Limousine von 1968 mit ihren – ebenfalls getrennten – Benzin-Einfüllstutzen.

Das Interieur des Jaguar Vision GT Coupés schlägt die Brücke zwischen der Jaguar Vergangenheit und der aktuellen Design Philosophie, die sich durch progressiven Luxus, Purismus, Fokus auf den Fahrer und wunderschön gestaltete Details auszeichnet. Die dank der Einfachheit des Designs dann auch alle voll zur Geltung kommen können.

Unter die besonders innovativen Details fällt die Hologramm-Technologie. Das Modell glänzt mit einem bordeigenen KI-System namens „KITT-E“. Künstliche Intelligenz, die Systeme selbstständig bedient und als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine fungiert sowie die emotionale Verbindung zum Auto steigern soll. Diese Technologie kann in verschiedenen Formaten dem Fahrer auch weitere nützliche Informationen bereitstellen, wie zum Beispiel dreidimensionale Karten oder wichtige Fahrzeugdaten.

Der Innenraum ist betont auf den Fahrer zugeschnitten und erzeugt so ein Erlebnis, das dem des Le Mans-Sieger Jaguar D-Type nahekommt. Er verfügt zugunsten einer besseren seitlichen Sicht über Seitenfenster mit Augmented Reality-Optik. Sie kann Gefahren und Hindernisse anzeigen und so den Aufmerksamkeitsgrad des Piloten steigern. Abgerundet wird das Rundumsicht-Paket durch Rückfahrkameras, die ihre Bilder rechts und links in die Scheibe projizieren. Ein transparentes Instrumentenbrett mit dreidimensionalen und von historischen Smiths-Uhren inspirierten Anzeigen komplettiert das futuristische Cockpit.

Um den Fahrer in ein authentisches Jaguar Racing Umfeld zu versetzen, hat das auch für den Jaguar I-PACE verantwortliche Sound Engineering-Team dem Vision GT Coupé einen besonderen Soundtrack verpasst. Dazu nutzten sie brandneue Tonaufnahmen jenes „Long-Nose“-D-Type „603“, der 1957 in Le Mans Platz zwei im Gesamtklassement errang. Auf Basis des vom 3,8 Liter großen XK-Motors erzeugten Geräuschteppichs webten sie durch geschickte Manipulation einen futuristischen und zugleich markanten elektrischen Soundtrack.

Stand: Oktober 2019; Fotos: Jaguar

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