Ford erleben: Vom KA+ bis hin zum Mustang.

Im Rahmen der „Ford erleben 2017“-Tour verschaffte mir Ford nicht nur einen Überblick über das wirklich sehr umfangreiche Modellportfolio, sie gaben mir zugleich auch einen Ausblick auf die Zukunft der Marke. So verstärkt Ford zum Beispiel seine Elektromobilitätsoffensive und plant in den kommenden fünf Jahren weltweit dreizehn Serienmodelle mit elektrifiziertem Antriebsstrang, selbst einen Mustang mit Plug-In Hybrid soll es geben. Darüber hinaus setzt Ford schon heute auf umweltfreundliche Mobilitätsdienstleistungen, diese reichen von Car- und Bikesharing-Programmen über den Crowdsourcing-basierten Shuttleservice Chariot bis hin zur Kooperation mit Städten bei der Realisierung und Entwicklung neuer Mobilitätslösungen. Auch in Sachen autonomes Fahren ist Ford nicht untätig und möchte ab 2021 ein entsprechendes Modell in Großserie produzieren, das auf Lenkrad und Pedale verzichtet und dem Autonomie-Level 4 entspricht. Doch nun widme ich mich erst mal der heutigen Modelloffensive von Ford …

Ford EcoSport

Die Kölner unterzogen den Ford EcoSport einer umfassenden Überarbeitung und so geht das Facelift mit neuen Sicherheits- und Assistenztechnologien, einem frischen Design und weiteren neuen Optionen in den Handel. Außerdem wird das neue SUV erstmals auch mit Allradantrieb erhältlich sein – womit der neue EcoSport zum kleinsten Allradfahrzeug im Produktportfolio von Ford Europa wird. Zu haben wird der Allradler in Kombination mit dem neu entwickelten „EcoBlue“-Turbodiesel sein, womit Ford auch in diesem Punkt eine weitere Premiere zu verzeichnen hat. Weiteres Novum für die Ford EcoSport-Baureihe: Sie geht nun auch in der sportlich ausgelegten Ausstattungsvariante „ST-Line“ an den Start.

Apropos ST-Line

Diese beliebte Ausstattungsvariante bietet Ford nun für immer mehr Baureihen an – vom Fiesta über den Ford Focus und den Kuga jetzt eben auch für den EcoSport und die Topmodelle Mondeo und Edge. Seit September bietet Ford auch den Sportvan S-MAX in der Ausstattungsvariante ST-Line an. Womit auch hier das ohnehin dynamische Erscheinungsbild mit tollen Leichtmetallrädern und attraktiv gestalteten Front- und Heckschürzen noch sportlicher wird. Im Innenraum heben sich die Modelle der ST-Line durch Sportsitze, Lederlenkräder und zahlreiche weitere sportliche Ausstattungsdetails zusätzlich ab.

Der ST-Line gegenüber stehen die Vignale-Modelle

Tritt die Ausstattungslinie Vignale besonders edel auf und ist nach dem Mondeo Vignale, S-MAX Vignale, Kuga Vignale und Edge Vignale jetzt auch im Ford Fiesta erhältlich.

Käufer eines Vignale kommen jedoch nicht nur in den Genuss von luxuriösen Ausstattungsdetails, Ford stellt Dir beim Kauf eines Vignale auch exklusive Dienstleistungsangebote zur Seite. Hierzu zählen zum Beispiel ein Hol- und Bringservice bei Werkstattterminen, spezielle Fahrzeugaufbereitungen im Rahmen von Inspektionen und eine kostenlose Fahrzeugwäsche pro Monat.

In speziellen Vignale Lounges erlebst Du darüber hinaus dank besonders geschulten Vignale-Kundenmanagern ein einmaliges Kauferlebnis.

Ford Fiesta Vignale

Nun fährt also auch der kleine Kölner mit großem Luxus auf und ist optisch unter anderem am Kühlergrill in speziellem Design mit Chrom-Umrandung, den Chrom-Dekor-Elementen unterhalb der Seitenscheiben, am Heckdiffusor und im Stoßfänger vorn, in Wagenfarbe lackierten sowie elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbaren Außenspiegeln und den Scheinwerfern im Projektionslinsen-Design inklusive LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten zu erkennen. Die 17 Zoll-Leichtmetallräder in speziellem Vignale-Design, auf Wunsch sind sogar 18-Zöller erhältlich, runden den optischen Auftritt exklusiv ab.

First-Class-Feeling vermittelt im Innenraum eine hochwertige Leder-Stoff-Polsterung, das Lederlenkrad, die Teppichfußmatten vorn und hinten im Premium-Design, die Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle sowie das serienmäßige Konnektivitäts- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink und 8-Zoll-Touchscreen. Doch der Vignale setzt nicht nur auf Komfort, auch die Sicherheit stand im Fokus und so verfügt der Fiesta Vignale serienmäßig über einen Fernlicht-Assistent, das Verkehrsschild-Erkennungssystem, den Müdigkeitswarner sowie das Park-Pilot-System hinten.

Erhältlich ist der Ford Fiesta Vignale zu Preisen ab 20.600 Euro und ist mit drei EcoBoost-Turbobenzinern mit einem Liter Hubraum kombinierbar, die decken ein Leistungsspektrum von 74 kW / 100 PS bis 103 kW / 140 PS ab.

Auf der Dieselseite stehen Dir wahlweise auch ein 63 kW / 85 PS oder ein 88 kW / 120 PS starker 1,5 TDCi zur Verfügung.

Im Frühjahr 2018 baut Ford die Fiesta-Baureihe außerdem um das Crossover-Modell Active aus. Kurz darauf kommt dann auch die ultimative Sportvariante, der Fiesta ST, in den Handel.

Fiesta ST

Die dritte Generation des Ford Fiesta ST setzt erstmals auf EcoBoost-Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum. Mit stolzen 147 kW / 200 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 290 Newtonmetern soll das Topmodell in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen. Ein Novum für einen Dreizylinder ist wahrlich die kraftstoffsparende Zylinder-Abschaltung, die auch vorbildliche Verbrauchswerte garantieren soll.

Erstmals wirst Du bei einem Ford Fiesta ST auch zwischen drei unterschiedlichen Fahrmodi wählen können: „Normal“, „Sport“ und „Track“. Sie passen neben dem Ansprechverhalten des Motors auch die Lenkung sowie die Regelsensibilität der dreistufigen Elektronischen Stabilitätskontrolle an.

Wer sich darüber hinaus über die achte Generation Ford Fiesta oder den neuen Ford KA+, den Mondeo Vignale oder den Ford Edge ausführlich informieren möchte, der folgt bitte dem jeweiligen Link zu meinem Fahrbericht.

Komme ich zum nächsten Sportler … zum Ford Focus RS

Mit 257 kW / 350 PS unter der Haube verspricht der Focus RS pure Performance, die im neuen Ausstattungspaket Blue & Black sogar noch weiter gesteigert wird. Verfügt der RS dann erstmals über ein mechanisches Vorderachs-Sperrdifferenzial, hier wird dem Rad mit besserer Bodenhaftung mehr Drehmoment zugeleitet, um den Schlupf an der Vorderachse zu mindern – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven, womit mir ein schwindelerregend hohes Kurventempo möglich ist. Der Auftritt des Focus RS begeistert wirklich, kein Kräftezerren an der Lenkung, keine Traktionsprobleme, stattdessen puren Fahrspaß.

Das Serienmodell RS schöpft aus dem 2,3 Liter großen EcoBoost-Vierzylinder stolze 350 PS und zeichnet sich durch eine dynamische Drehmomentverteilung (Dynamic Torque Vectoring) aus. Dabei ist die Performance ebenso beeindruckend wie der Beschleunigungswert von 4,7 Sekunden von Null bis Tempo 100, die Topspeed von 268 km/h oder der animalische Sound.

Während der RS bei 40.675 Euro startet, ist der Ford Focus RS Blue & Black ab 44.775 Euro erhältlich.

Im Preis inbegriffen sind exklusive Design-Elemente in Kontrastfarbe zum Blue & Black-Ausstattungsumfang. Dazu zählen in Kombination mit der serienmäßigen Außenfarbe Nitrous-Blau Metallic das Dach, die Außenspiegel und der RS-Spoiler in Matt-Schwarz. Hinzu kommen lackierte Brembo-Bremssättel vorn und hinten in Nitrous-Blau, Recaro-Schalensitze im besonderen Blue & Black-Design inklusive Leder-Stoff-Polsterung mit farblich abgesetzter Umrandung in Nitrous-Blau sowie geschmiedete 19-Zoll-Leichtmetallräder im 5×2 Speichen-Design mit Reifen der Dimension 235/35 R 19 und abschließbaren Radmuttern.

Ford Mustang

Und bevor im nächsten Jahr der „am schnellsten beschleunigende“ Ford Mustang mit einem noch schärferen Design, einem weiterentwickelten Fahrwerk mit optionalem MagneRide-Dämpfersystem, zwei zusätzlichen Fahrmodi, modernen Fahrer-Assistenzsystemen und zusätzlichen Individualisierungsoptionen auf unsere Straßen rollt, schwelge ich noch solange in den Erinnerungen an den akutellen Ford Mustang GT, der mir im vergangenen Jahr den Herbst so versüßte.

Stand: Oktober 2017; Test: CARWALK – Der Autoblog; Fotos: Ford / CARWALK – Der Autoblog

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