INFINITI „Projekt Black S“

Mit dem Projekt Black S lotet INFINITI auf dem Genfer Autosalon erstmals das Potenzial für ihre neue High Performance Modellfamilie aus und prüft die von der Formel 1 inspirierte Performance-Hybrid-Technologie nun auch für die Serienfertigung. Die Neuinterpretation des INFINITI Q60 Sport Coupés zeigt dabei schon optisch auf, wie eindrucksvoll eine zukünftige „Black S“ – Modellfamilie von INFINITI aussehen könnte.

Das Projekt Black S ist eine gemeinsames Projekt von INFINITI und dessen Partner bei der Renault-Nissan-Allianz, dem Renault Sport Formula One Team. Und hierher rührt auch die Inspiration für das Dual-Hybrid-System und ist in dieser Form bis dato noch nicht in einem Serienfahrzeug verfügbar.

Der Performance-Hybrid-Antriebsstrang, der für das „Projekt Black S“ angedacht wird, verfügt über ein „Energie-Rückgewinnungs-System“ (ERS), das die während des Fahrens gewonnene elektrische Energie zur Steigerung der Leistung und des Drehmomentes des eigentlichen Motors einsetzen kann. Das Ergebnis hieraus ist eine direkt verfügbare, signifikant höhere und zudem vollkommen verzögerungsfreie Beschleunigung.

Und so zeigt das Projekt Black S wie künftig mehr Leistung und ein höheres Drehmoment erreicht werden könnte, indem eine leistungsfähige Hybridtechnologie mit ERS zum Beispiel mit dem preisgekrönten 3,0l V6-Twin-Turbo-Motor, dem fortschrittlichsten V6-Motor den INFINITI je angeboten hat, kombiniert wird.

Die dabei von jeder der MGUs gelieferte Energie wird gemeinsam in einem High Performance Lithium-Ionen-Akku gespeichert. So kann diese zusätzlich gewonnene elektrische Energie wiederum genutzt werden, um die Kurbelwelle und die Turbinenblätter des Turboladers schneller drehen zu lassen.

Die Antriebsingenieure von INFINITI haben errechnet, dass ERS zu einem etwa 25-prozentigen Anstieg der maximalen Leistung beiträgt.

Das in Genf erstmalig gezeigte Fahrzeug ist darüber hinaus mit einer Reihe weiterer Modifikationen versehen worden, die eine maximale Performance ermöglichen.
Dazu zählt u.a. eine neue, leistungsfähige, sehr leichte und zweiflutig ausgeführte Abgasanlage aus Titan, die einen erhöhten Luftdurchlass gewährleistet.

Breitere High-Performance-Reifen, welche die Traktion verbessern, und umfangreiche Modifikationen am Fahrwerk sind ebenfalls Teil des Projekt Black S.

Das Konzeptfahrzeug ist außen komplett in mattem Grau und Schwarz gehalten. Sämtliche Bauteile, die beim Q60 aus der Serie in Chrom gehalten sind – wie zum Beispiel der charakteristische Doppel-Bogengrill und die sichelförmige C-Säule – sind beim Projekt Black S einheitlich in schwarz ausgeführt.

Der umfassende Einsatz von Karbonfasern positioniert das Projekt Black S bewusst und deutlich über den anderen Ausstattungslinien von INFINITI und macht es, inspiriert vom Motorsport, zum ultimativen „Drivers Car“.

Der große Frontsplitter, der Heckdiffusor, die Kotflügel und die Seitenschweller sind alle komplett aus Karbonfasern gefertigt, um einerseits das Fahrzeuggewicht zu verringern und andererseits den Abtrieb zu verbessern. Gleichzeitig leiten ultradünne „Air Blades“ in den Seitenschwellern vor den Hinterrädern die Luft um die unteren Karosserieteile des Fahrzeugs herum und sorgen in Verbindung mit dem Heckdiffusor für Abtrieb. Ein großer, fest montierter Heckspoiler – ebenfalls aus Karbon – thront stolz auf dem Kofferraumdeckel und erhöht kongenial den Abtrieb bei höheren Geschwindigkeiten.

Vergrößerte Lufteinlässe vorne am Fahrzeug leiten den kühlenden Fahrtwind noch effektiver in den Motorraum und zu den Bremsen, während die neuen, zusätzlichen Luftschlitze in der Motorhaube bei der anschließenden Abführung der Wärme helfen.

Die geschmiedeten 21-Zoll-Aluminiumfelgen werden durch die Verbreiterungen der Radläufe betont und sind größer und breiter, aber dennoch leichter, als diejenigen Felgen, die beim Q60 serienmäßig zum Einsatz kommen.

Stand: März 2017; Fotos: INFINITI

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