Der neue VW Touareg zeigt sich.

Die dritte Generation Touareg lässt mit dem sogenannten Innovision Cockpit alles bis dato in einem Serienfahrzeug gesehene alt aussehen. Ein absolutes Technologie-Feuerwerk das die Wolfsburger da in ihrem neuen Flaggschiff zünden. Und auch sonst, heißt es eher klotzen statt kleckern. Wenn mir auch persönlich das neue Design nicht so zusagt. Gerade der wuchtige Kühlergrill macht mir den Anschein eine Strebe verloren zu haben. Mir ist klar, dass man hier den Verlauf der Scheinwerfer nutzen wollte, doch die im Grill dadurch entstandene Lücke ist mir zu groß. Und so will ich mich gar nicht länger mit der äußeren Hülle beschäftigen und mache mich auf ins Innere. Hier gibt es viel zu entdecken.

Absolutes Highlight ist ganz klar die Premiere des Innovision Cockpit. Serienmäßig musst Du Dich zwar mit einer analogen Instrumenteneinheit begnügen und einem 9,2 Zoll Display, aber hier sollte man den Aufpreis wirklich für das einzigartige Cockpit investieren.

Erstmals präsentiert Volkswagen mit dem neuen Touareg das volldigitalisierte Innovision Cockpit. Dabei verschmelzen die digitalen Instrumente (Digital Cockpit mit 12-Zoll-Display) und das Top-Infotainmentsystem Discover Premium mit einem unglaublichen 15-Zoll-Display zu einer digitalen Bedien-, Informations-, Kommunikations- und Entertainment-Einheit, die nahezu ohne klassische Tasten und Schalter auskommt. Always-on, intuitiv steuer- und maximal individualisierbar.

Über das Innovision Cockpit stimmst Du auch die Assistenz-, Fahrdynamik- und Komfortsysteme auf Deinen ganz persönlichen Geschmack ab. Dabei öffnet sich Dir eine ganz neue Welt. Wie ein neues Smartphone, wird der Volkswagen eingerichtet und so auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Möglich wird das durch ein neues Höchstmaß vernetzter Systeme und Programme – gesteuert über digitale Oberflächen und das Multifunktionslenkrad.

Der neue Touareg startet zudem mit dem größten Spektrum an Assistenz-, Fahrdynamik- und Komfortsystemen, das jemals in einen Volkswagen integriert wurde. Dazu gehören Technologien wie die Nachtsichtunterstützung Nightvision (erkennt per Wärmebildkamera Personen und Tiere in der Dunkelheit), der Stau- und Baustellenassistent (bis 60 km/h teilautomatisiertes Lenken und Spurhalten, Gasgeben und Bremsen), der Kreuzungsassistent (reagiert auf Querverkehr vor dem Touareg), die aktive Allradlenkung (macht den Touareg handlich wie einen Kompaktwagen), die neue Wankstabilisierung mit elektromechanisch gesteuerten Stabilisatoren, die IQ.Light – LED-Matrixscheinwerfer (interaktiv per Kamera gesteuertes Abblend- und Fernlicht) und das direkt in die Windschutzscheibe projizierte Head-up-Display (Windshield Head-up-Display).

Die dritte Generation des Touareg wurde gegenüber dem Vorgänger moderat breiter und länger. Die neuen Dimensionen beeinflussen sowohl die Proportionen als auch das Innenraumangebot positiv. Das Plus an Außenlänge erlaubt zum Beispiel die deutliche Vergrößerung des Kofferraumvolumens von 697 auf 810 Liter (Rückbank aufgestellt). Vor neugierigen Blicken geschützt wird das Gepäck von einer optional elektrisch ein- und ausfahrenden Laderaumabdeckung.

Volkswagen wird den neuen Touareg 2018 in Europa zuerst mit zwei V6-Dieselmotoren mit 170 kW / 231 PS und 210 kW / 286 PS anbieten. Folgen werden zudem für verschiedene Märkte ein V6-Benziner (250 kW / 340 PS) und ein V8-Turbodiesel (310 kW / 421 PS). Der chinesische Markt darf sich zudem über einen Plug-In-Hybridantrieb (270 kW / 367 PS Systemleistung) freuen.

Der Marktstart soll Ende Juni 2018 erfolgen, zu welchen Preisen steht allerdings noch nicht fest. Die größten Märkte für die nun dritte Generation des Touareg sind China, Europa und Russland.

Stand: März 2018; Fotos: Volkswagen

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