Mercedes-Benz G-Klasse G 500

Ich habe wirklich genug von der SUV-Diskussion und wenn Mercedes selbst die G-Klasse auf ihrer Homepage auch unter der Rubrik SUVs aufführt, so handelt es sich beim G 500 um kein SUV, ist er stattdessen einer der letzten waschechten Geländewagen. Während Land Rover sich mit dem neuen Defender vom urigen Geländewagen-Dasein verabschiedet hat und ein Lada Niva nun auch nicht mehr in Deutschland erhältlich sein wird, ist es im Grunde nur noch Jeep, die sich mit dem Wrangler das Prädikat „Geländewagen“ verdienen. Im Gegensatz zu diesem bewusst kompromisslosen und abenteuerlustigen Weggefährten, steht die Mercedes-Benz G-Klasse jedoch für puren Luxus.

Mit einer Produktionszeit von über 40 Jahren zählt der G zu der mit Abstand am längsten gebauten Modellreihe der Mercedes-Benz Geschichte und ist zweifelsohne der Urvater der Offroader mit Stern. Wer wie ich ein „Romantiker“ ist, der muss die G-Klasse einfach lieben. Wer jedoch emotionslos an ein Auto herangeht und ausschließlich Preis-Leistung, Ökobilanz und Nutzwert auf seinem Zettel stehen hat, der sollte gleich den Zurück-Button bemühen und nicht weiterlesen. Denn mit vernünftigen Kaufargumenten kann ich in diesem Fahrbericht im Grunde nicht dienen. Natürlich, da wäre diese eindrucksvolle Geländefähigkeit, doch lass mich erklären, warum ich genau diesen rauen Einsatz mit meinem Testwagen lieber gemieden habe.

Auf Deutschlands Straßen ist er meist in dunklen Farben unterwegs, umso erfrischender das Weiß meines Testwagens. Steht der G so strahlend wirklich sehr schick da. Doch im Grunde ist der G in dieser Farbe lediglich ein Schönwetter-Auto. Zwar kann der G auch in dieser Ausführung Schmutz mit Stil tragen, aber sehen wollte ich diesen an meinem edlen Testwagen einfach nicht. Mal abgesehen davon, dass man sich selbst am schmutzigen Fahrzeug dreckig macht. Sei es an den Händen beim Öffnen der Türen oder der Heckklappe sowie beim Aussteigen an den Trittbrettern.

Die G-Klasse darf sich wahrlich eine Design-Ikone nennen, die es auf eindrucksvolle Art und Weise geschafft hat, über vier Jahrzehnte optisch nahezu unverändert zu bestehen und doch nicht eingestaubt daher zu kommen.

Die kultig-kantige Silhouette ist und bleibt unverkennbar die einer G-Klasse, die auf den Kotflügeln aufgesetzten Blinkleuchten stammen auf den ersten Blick aus einer längst vergangenen Zeit, entsprechen in der heutigen Ausführung jedoch modernsten Sicherheitsstandards, die Motorhaube liegt auch heute noch auf, die Türscharniere sind sichtbar außen montiert und ein Ersatzrad findet sich an der Hecktür, alles in gewohnter G-Klasse-Manier und dennoch steht die neue Generation spürbar aufgefrischt da. Besonders natürlich an den neugestalteten Scheinwerfern und Rückleuchten zu erkennen, die mit modernster LED-Lichttechnik auffahren. Die adaptiven MULTIBEAM LED Scheinwerfer sorgen für die bestmögliche Ausleuchtung und passen sich stets der Situation an, andere Verkehrsteilnehmer werden trotz Teilfernlicht nicht geblendet und Kurven werden optimal ausgeleuchtet.

Der G setzt auf Luxus wie auch auf Individualität, die in der aktuellen Modellgeneration mit dem neuen Programm G manufaktur auf eine neue Ebene gehoben wird. Ob für das Exterieur oder das Interieur, mit insgesamt mehr als einer Million Kombinationsmöglichkeiten wird Deine G-Klasse zum Unikat.

Neben der enormen Vielfalt an Farben, sind es besonders die exklusiven Lacke mit seidenmatten Magno-Oberflächen und Bright-Lackierungen mit hochwertigen Effektpigmenten die das Individualisierungsprogramm G manufaktur so reizvoll und mit 23 G manufaktur Lacken an der Zahl die Auswahl so schwierig machen. Mit den G manufaktur Black Accents und den schwarzen Felgen kannst Du darüber hinaus noch weitere Akzente setzen und die G-Klasse auf Wunsch sogar erstmals komplett in Schwarz hüllen.

So, jetzt standen wir aber genug vor dem fast zwei Meter hohen Auto, lass uns die G-Klasse erobern. Die klassischen Türgriffe lassen sich unverändert per Knopfdruck öffnen und kaum ist die Tür geöffnet, schwinge oder ziehe ich mich auch schon den Fahrersitz hinauf. Vom klassischen Ein- und Ausstieg kann bedingt durch die Höhe nicht die Rede sein. So sitze ich im Mercedes-Benz G auch so derart hoch, da wird schnell der Unterschied zu herkömmlichen SUVs bewusst, denn auf diese sehe ich hier förmlich herab.

Den Innenraum der G-Klasse geentert, fällt sofort die enorme Weiterentwicklung ins Auge. Oder besser gesagt die vollkommen neue Ausrichtung, an vergangene Jahrzehnte will hier so nichts mehr erinnern, der Sprung in die moderne Zeit ist dem G optisch und vor allen Dingen technisch absolut gelungen. Beim Schließen der Tür ist da wieder der Moment, die Erinnerung an die alten Zeiten, bewahrt sich der G auch im Jahr 2020 das charakteristische laute Schließgeräusch.

Und im Inneren wird schnell ein weiteres mal bestätigt, die Ausstattungsvariante meines Testwagens mit feinem hellen Teppich im Fußraum und am Sitzunterbau ist zu hell und zu edel um sie zu beschmutzen. Und auch der Kofferraum ist vollständig mit diesem Teppich ausgekleidet, ebenso die Heckklappe, die zusätzlich mit einer großen lederbezogenen Fläche bestückt wurde. Die schwarze Gummimatte ist unumgänglich, keine Frage. Und dennoch, der Teppich drumherum ist schnell verschmutzt, lässt sich zum Glück aber einfach und schnell reinigen. Dennoch, für Hundebesitzer und Offroadfahrer ist dieses helle Ambiente nichts. An Alternativen mangelt es dem G ja Gott sei Dank nicht.

Neben den diversen Ausführungen die Mercedes-Benz von vorne herein zu bieten hat, setzt der Premiumhersteller mit der „G manufaktur“ auch im Innenraum nochmal ordentlich eins drauf, kannst Du hier zwischen sechs verschiedenfarbigen Instrumententafeln und Lenkrädern wählen. Zusätzlich stehen zwei neue Holz-Leder-Lenkräder, verschiedenfarbige Gurte und die belederten Haltegriffe mit G manufaktur Schriftzug zur Wahl. Drei verschiedene Sitzmuster, eine Vielfalt verschiedenster Farben, ob zweifarbige oder komplett gefärbte Sitze, farbige Ziernähte, es scheint nichts unmöglich. Kennzeichnend für die G manufaktur ist stets kunstvolle Handarbeit.

Aber auch ohne G Manufactur Angebot, die G-Klasse weiß in jeder Ausführung mit hochwertigen Materialien und tadelloser Verarbeitung zu begeistern. Gepaart mit Liebe zum Detail und einer Technik-Affinität die man bis dato aus einer G-Klasse nicht kannte.

Zwar verbauen die Stuttgarter in der Basis-Ausstattung weiterhin analoge Rundinstrumente (aber auch dieser Look gefällt mir sehr gut), doch die meist verkauften Modelle dürften wie mein Testwagen mit dem neuen Widescreen-Cockpit vorfahren. Mir bereits aus zahlreichen anderen Mercedes-Modellen bekannt, sorgt es auch in der riesigen G-Klasse für Staunen.

Die je zwei je 12,3 Zoll großen Displays, die unter einer durchgehenden Glasscheibe scheinbar zu einem verschmelzen, sorgen für eine unglaublich moderne Anmutung, die aber wiederum sehr gelungen mit der edlen ausgeführten Armatureneinheit harmoniert. Die virtuelle Instrumentenanzeige ist gestochen scharf und bietet die Möglichkeit, verschiedene Inhalte anzuzeigen. Darüber hinaus kannst Du aus drei verschiedenen Anzeigestile wählen: Klassisch, Sportlich und Progressiv.

Bedienmöglichkeiten stehen Dir in der G-Klasse verschiedene zur Wahl, Kernelement stellt das Touchpad mit Controller in der Mittelkonsole dar. Haptische Impulse und zusätzliche akustische Rückmeldungen per Lautsprecher vereinfachen hier die Handhabung und ich muss den Blick nicht von der Straße wenden.

Direkttasten erlauben zudem eine schnelle Ansteuerung gewisser Funktionen. Um die diversen Fahrassistenz-Systeme direkt anzusteuern, hat Mercedes zusätzlich oberhalb des Lichtdrehschalters eine Bedienleiste angebracht.

Mit COMAND Online und Mercedes me connect fühle ich mich bestens mit dem Fahrzeug vernetzt und kann dank Live-Traffic-Verkehrsinformationen und Car-to-X-Kommunikation auch nervige Staus einfach umfahren und werde vor möglichen Gefahrenquellen gewarnt.

Wenn schon, denn schon. Getreu diesem Motto, kam ich in meinem G in den Genuss der aufpreispflichtigen Aktiv-Multikontursitze. Mit aufblasbaren Luftkammern in den Wangen, garantiert mir das Gestühl nicht nur tollen Seitenhalt und füllt oder leert die Seitenwangen nach Fahrsituation, ich werde auch von der Heiz-, Kühl- und der Massagefunktion verwöhnt. Gleich aus acht Massageprogrammen kann ich wählen, darunter auch Programme die in Verbindung mit der Sitzheizung agieren. Herrlich. Eine elektrisch einstellbare Lordosenstütze scheint hier nur selbstverständlich… mein rundum positiver Eindruck wird von den Experten der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ bestätigt.

Die G-Klasse ist seit jeher nicht klein geraten, doch mit dem Generationswechsel legt der Geländewagen nochmal über fünf Zentimeter in der Länge und um stolze 12 Zentimeter in der Breite zu. Die G-Klasse bietet in ihrer aktuellen Generation so spürbar mehr Platz für alle Insassen.

Mit 667 Liter hält der Kofferraum auch bei voller Sitzplatznutzung reichlich Platz bereit, klappe ich die Rücksitze im Verhältnis 60/40 zusätzlich vollständig um, kann ich auf ein stolzes Stauvolumen von 1.941 Liter zugreifen.

Der Mercedes-Benz G 500 setzt auf ein Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, das mir mittels DYNAMIC SELECT auf Knopfdruck verschiedene Fahrprogramme zur Seite stellt. Diese Modi nehmen jedoch nicht nur Einfluss auf Fahrwerk oder Lenkung, auch Motor und Getriebe werden entsprechend beeinflusst und sogar die Eigenschaften der Assistenzsysteme werden mit einbezogen.

Das Fahrwerk ist keine Sänfte und das ist auch gut so, denn mit 2,6 Tonnen kämpft der G unbestritten in der Schwergewichtsklasse und da würde mir ein weiches aufschaukelndes Fahrgefühl wirklich aufstoßen.

Immer wieder beeindruckend, wie spielerisch und souverän sich der G trotz seiner Größe und einem Wendekreis von 13,6 Metern auch auf die engste Lücke einparken lässt, die neue elektromechanische Lenkung ermöglicht ein einfaches manövrieren und die Rund-um-Kameras verschaffen letztlich den perfekten Überblick. Mit dem Aktiven Park-Assistent kannst Du Dich auch bequem einparken lassen.

Das neue AGILITY CONTROL Fahrwerk entstand in Zusammenarbeit mit AMG und während man hier auf eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse setzt und auch am Allradantrieb ordentlich Hand angelegt hat, verbauen die Ingenieure weiterhin und serienmäßig einen Leiterrahmen, eine Domstrebe verbindet jetzt allerdings die vorderen Federbeindome, was die Torsionssteifigkeit des Leiterrahmens erhöht. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über drei optimierte 100-prozentige Differenzialsperren die unverändert über drei Tasten direkt angewählt werden können, ebenfalls Serie, die Geländeuntersetzung LOW RANGE.

Diese bietet nun ein Untersetzungsverhältnis von 2,93 statt 2,1 und hilft gerade beim Bergabfahren. Eine Bergabfahrhilfe wie SUVs sie bieten, braucht der G gar nicht, denn mit dieser Untersetzung fährt der G im ersten Gang auch absurd steile Hänge kontrolliert herunter, ohne bremsen zu müssen. Geht es wieder Bergauf, staune ich ebenso, denn welch Anstiege die G-Klasse bewältigen kann und das auch mit solch einer Gelassenheit. Unbeschreiblich.

Mit einer Bodenfreiheit von 270 Millimetern, einer Steigfähigkeit bis zu 100 % bei entsprechendem Untergrund, einer Schräglage bis zu 70 Prozent, einer maximalen Wattiefe von 70 cm bei Wasser- und Schlammpassagen, dass sind stolze 10 Zentimeter mehr als beim Vorgänger, sowie einem Böschungswinkel von 30° hinten und 31° vorne und dem Rampenwinkel von 26° wird bereits auf dem Papier klar, diese Offroad-Performance ist beispiellos. Wer soll hier die G-Klasse noch aus der Ruhe bringen? Im Grunde nur der eigene Mut oder in meinem Fall die Angst um das edle Blechkleid. Ja, ich bin verrückt, aber wie sehr würde mich eine unschöne Schramme schmerzen. Und wie sehr ich das Blechkleid auch schonen möchte, einen Ausflug ins Gelände muss man in der G-Klasse einfach erlebt haben.

Neben den vier Fahrprogrammen „Comfort“, „Sport“, „Eco“ und „Individual“ ist es besonders der neue „G-Mode“ der Offroad-Fans reizt. In diesen Mode wechselt das Fahrzeug automatisch, sobald ich eine der drei Differenzialsperren bemühe oder die Geländeuntersetzung LOW RANGE eingelegt habe. Während ein kleines aufleuchtendes G in der Instrumenteneinheit aufleuchtet, wechseln diverse Einstellungen der Dämpfer, der Lenkung und der Gaspedalkennlinie auf maximale Geländegängigkeit, die Schaltung hält sich mit unnötigen Schaltvorgängen zurück.

Mit welch einer Leichtfüßigkeit der Mercedes-Benz G 500 hier agiert, ist im Grunde nicht in Worte zu fassen, man muss es einfach erleben. Um diese Extreme wirklich mal ausreizen und das enorme Potential auf legalem Weg ausschöpfen zu können, sei ein Ausflug in das G-Class Experience Center empfohlen. Rund 15 Kilometer südlich von Graz entfernt hast Du dort die Gelegenheit, Dich und die G-Klasse herauszufordern.

Bevor es wieder auf die Straße zurück in das zivile Leben zurückgeht, gönne ich mir aber natürlich erst mal eine Fahrt durch die Waschanlage. Vorher sei jedoch der manuelle Griff zur Schaumbürste und dem Dampfstrahler empfohlen, da die Waschanlage es ansonsten nicht schafft die Mercedes-Benz G-Klasse rundum vom Schmutz zu befreien, egal welches Waschprogramm Du auch wählst.

Downsizing, Elektromobilität, CO2-Emissionen, Ökobilanz… Begriffe, die unsere heutige Autowelt prägen. Beim Mercedes-Benz G 500 lasse ich mir dagegen folgende Worte immer wieder auf der Zunge zergehen: acht Zylinder, vier Liter Hubraum, Turboaufladung, 310 kW / 422 PS Performance. Unvernünftig und nicht mehr zeitgemäß, aber für Autoenthusiasten einfach immer noch die schönste Sache der Welt.

So möchte ich einfach für einen kurzen Moment die Vernunft ausklammern, den Startknopf betätigen – ja, nun wird auch beim G das Feuerwerk nicht mehr per Schlüssel gestartet – und den Biturbo-V8 zum Leben erwecken. Und da ist sie auch schon, die Gänsehaut die durch das kurze Aufbrausen des Achtzylinders entlockt wird. Einen sonoren wunderschönen Motorsound bewahrt sich der G 500 zu jeder Zeit, tritt bei entschleunigter Fahrweise aber doch sehr in den Hintergrund und ist alles andere als aufdringlich.

Umso mehr bereitet es mir Freude, durch einen dezenten Gasstoß das kernige Blubbern zu entlocken. Bei vollem Tritt aufs Gaspedal lasse ich den G auch gerne mal aufbrüllen und staune über die 5,9 Sekunden die gerade mal für den Sprint von null auf Tempo 100 vergehen. Das maximale Drehmoment von 610 Newtonmetern entfaltet sich bei 2000 Touren voll, während die neue Wandler-Automatik 9G-TRONIC schnell und sanft schaltet. Mit der G-Klasse kannst Du bis zu 210 km/h schnell fahren.

Die Durchschnittsverbrauchanzeige hört dann allerdings bei Punkt 30 Liter auf, bei vollem Tritt aufs Gaspedal ist jedoch förmlich zu spüren, hier fließt noch mehr durch die Spritleitungen. Fakt ist, der G 500 war von mir nicht unter 15 Liter zu bewegen, auch im Ecomodus nicht. Die von Daimler angegebenen 11 1/2 Liter habe ich somit verfehlt. Stattdessen waren 17 Liter die Regel, der riesige Tank erlaubt aber dennoch das Zurücklegen von sehr weiten Strecken. Entsprechend sollte man Zeit an der Zapfsäule einplanen… aber geht natürlich immer noch schneller, als bei einem Elektroauto die Batterien zu laden.

Spaß beiseite, wie emotional und eindrucksvoll der G 500 auch agiert, mit den vom Hersteller angegebenen CO2-Emissionen von 263 g/km im kombinierten Zyklus kann das Fahrzeug natürlich keineswegs glänzen. Euro 6d erfüllt der G allerdings in allen Ausführungen.

Wiederum vorbildlich aufgestellt, präsentiert sich die Mercedes-Benz G-Klasse in Sachen Fahrassistenzsysteme.

Solltest Du beispielsweise unbeabsichtigt eine gestrichelte oder durchgezogene Linie überfahren, warnt Dich der aktive Spurhalte-Assistent durch Vibrationen am Lenkrad. Befindet sich auf der Gegenfahrbahn zudem ein Fahrzeug, greift das System mit einem einseitigen Bremseingriff ein und verhindert eine Kollision.

Auch der Totwinkel-Assistent unterstützt Dich und signalisiert mittels eines gelben bzw. roten Warndreiecks im Außenspiegel, wenn sich ein anderer Verkehrsteilnehmer im entsprechenden nicht einsehbaren Winkel befindet. Bei Bedarf wird die optische Warnung auch um einen akustischen Signalton ergänzt.

Auch bei der Einhaltung des Sicherheitsabstandes und der Geschwindigkeitsanpassung unterstützt Dich das Fahrzeug, leistet der Aktive Abstands-Assistent, genannt DISTRONIC hier feine Arbeit.

Während der Verkehrszeichen-Assistent Dich über Geschwindigkeitslimits und Überholverbote informiert und vor Einfahrverboten warnt.

Im PRE-SAFE System enthalten, ist der sogenannte PRE-SAFE Sound, diese Funktion erzeugt ein Rauschen aus den Lautsprechern und kann bei einem drohenden Crash einen Schutzreflex auslösen. Koppelt sich Dein Gehör kurz ab und schützt sich so vor lauten beim Aufprall auftretenden Geräuschen.

Der Aktive Brems-Assistent möchte Auffahrunfälle und Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern von vorne herein vermeiden. Neben einer Abstands- und Kollisionswarnung umfasst der Assistent auch eine situationsgerechte Bremsverstärkung und kann sogar eine autonome Notbremsung einleiten, sollte Dein Tritt aufs Bremspedal nicht ausreichen.

Mit dem Kapitel Kosten ist es letztlich nicht nur mit dem Kaufpreis getan, denn selbst wer die 110.205,90 Euro Startpreis für den Mercedes-Benz G 500 aufbringt, muss bedenken, allein für die Extras werden rasch viele weitere Euro mehr fällig und dann muss man sich in jedem Fall den Unterhalt leisten können. Steuern, Versicherung und dann diese Spritkosten. Dies beschäftigt letztlich aber wohl nur Interessenten wie mich, die von der G-Klasse einfach weiter träumen.

Unter der 100.000er-Marke gibt es beim Mercedes-Benz G übrigens einzig den 350 d und über dem G 500 rangiert der 585 PS starke Mercedes-AMG G 63 mit 152.724,60 Euro.

Stand: März 2020; Test und Fotos: CARWALK – Der Autoblog

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