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Mitsubishi Eclipse Cross EV – Neue Batterien, mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten

Erst kürzlich durfte ich den vollelektrischen Mitsubishi Eclipse Cross EV ausgiebig auf Herz und Nieren prüfen. Ein SUV, das mit seinem markanten Auftritt, einem harmonischen Fahrverhalten und einem angenehm niedrigen Verbrauch zu überzeugen wusste. Wer mehr über den Japaner erfahren möchte, findet in meinem ausführlichen Fahrbericht sämtliche Details und natürlich meine ganz persönlichen Eindrücke.

Doch Mitsubishi ruht sich auf dem bisherigen Angebot nicht aus. Vielmehr erweitern die Japaner die Vielfalt ihres elektrischen SUV und legen bei der Batterietechnik noch einmal nach. Neben einer neuen, günstigeren Akkuvariante für mittlere Reichweiten erhält auch das bisherige Langstreckenmodell ein interessantes Upgrade. Mehr Auswahl, zusätzliche Reichweite und vor allem kürzere Ladezeiten stehen auf dem Programm.

67 kWh – Der neue Einstieg in die elektrische Welt

Nicht jeder benötigt schließlich eine riesige Batterie, um entspannt elektrisch unterwegs zu sein. Wer überwiegend im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken fährt, dürfte sich deshalb über die neue 67-kWh-Batterie freuen.

Mitsubishi setzt hier auf die Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) und verspricht eine Reichweite von bis zu 466 Kilometern nach WLTP. Ein durchaus ordentlicher Wert, der für viele alltägliche Fahrprofile mehr als ausreichend sein dürfte.

Besonders interessant ist allerdings die Ladeleistung. Mit bis zu 165 kW am DC-Schnelllader soll sich der Akku innerhalb von rund 24 Minuten von 15 auf 80 Prozent bringen lassen. Damit ist die kleinere Batterie beim Schnellladen sogar flotter als die größere Variante.

An einer entsprechenden Wechselstrom-Ladesäule stehen serienmäßig 11 kW zur Verfügung, optional ist auch ein 22-kW-Bordlader erhältlich.

89 kWh – Mehr Reichweite und weniger Zeit an der Ladesäule

Auch die Langstreckenversion profitiert von der Weiterentwicklung. Die bisherige 87-kWh-Batterie, die bereits in meinem Testwagen zum Einsatz kam, wird durch einen neuen 89-kWh-Akku mit Nickel-Mangan-Kobalt-Technologie (NMC) ersetzt.

Damit wächst die maximale Reichweite von bislang 627 auf nunmehr 641 Kilometer nach WLTP. Ein Zuwachs von 14 Kilometern, der für sich genommen sicherlich keine Revolution darstellt.

Viel interessanter finde ich allerdings, was Mitsubishi beim Laden erreicht hat. Zwar bleibt die maximale DC-Ladeleistung bei 150 kW, doch die Zeit für den Ladevorgang von 15 auf 80 Prozent verkürzt sich um bis zu neun Minuten auf rund 28 Minuten.

Und genau hier liegt für mich der eigentliche Fortschritt. Denn was nützt die größte Reichweite, wenn man anschließend unnötig lange an der Ladesäule verbringen muss? Gerade auf längeren Reisen zählt schließlich jede Minute.

Beim AC-Laden bleibt es bei serienmäßigen 11 kW beziehungsweise optionalen 22 kW.

Bewährter Antrieb, mehr Auswahl

Unabhängig von der gewählten Batterie bleibt der elektrische Antrieb unverändert. Beide Varianten leisten 160 kW (218 PS) und bieten eine Anhängelast von bis zu 1.100 Kilogramm.

Mitsubishi setzt somit nicht auf zusätzliche Leistung, sondern konzentriert sich auf das, was im elektrischen Alltag tatsächlich zählt: unterschiedliche Reichweiten für unterschiedliche Bedürfnisse und eine verbesserte Ladeperformance.

Ursprünglich waren die zusätzliche Batterievariante und die neue Einstiegsausstattung Diamant bereits für Mitte 2026 angekündigt. Die Einführung verschiebt sich jedoch. Mit den neuen Versionen wird nun gegen Ende 2026 beziehungsweise zum Jahreswechsel 2027 gerechnet.

Damit wächst die Auswahl beim Mitsubishi Eclipse Cross EV erfreulich. Wer regelmäßig lange Strecken zurücklegt, profitiert künftig von einer nochmals verbesserten Langstreckenversion. Wer dagegen nicht ständig die maximale Reichweite benötigt, bekommt mit dem kleineren Akku eine interessante Alternative.

Und ganz nebenbei zeigt Mitsubishi, dass bei einem Elektroauto nicht zwangsläufig immer mehr Leistung gefragt ist. Manchmal sind es eben die kleinen, aber entscheidenden Verbesserungen, die im Alltag den größten Unterschied machen.

Stand: Oktober 2026; Text und Fotos: Lexi Lind

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