Ferrari F8 Tributo

Am 5. März findet auf dem Genfer Autosalon 2019 die offizielle Weltpremiere des neuen Ferrari F8 Tributo statt, schon heute zeigen die Italiener uns erste Fotos und geben uns konkrete Infos mit auf den Weg. Nur zu den Preisen und der Markteinführung äußert sich Ferrari noch nicht. Mit 720 PS und einer rekordverdächtigen spezifischen Leistung von 185 PS/l ist dies der bislang leistungsstärkste V8-Motor in einem Serienwagen von Ferrari, der den Maßstab setzt – nicht nur für Turbomotoren, sondern für Motoren im Allgemeinen.

Der F8 Tributo tritt an die Stelle des 488 GTB, erhöht dessen Performance und liefert eine noch bessere Kontrolle beim Fahren am Limit sowie einen höheren Komfort an Bord. Der F8 Tributo bietet 720 PS (50 PS mehr als sein Vorgängermodell) und kann überdies mit einer Steigerung der aerodynamischen Effizienz (10 %) sowie der jüngsten Generation des Side Slip Control Systems  (SSCS 6.1) aufwarten. Damit bietet er nicht nur die höchste, sondern auch die am besten nutzbare Leistung seiner Reihe.

Ohne auch nur ein geringes Anzeichen von Turboloch und mit einem einzigartigen und faszinierenden Sound soll das Fahrzeug eine einfache Handhabung und sofortige Nutzbarkeit des hohen Drehmoments auch dank modernster Fahrdynamiklösungen bieten. Darunter die Aktivierung des „Ferrari Dynamic Enhancer“ (FDE+) erstmals auch in der Position RACE des Manettino, um es immer mehr Fahrern zu ermöglichen, ans Limit zu gehen, ohne die Sicherheit zu gefährden. Der Lenkradkranz mit geringerem Durchmesser sorgt für eine bessere Haptik und erhöht das Gefühl der Wendigkeit. Zudem konnte das Trockengewicht im Vergleich zum 488 GTB um 40 kg gesenkt werden. Das steigert Ansprechsprechverhalten und Fahrspaß, ohne den Komfort im Interieur zu beeinträchtigen.

Das Interieur des Fahrzeugs bewahrt den klassischen „Cockpit“-Stil der Berlinettas mit Mittel-Heckmotor, wurde aber in allen Komponenten von Armaturenbrett, Türverkleidung und Tunnel vollständig neu gestaltet. Die neue HMI-Generation (Human Machine Interface oder Mensch-Maschinen-Schnittstelle) mit runden Düsen, neuem Lenkrad und Bedienelementen und neuem 7 Zoll-Touchscreen-Beifahrerdisplay verbessert deutlich den Komfort an Bord für Fahrer und Beifahrer.

Die Ausschöpfung der Leistung des außergewöhnlichen Motors wird durch die Integration modernster aerodynamischer Lösungen in die Fahrzeugkarosserie ermöglicht, die wie beim 488 Pista direkt auf den Erfahrungen aus dem Rennsport aufbauen. Vom 488 Pista hat der F8 Tributo verschiedenste Lösungen für das Thermomanagement des Motors übernommen, z.B. die nach hinten geneigten Frontkühler und die dynamischen Lufteinlässe, die von den Flanken auf die beiden Seiten des Spoilers verlagert wurden.

Der vom Centro Stile Ferrari kreierte F8 Tributo schlägt eine Brücke zu einer neuen Designsprache, die weiterhin insbesondere die für Ferrari typische Höchstleistung und aerodynamische Effizienz hervorhebt.

Die Front ist stark vom Einbau des S-Duct geprägt. Die Lösung, die bereits beim 488 Pista zum Einsatz kam, wurde hier entsprechend der Änderungen an der Front des neuen Wagens überarbeitet. Der S-Duct allein sorgt für eine 15-prozentige Steigerung des Anpressdrucks im Vergleich zum 488 GTB. Neue kompaktere, horizontale LED-Frontscheinwerfer haben es den Aerodynamiktechnikern ermöglicht, neue Bremskühlschächte in Kombination mit jenen außen am Stoßfänger einzubauen. So verbessert sich der Luftstrom im gesamten Radgehäuse und es ist kein größeres Bremssystem aufgrund der höheren Geschwindigkeiten des Fahrzeugs nötig.

Die neue modellierte Heckscheibe aus Lexan bringt den Motorraum zur Geltung und interpretiert das charakteristischste Designelement des legendären F40 auf moderne Weise. Die Luftschlitze leiten die warme Luft aus dem Motorraum ab, ohne die Effizienz des angeblasenen Spoilers zu beeinträchtigen, der weiter optimiert wurde, um den Anpressdruck im Heckbereich des Fahrzeugs zu erhöhen. Der Spoiler umhüllt die Heckscheinwerfer und senkt den Schwerpunkt des Fahrzeugs optisch ab. Darüber hinaus ermöglicht er die Rückkehr zum klassischen Doppelscheinwerfer, eingebettet in das Heck in der gleichen Farbe wie die Karosserie. Alles Details, die das Design der ersten Achtzylinder-Berlinettas aufgreifen, wie z.B. des 308 GTB von 1975, dem Begründer der Dynastie.

Stand: Februar 2019, Fotos: Ferrari

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