Neuer Suzuki Jimny: Mut zur Kante

UPDATE:
Die Preise für den neuen Suzuki Jimny stehen fest: Die Neuauflage startet ab 17.915 Euro. Suzuki bietet den Jimny in den Ausstattungslinien Comfort ab 17.915 Euro und Comfort+ ab 19.985 Euro an, der bewährte Allradantrieb ALLGRIP PRO ist serienmäßig an Bord. Premiere im Handel feiert der Geländegänger am 27. und 28. Oktober 2018.

Zwei Jahrzehnte nach dem Debüt der ersten Generation und mit fast 50 Jahren Suzuki Allradhistorie im Rücken geht im Herbst dieses Jahres der neue Suzuki Jimny an den Start. Mit kantigem Design, funktionalem Innenraum und leistungsfähiger Allradtechnik bleibt er auch in seiner Neuauflage ein authentischer Offroader.

Den unverwechselbaren Stil und seine klare rechteckige Form des populären Vorgängers bringt der neue Suzuki Jimny gelungen in ein neues Zeitalter, der rechteckige Aufbau und die flache Motorhaube garantieren dabei beste Übersicht in alle Richtungen.

Vorne sorgen der schwarze, schlicht gestaltete Kühlergrill mit klassischen Vertikalstreben, die typischen Rundscheinwerfer und die separaten Blinkleuchten für einen charakteristischen Auftritt. In der Seitenansicht erinnern die serienmäßigen schwarzen 15-Zoll-Stahlfelgen in der Ausstattungslinie Comfort an frühere Suzuki Geländewagen, während in der Ausstattung Comfort+ die 15-Zoll-Leichtmetallfelgen in dunkler Metallic-Optik das kraftvolle Design unterstreichen.

Weitere Design-Merkmale sind die Ablaufrinnen an den Dachrändern, die beim Öffnen und Schließen der Türen ein Eindringen von Regenwasser in den Innenraum verhindern, sowie markante Schutzplanken an den Radhäusern und Seitenschwellern. Typisch für die Vorgänger des Jimny sind auch die in den hinteren Stoßfänger integrierten Rückleuchten – eine Anordnung, die zu einem klareren Heck-Design beiträgt und eine größere Heckklappenöffnung ermöglicht. Dadurch lässt sich das Gepäckabteil besser be- und entladen.

Sieben Außenlackierungen umfasst das Farbprogramm für den neuen Jimny, darunter drei Zweifarben-Lackierungen mit jeweils schwarzem Dach sowie zwei neu und exklusiv für den Jimny entwickelte Farbtöne: Das helle „Kinetic Yellow“ sorgt für maximale Sichtbarkeit bei schlechten Witterungsbedingungen oder auf der Baustelle, während „Jungle Green“ perfekt mit einer natürlichen Umgebung harmoniert.

Zum schnörkellosen Außendesign des 3.645 mm kurzen Jimny passt das aufgeräumte Interieur: Geradlinig, praktisch und bodenständig.

Die Instrumenteneinheit und die daneben angeordneten Teile besitzen eine kratzfeste, angeraute Oberfläche, Griffe und Schalter können selbst bei Fahrten im Gelände sowie im Arbeitseinsatz mit Handschuhen einfach und sicher bedient werden. Die Instrumente sitzen in kubischen Gehäusen, sind stets beleuchtet und bieten auch bei schnell zwischen sonnig und schattig wechselnden äußeren Bedingungen eine gute Ablesbarkeit. Nichts lenkt den Fahrer hier vom Fahren ab, alle Instrumente und Regler sind dort, wo sie im Sinne einer einfachen und schnellen Benutzung hingehören.

Das Gepäckabteil lässt sich durch Umklappen der im Verhältnis 50:50 geteilten Rücksitze auf 377 Liter Ladevolumen erweitern. Das sind 53 Liter mehr als beim Vorgänger. Der Ladeboden ist mit der in der Ausstattungslinie Comfort+ serienmäßigen Laderaumbox komplett flach, die Sitze und Innenverkleidung wurden so gestaltet, dass sich die Breite des Innenraums bestmöglich ausnutzen lässt. Die Rückseite der hinteren Sitze und der Boden des Laderaums sind mit Kunststoff verkleidet, um Schmutz und Flecken leicht entfernen zu können. Vorrichtungen für Gepäckhaken und andere Befestigungen an den Seiten und im Boden erlauben eine flexible Nutzung des Kofferraums.

Auch technisch bleibt der neue Jimny dem Charakter seines Vorgängers treu. Der neue Jimny bringt alle Voraussetzungen für echte Offroad-Abenteuer mit: den robusten Leiterrahmen, die steife Radaufhängung mit Starrachsen und Panhardstab vorne und hinten sowie den zuschaltbaren ALLGRIP PRO Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Zusätzliche Verstrebungen erhöhen die Steifigkeit des Leiterrahmens, was sich positiv auf Fahrkomfort und Stabilität – auch bei Onroad-Fahrten – auswirkt. Ein neuer Lenkungsdämpfer in der vorderen Radaufhängung reduziert Vibrationen im Lenkrad und steigert die Lenkpräzision.

Die Leiterrahmenstruktur dient bei Geländefahrten als robuste Basis für die Fahrwerkskomponenten und stabilisiert das Fahrzeug auf unebener Fahrbahn. Ein neuer X-Träger und zwei zusätzliche Querträger erhöhen die Verwindungssteifigkeit des Leiterrahmens. Für das Überwinden von Hindernissen und das Bewältigen steiler Anstiege verfügt der Jimny über einen Böschungswinkel vorn von 36 Grad, einen Rampenwinkel von 27 Grad und einen Böschungswinkel hinten von 48 Grad. Bereits beim Vorgänger haben sich die Starrachsen vorn und hinten im anspruchsvollen Geländeeinsatz bewährt. Wird beispielsweise beim Überfahren eines Hindernisses das rechte Rad nach oben gehoben, drückt die feste Verbindung das linke Rad nach unten und verbessert damit den Grip.

Wie sein Vorgänger verfügt der neue Jimny über den zuschaltbaren Suzuki Allradantrieb ALLGRIP PRO mit Geländeuntersetzung. Per von Hand betätigtem Wählhebel, der direkt mit dem Verteilergetriebe verbunden ist, kann der Fahrer ganz einfach zwischen Zweirad- (2H), Allradantrieb (4H) und Untersetzung (4L) wechseln. Bei aktivierter Geländeuntersetzung wird in allen Gängen zusätzliches Drehmoment an die Räder geschickt, um auf rauem Terrain und steilen Anstiegen ausreichend Antriebskraft sicherzustellen.

Bei Traktionsverlusten an diagonal gegenüberliegenden Rädern wird das Antriebsmoment über einen von der Traktionskontrolle ausgelösten gezielten Bremseneingriff am durchdrehenden Rad an die Räder mit der höheren Traktion geleitet. Dieses System erlaubt ein Weiterfahren auf glatter und unebener Fahrbahn mit unterschiedlicher Beschaffenheit links und rechts. In allen Versionen ist der Jimny zudem mit einer Berganfahrhilfe und einer Bergabfahrhilfe ausgerüstet.

Anstelle des 1,3-Liter-Motors aus dem Vorgänger kommt im neuen Suzuki Jimny ein 1,5-Liter-Benzinmotor mit vier Zylindern und Saugrohreinspritzung zum Einsatz. Trotz des größeren Hubraums ist der Motor kleiner und 15 Prozent leichter als das Triebwerk im Vorgängermodell, was zu günstigeren Verbrauchseigenschaften beiträgt. Der Vierzylinder-Benziner produziert eine Leistung von 75 kW (102 PS) und entwickelt über das gesamte Drehzahlband mehr Drehmoment als der Vorgänger. Das maximale Drehmoment von 130 Nm wird bei 4.000 U/min freigesetzt.

Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein manuelles Fünfganggetriebe, dessen optimierte Übersetzung zu einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch beiträgt. Der Schalthebel wurde neugestaltet, um Vibrationen zu reduzieren, und bietet ein stabileres und direkteres Gefühl beim Gangwechsel. Optional ist ein ebenfalls modifiziertes Vierstufen-Automatikgetriebe verfügbar.

Die Dual-Sensor-gestützte aktive Bremsunterstützung erkennt im Suzuki Jimny eine drohende Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder Fußgänger und warnt Dich optisch und akustisch. Bleibt eine Reaktion dennoch aus, wird das Fahrzeug automatisch abgebremst, um einen Zusammenstoß zu verhindern oder die Unfallfolgen zu verringern. DSBS ist in allen Ausstattungslinien ebenso an Bord wie eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhaltewarnsystem und ein Fernlichtassistent. Erstmals in einem Suzuki Modell verbaut, ist darüber hinaus eine Verkehrszeichenerkennung.

Suzuki bietet den neuen Jimny in den beiden umfangreichen Ausstattungslinien Comfort und Comfort+ an. Die offiziellen Preise für den neuen Jimny werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Stand: Juli 2018; Fotos: Suzuki

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