Mercedes-Benz GLE

Mercedes-Benz hat die Nomenklatur ihrer SUV- und Geländewagenpalette über den Haufen geworfen und in Reminiszenz an die legendäre G-Klasse neu benannt. So tragen die Bezeichnungen nun immer ein G am Anfang, es folgt ein L und der dritte Buchstabe gibt Auskunft über das genaue Modell. Den Auftakt machte der kleine GLA, das GLE Coupé setzte die Änderungen fort und nun wird aus der bekannten M-Klasse der neue GLE.

Mercedes GLE 07Außerdem hat Mercedes-Benz dem sehr beliebten SUV ein gründliches Facelift verpasst, dies beinhaltet nicht nur optischen Retuschen außen wie innen, der GLE kann auch mit einem komplett überarbeiteten Motorenprogramm das mit reduziertem Kraftstoffverbrauch und geringeren CO2-Emissionen und erstmals mit einem Plug-In Hybrid aufwarten kann. Gleichzeitig feiern die High Performance-SUV Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC und GLE 63 S 4MATIC ihre Weltpremiere.

Ebenso neu ist das rein hinterradangetriebene Einstiegsmodell GLE 250 d
Das 150 kW (204 PS) starke Vierzylinder-Dieselmodell GLE 250 d kommt auf einen bis dato unerreichten Kraftstoffverbrauch in seinem Segment, verspricht Mercedes-Benz doch 5,4 Liter auf hundert Kilometer und einen unglaublichen CO2-Ausstoß von 140 g/km.

Einen weiteren Reiz stellt die stets bei den Dieselmotoren serienmäßig verbaute neunstufige Automatik 9G-TRONIC dar, die erstmals auch mit der optional lieferbaren Geländeuntersetzung und Zentralsperre, erhältlich ist.

Mercedes GLE 02Beeindruckende Reaktionen ruft auch der GLE 500 e 4MATIC mit innovativer Plugin-Hybrid-Technologie hervor. Mit einer Systemleistung von 325 kW (442 PS) setzt diese Motorvariante nicht nur auf fulminante Fahrleistungen, sondern auch auf höchste Effizienz. Steht der 500 e mit einer CO2-Emission von 78 g/km und 3,3 l/100 km ganz oben im Lastenheft. Mit einem elektrischen Verbrauch von 16,7 kWh/100 km erzielt das SUV in seinem Segment Bestwerte und kann bis zu 30 Kilometer emissionsfrei zurücklegen.

Nach der Neuordnung der Typbezeichnungen heißt das stärkste Pferd im Stall jetzt Mercedes-AMG GLE 63. Neben der Basis-Variante mit 410 kW (557 PS) kommt der AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor als sportliches S-Modell sogar auf satte 430 kW (585 PS). Um dieser Leistung auch mit entsprechender Fahrdynamik gerecht zu werden, wurde dieses grundlegend überarbeitet.

Mit dem charakteristischen AMG-Familiengesicht mit „A-Wing“ und Twinblade-Kühlergrill strahlt der GLE aber auch hier noch mehr Dynamik aus, als es noch beim Vorgänger der Fall war.

Mercedes GLE 03Mit einem AMG wird man sich wohl weniger ins raue Gelände wagen und auch der neue GLE wird dort nur von den wenigsten Kunden eingesetzt. Die aber doch öfter den Ritt ins Abenteuer suchen, sollten das aufpreispflichtige Offroad-Technik-Paket ordern.

So wird die Fahrdynamikregelung DYNAMIC SELECT mit den Fahrmodi INDIVIDUAL, COMFORT, GLÄTTE und SPORT um den OFFROAD+-Modus ergänzt. Während die Fahrer der 4MATIC-Modelle bei leichtem Gelände die OFFROAD-Funktion wählen können, greifen bei OFFROAD+ je nach Bedarf die Geländeuntersetzung und eine hundertprozentige Mittendifferentialsperre ein.

Unterstützend wirken hier auch die erweiterten Funktionsumfänge der Luftfederung AIRMATIC mit erhöhten Fahrniveaus bis zu einer Bodenfreiheit von 285 Millimeter und einer Wattiefe von 600 Millimeter.

Mercedes GLE 05Die aktive Wankstabilisierung ACTIVE CURVE SYSTEM kann auf Wunsch bei den Modellen GLE 350 d 4MATIC, GLE 400 4MATIC und GLE 500 4MATIC sowohl mit dem AIRMATIC-Paket inklusive Luftfederung und ADS als auch mit dem Offroad-Technik-Paket kombiniert werden. Das System arbeitet an der Vorder- und Hinterachse mit aktiven Querstabilisatoren und kompensiert den Wankwinkel des Aufbaus bei Kurvenfahrt. Dadurch steigen Agilität und Fahrspaß. Gleichzeitig erhöht das System die Fahrstabilität und damit die Sicherheit gerade bei höheren Geschwindigkeiten.

Apropos Sicherheit… die M-Klasse, entschuldige der neue GLE, trumpft hier mit einem Seitenwindassistent, dem BAS PLUS inklusive Kreuzungs-Assistent, dem Aktivem Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten, einem Stau-Assistenten, der Fußgängererkennung, dem Park-Assistenten, dem LED Intelligent Light System und so einigem mehr auch in diesem Punkt ganz groß auf, verlangt aber für die meisten Features Extra-Geld. Und dann wären da ja noch die zahlreichen reizvollen Komfortausstattungen die Mercedes für das SUV im Gepäck hat… um wie viel die Preise letztlich steigen, bleibt noch abzuwarten, da die Stuttgarter diese noch nicht bekannt gegeben haben.

Weitere Bilder (zum Vergrößern bitte anklicken):

Stand: März 2015; Fotos: Mercedes-Benz

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