BÄÄÄÄM, hier kommt der Jeep Grand Cherokee Trackhawk

Ein 6,2-Liter-Kompressor-V8, unglaubliche 717 PS und gewaltige 875 Newtonmeter und das alles unter der Haube des neuen Jeep Grand Cherokee Trackhawk. Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Befeuert davon, wuchtet sich sich das 2,4 Tonnen schwere SUV in unfassbaren 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wird bis zu 290 Stundenkilometer schnell.

Mit der serienmäßig verbauten Launch-Control garantiert Jeep eine Beschleunigungsleistung wie aus dem Rennfahrer-Lehrbuch: pfeilschnell und exakt geradeaus.

BMW, Mercedes, Porsche und Audi werden Augen machen, kommen unsere deutschen Premium-Hersteller an diese Leistungen „noch“ nicht ran.

Der Trackhawk ist stets an eine TorqueFlite Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt und leitet seine Kraft an das Jeep Quadra-Trac Vierradantriebs-System weiter, und wartet darüber hinaus mit einer  elektronischen Schlupfbegrenzung im Hinterachsdifferenzial und aktivem Verteilergetriebe auf.

Bei solch gewaltigen Leistungen müssen auch die Bremsen stimmen, mit 400 Millimeter großen Hochleistungs-Brembo-Bremsen vorne und 350 Millimeter großen Scheiben hinten verspricht Jeep einen Bremsweg von unter 35 Metern aus Tempo 100 runter auf 0.

Das Selec-Track-System des Grand Cherokee Trackhawk nutzt eine auf Leistung abgestimmte Software um die fünf Fahrmodi zu konfigurieren: Auto, Sport, Track, Schnee und Tow (Ziehen). Jeder Fahrmodus steuert den Vierradantrieb, die Kraftübertragung, die manuellen Schaltwippen, die Federung/Dämpfung und die elektrische Servolenkung. Der Trackhawk verfügt außerdem über einen Custom-Modus, mit dem Du das Leistungsverhalten anhand einer Vielzahl von Systemkombinationen personalisieren kannst.

Auf der New York International Auto Show (startet morgen am 14. April) zeigt sich der Jeep Grand Cherokee Trackhawk erstmals live dem Publikum, doch sieh Dir jetzt schon mal die Bilder an. Wie geil sieht der Trackhawk bitte aus? Ein Kraftpaket durch und durch ohne aber irgendwie drüber zu wirken.

Ein ganzes Zoll (2,5 Zentimeter) tiefer duckt sich der Jeep Grand Cherokee Trackhawk auf die Straße als die Grand Cherokee-Modelle ohne den Zusatz „SRT“. Auf den ersten Blick erkennbar ist der Trackhawk an seinen in Wagenfarbe lackierten Radhausverbreiterungen, Seitenschweller-Verkleidungen und der kräftig ausgeformten Motorhaube mit den typischen Entlüftungs-Gittern, die in Fahrt für den Abtransport heißer Luft aus dem Motorraum sorgen.

Den für jeden Jeep typischen Sieben Slot-Frontgrill flankieren beim Trackhawk adaptive Bi-Xenon-Scheinwerfer mit schwarzem Hintergrund und einer charakteristischen LED-Lichtgrafik. Die Nebelscheinwerfer mussten beim Trackhawk Lufteinlässen für Frischluftversorgung und Kühlung weichen.

Am Heck des Grand Cherokee Trackhawk fällt sofort der Glanzschwarz-Look auf, mit vier jeweils zehn Zentimeter großen Auspuff-Endrohren in Schwarzchrom.

Neue „Titanium“-Serienräder der Dimension 20×10 Zoll mit Nabenabdeckungen in Satinchrom-Design geben den Blick auf die unverwechselbaren gelben Bremssättel frei. Auf Wunsch stehen Dir auch besonders leichte, geschmiedete Aluminiumräder der Dimension 20×10 Zoll in Low Gloss Black zur Wahl, die gegenüber dem Serienrad sechs Kilogramm an ungefederter Masse einsparen.

Ende des Jahres rollt das Biest zu den US-Händlern, wann der Trackhawk genau zu uns kommt, ist noch nicht klar, aber er kommt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte. Mal sehen, zu welchen Preisen.

Stand: April 2017; Fotos: Jeep

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